Wozzel

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Horde Logo rot.jpg Wozzel Warhoof:
Wozzel Warhoof
Name des Charakters: Wozzel Warhoof
IG-Name: Wozzel
Titel: Ältester des Warhoof-Clans
Alter: 108
Geburtsort: Das Brachland
Familienstand: Ledig, ohne Kinder
Körpergröße: Knapp über 2 Meter
Gewicht: Etwa 300 Kilogramm
Handwerkliche Berufe: Alchimie, Kräuterkunde
Rasse: Icon Tauren Mann.jpg Tauren
Klasse: Icon Schamane.jpg Schamane
Charakter Spezialisierung: Verstärkung
Gesinnung: Neutral Gut
Gilde: Liga der Schwarzklingen
Wohnort: Thunder Bluff
Spieler des Chars: 'Wozzel'

Wozzel Warhoof bildet als sein Ältester einen der wenigen Verbliebenen seines Stammes, der Warhoof. Er ist ein taurischer Nahkampfschamane aus Thunder Bluff, wo er mit seinem Präriehund Oakfur und seinem Kodo Greysnout lebt.

Inhaltsverzeichnis

Aussehen und Auftreten

Wozzel mit zwei heißgeliebten Freunden: Seiner Kräuterpfeife und Präriehund Oakfur (Bild von Wozzel)

Wozzel ist alt, und Wozzel ist dick - Und beides ziemlich ausgeprägt. Sein Kinn- und Backenbart ist zerzaust, seine Schnauze von Falten durchzogen und sein (auch für einen Tauren) relativ rundlicher Bauch sticht deutlich hervor. Weiterhin sind seine Hörner auffällig kurz geraten - Eine Eigenheit die sich rigoros in Wozzels Sippe gehalten hat.

Der alte Tauren tritt auf unterschiedlichste Art und Weise auf. Sehr häufig begegnet man ihm als einem alten, brummigen Kauz. Ein dicker Fellkloß, der sich auf einem knorrigen Stock durch Thunder Bluff trägt, ständig seine Pfeife pafft und sich erschreckend häufig irgendwo kratzen muss. Versucht man, mit diesem Wozzel zu sprechen, ist es wahrscheinlich lediglich ein genervtes Brummen oder Knurren als Antwort zu erhalten, oder aber irgendeinen "weisen" Spruch, der seinen müden Lippen entkommt. Oder aber, Wozzel ist zum kämpfen unterwegs: Ein furchteinflößender Koloss, die enorme, stählerne Axt geschultert und die mörderische Entschlossenheit in seine Augen geschrieben. Wie man Wozzel jedoch auch antrifft, es ist nicht grundsätzlich auszuschließen, dass er nicht auch einmal einen seiner freundlicheren und geselligeren Augenblicke hat.

Geschichtliches

Abstammung

Vor der Zeit der Einung der einzelnen Stämme der Tauren durch Cairne Bloodhoof, als noch unzählige große und kleine Clans der Shu'halo alleine durch die Lande Kalimdors streiften, wurde Wozzel als Sohn von Baeron vom Stamm der Warhoof geboren.
Der Warhoof-Stamm bestand selbst in seiner Blütezeit selten aus mehr als einem bis zwei Dutzend Tauren, und war dadurch nie ein sonderlich großer, wichtiger oder mächtiger Stamm. Jedoch war er stets eine Gruppe ehrbarer und fähiger Jäger, angeführt von einem oder mehrerer ihrer weisesten Schamanen. Für die Jagd und gegebenfalls auch zum Kampfeinsatz nutzten die Warhoof vor allem große, beidhändig getragene Äxte, ein Brauch der seit Generationen vererbt wurden (Böse Zungen behaupten, die Warhoof wollten mit den gigantischen Äxten ihre kümmerlichen Hörner kompensieren). Geografisch lassen sich die Warhoof vor allen anderen Plätzen dem Brachland, über das sie kaum einmal hinauskamen, zuordnen. Dort streifte der Stamm viele Generationen über umher, wobei er alle paar Jahre sein Lager auf dem alten Warhoofgrund, etwa nördlich von dort wo heute Ratchet steht, aufschlug um dort eine Zeit lang zu verweilen. Wozzel war der erste der Warhoof, der das Brachland als Heimat verließ, um nach Mulgore in Cairne Bloodhoofs neu errichtete Taurenstadt Thunder Bluff zu ziehen.

Kindheit und Jugend

Wozzels Vater Baeron war einer der Schamanen des Stammes, und so begann bereits in seiner Kindheit Wozzels Ausbildung als Schamane. Wozzel, als der aufsässiger und eher faule Jungspund der er einst war, nahm diese Ausbildung seine gesamte Jugendzeit über nie sonderlich ernst, und folgte den Lektionen seines Vaters eher halbherzig und desinteressiert. So verwehrte sich Wozzel in dieser Zeit das volle Potential des Schamanismus, und er musste es in seinen späten Jahren von einer dürftigen Basis heraus erlernen.

Zentauren auf dem Warhoofgrund

Als er bereits ein junger Erwachsener war, war Wozzels Schamanenausbildung immer noch nicht abgeschlossen, sehr zum Ärgernis seines Vaters. In diesen Jahren sollte es geschehen, dass die Warhoof sich in die lange Liste der Stämme einreihten, die den marodierenden Zentauren des Brachlandes zum Opfer fielen. Eines Nachts, völlig unerwartet, trampelten sie auf den heiligen Warhoofgrund und in das Lager der Tauren. Es war eine große Gruppe umherziehender Räuber, und so unterlagen die Warhoof schließlich. Wozzels Eltern und Geschwistern verloren wie die meisten anderen Warhoof in dieser Nacht ihr Leben, lediglich eine Hand voll Tauren - darunter auch der damals immer noch feige, durch seine Faulheit ohnehin noch kaum im Kampf ausgebildete Wozzel - konnte sich vor dem Überfall verstecken und überlebte. Die panischen Tauren wurden versprengt und verteilten sich irgendwo im Brachland. So auch Wozzel, der verzweifelt und ziellos durch die endlose Ödnis hastete.

Der Eremit

Schließlich kam der Körper des jungen Tauren völlig entkräftet an seine Grenzen, und Wozzel brach unter der sengenden Sonne der Wüste zusammen. Zu seinem Glück geschah dies unweit des einsamen Zeltes eines alten Taureneinsiedlers: Ein Druide, der alleine in der Wildnis überlebte. Der Eremit nahm Wozzel bei sich auf und brachte ihn wieder zu Kräften. Er erfuhr, wie Wozzels Stamm gefallen war und beobachtete, wie sich das verstörte und ausgezehrte Nervenbündel in einen wütenden Tauren mit Rachgelüsten verwandelte. Während Wozzel daher versuchte seine Ausbildung nachzuholen und alleine den Kampf mit der Axt trainierte, um seinen Stamm zu rächen, brachte der alte Eremit dem jungen Shu'halo endlich sein Volk und dessen Lehren näher. Nach jahrelanger Ausbildung durch den Eremiten hatte sich Wozzel den Lehren der Natur, der Erdenmutter und der Elemente verschrieben, und einen Teil der Weisheit des Eremiten ist auf ihn übergegangen.

Wozzel der Schamane

Wozzel war bereits gealtert, sein Lehrmeister, der Eremit aus dem Brachland, schon in die Geborgenheit Mutter Erdes entschlafen. Von ihm hatte Wozzel die Wege der Tauren, die Liebe zur Natur und die Kräuterkunde gelernt, sein Geist ist durch ihn weit gereift - Und er übernahm den kleinen Präriehund, den der Eremit eines Tages wie Wozzel zuvor aufgelesen und anschließend versorgt hatte. Nach dem Ableben seines Mentors und Freundes war es nun an der Zeit, dass Wozzel seine Ausbildung als Schamane vollendete und den Kampf für die Warhoof antrat. Er reiste nach Mulgore, wo Cairne Bloodhoof kurz zuvor Thunder Bluff als neue Heimat für alle Tauren Kalimdors errichtet hatte und trat als greiser Schamanen-Novize in den Dienst der Horde. In den folgenden Jahren meisterte Wozzel die vier Elemente und kämpfte im Namen der Geister, die ihm fortan den Weg weisten - Und er schwang seine Axt und enthauptete mehr als nur einen Zentauren.

Gildenlaufbahn

In seiner Zeit als Streiter der Horde hatte sich Wozzel verschiedenen Bunden angeschlossen, um den Namen Warhoof durch die Welt zu tragen.

Wozzels Karawane

Wozzel gründete vor wenigen Jahren eine kleine Karawane, mit der er umherzog um allerlei Selbstgefertigtes zu verkaufen - Er selbst verkaufte dabei vor allem selbstgebraute Tränke, eigener Aussage nach um die Mittel für die Kriege der Tauren zu erwirtschaften. Diese Beschäftigung war furchtbar stark auf weltliche Güter ausgelegt, und so war es womöglich Schicksal, dass der naturverbundene Weise damit mäßigen Erfolg hatte und die Karawane schließlich ihr Ende fand...

Stimme der Erdenmutter

Nach dem Ende der Karawane besann sich Wozzel auf die Lehren Mutter Erdes zurück und schloß sich einem Bund zur Verehrung der Erdenmutter an, mit dem er eine Vielzahl an Kämpfen überall in Azeroth ausgefochten hatte. Es war ein ehrbarer Bund, und Wozzel trug sein Wappen stolz - Irgendwann jedoch war er der Meinung, die Aktionen der Stimme waren stagniert und er schloss sich einem Bund von Söldnern an, um eine solidere Basis für den Kampfeinsatz innerhalb der Horde zu haben. Das grüne Wappen der Stimme prangt jedoch nach wie vor in Wozzels Zelt.

Liga der Schwarzklingen

In der Söldnerbande der Schwarzklingen kämpft Wozzel bis heute für die Horde und die Tauren im Speziellen. Er hat bereits einige größere Expeditionen der Liga entgegen der größten Übel Azeroths begleitet und seinen Nahkampf mit der Axt perfektioniert. Und so wird er weitermachen, bis er zu schwach werden sollte, auf zwei Hufen zu stehen und seine Waffe zu heben.

Zitate

"Mrrrrmmmmhh...."
"Kratz ihnen die Augen aus, Oakfur!"
"Hrrmh? Kennen wir uns?"