Wizzix
| | |
|---|---|
| | |
| Name des Charakters: | Wizzix Screwturn |
| IG-Name: | Merquitie |
| Titel: | Arkanforscher |
| Alter: | 102 |
| Geschlecht: | ♂ |
| Geburtsort: | Gnomeregan |
| Familienstand: | Single |
| Körpergröße: | Gnomischer Durchschnitt |
| Handwerkliche Berufe: | Ingenieurskunst, Inschriftenkunde |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Arkanforschung |
| Gesinnung: | Neutral |
| Wohnort: | Sturmwind |
| Benutzer: | Wizzix |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen, Auftreten und Persönlichkeit
Wizzix ist von durchschnittlicher Größe und Statur, der Gang aufrecht und stolz, fast überheblich. Hingegen der allgemeinen Meinung, dass Gnome nette, lebensfrohe und neugierige Kreaturen sind, so hebt sich dieses Individuum doch stark von der Masse ab. Sein Blick birgt die Weisheiten eines Überlebenskünstlers und die Vorstellung des harten, realen Lebens. Er spricht immer mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen, selbst in noch so schlimmen Lebenslagen. Er scheint schon die ein oder andere schlimme Erinnerung zu haben, trotz seiner noch recht jungen Jahre als Gnom. Allgemein scheint Wizzix doch wert auf auffällige Kleidung und gepflegtes Äußeres zu legen und als attraktiven Burschen würde man ihn allemale bezeichnen. Sei es nun der Machtstatus, den er repräsentiert, oder die niedlichen Lachfältchen in seinem Gesicht.
Wizzix besitzt das Charisma, dass einen guten Geschäftsmann auszeichnet. Seine Meinungen, Vorträge und Zusprachen wirken stets überzeugend, sein Lächeln vertrauenswürdig und freundlich. Jedoch ist er ein beispielhafter Zyniker, der nicht nur eigene, sondern auch unvorteilhafte Situationen anderer mit üblem Humor überspielt und kommentiert, was ihm den anfänglichen Charme aus dem Gesicht wischt. Sein Verlangen, stets Mittelpunkt jeder Situation (sollte deren Ende nur geringes Übel bereithalten) zu sein, stößt bei vielen oft auf. Jedoch scheint er immernoch irgendwo irgendwie ganz gut erzogen zu sein. Auch wenn seine Sprache vulgärer ist und er sich hin und wieder fiese Scherze erlaubt, so ist er doch recht zutraulich. Sympathisanten dürfte jedoch schnell auffallen, dass sich Wizzix selten emotional öffnet. Seine größte "Persönlichkeits-Hürde" dürfte allerdings der arkane Riss innerhalb seines Geistes sein, der für seine Launenhaftigkeit und das langsame Dahinvegetieren seiner Persönlichkeit verantwortlich ist. Dass seine Aggressionen, seine Profitgier, Arroganz und Dekadenz sich sprunghaft, mal dann und mal dann, stärker zeigt und im Allgemeinen zunimmt, dürfte jedem nach nur wenigen Gesprächen schnell auffallen.
Familie
Mutter: Minie Silia Screwturn † Großmutter: Silia Screwturn Vater: Grobnick Screwturn † Schwester: Monie Screwturn Bruder: Merquitie Grobnick Screwturn †
Biografie
Die Screwturns
Die tragische Geschichte der Screwturns nahm nicht nur mit dem bereits verstorbenen Merquitie ihren Lauf. Nein, das ganze ging bereits mit dem angesehenen Tüftler Grobnick Screwturn los, der in einem Tüftel-Duell so vernichtend geschlagen wurde, dass aus dem strahlenden Vorbild ein langweiliger Mülltütensammler aus den dunkleren Ecken Gnomeregans wurde. Zum Erstaunen aller vollbrachte es der hauptberufliche Versager mit der wunderschönen Magierin Minie drei Kinder zu zeugen.
Monie, die erste und schönste im Krabbelkreis, wurde eine Verzauberin mit zwölf Kindern, allesamt Jungen, von dreizehn verschiedenen Männern.
Wizzix, der mittlere, wurde ein mittelmäßig guter Magier, der auf die famose Idee kam, Elementaren Leinen anzulegen und sie an die Wohlhabenden zu verkaufen. Jetzt ist er ein mittelmäßig guter Geschäftsmann.
Merquitie, der Jüngste und Größte der drei Geschwister, war das Problemkind und wurde unglücklicherweise in dem Moment aus der Gebärmutter gepresst, als die Besitzerin eben jener Gebärmutter im Alkoholrausch einen Wutausbruch kataklysmischen Ausmaßes hatte, auf den selbst Todesschwinge mächtig stolz gewesen wäre. Zornerfüllt schrie sie die gesamte Krankenhausbelegschaft zugrunde und entschloss sich das eben von ihr herausgepresste Balg kurzerhand mit nach Gadgetzan zu schleppen, damit es dort bei den grünen Goblinkollegen aufwachsen konnte.Nunja. Heute behandeln wir die halb so tragische und eher mittelmäßige Geschichte des Mittleren, Wizzix.
Kindheit und Jugend
Wizzix wurde in eine reiche Familie hineingeboren. Sein Vater war ein reicher Tüftelmeister, der einst den Schraubendreher, den Ursprung des Familiennamens, erfand. Die Mutter hingegen war eine talentierte Magierin, deren Schönheit in ganz Gnomeregan begehrt war. Eines ereignisreichen Abends wurde der Familienvater zu einem Tüftelduell herausgefordert und vollführte eine der vernichtendsten Niederlagen der gnomischen Geschichte. Der Ruf der Familie Screwturn war zerstört und die Einnahmen wurden immer weniger. Der Vater verlor seine Vormachtsstellung als Angestellter des Hochtüftlers. Seine Titel und Preise wurde aberkannt. Plötzlich stand der Familienhalt am Rande ihrer Existenz. Sie verlor jegliche finanzielle Sicherheit. Die Mutter wurde sobald alkoholabhängig und vernachlässigte sich sehr. Der Vater verdiente schlechtes Geld mit Gelegenheitsjobs, um der Familie noch das mindeste leisten zu können.
Kaum hatte Wizzix dann seinen ersten Bartwuchs, so erfuhr er nach einem anstrengenden Schultag, dass die hochschwangere Mutter nach der Entbindung abgehauen sei, was die ganze Familie stark erschütterte. Der sonst so eifrige Wizzix verlor die Lust am Leben. Er ging oft nicht mehr zur Schule, ignorierte Freunde und Verwandte und ließ sich gehen. Seine Schwester, die sich bereits nach einem Ausbildungsplatz bei einem der örtlichen Verzauberer umgesehen hatte, tröstete Wizzix während der Wut- und Trauerphasen. Die beiden entwickelten eine tiefe Geschwisterbeziehung und schöpften gemeinsam neue Kraft.
Ein Ausblick auf eine bessere Zukunft
Während der Familienvater selber alkoholabhängig wurde, so machten sich Wizzix und Monie unabhängig, verdienten gemeinsames Geld und versuchten alles nur Mögliche, um sich eine Zukunft aufzubauen. Monie bekam endlich eine feste Anstellung bei ihrem Verzauberermeister und Wizzix nahm, ähnlich wie sein Vater, Gelegenheitsjobs an, um seine Schullaufbahn weiter finanzieren zu können.
Bald offenbarte sich ein Hoffnungsschimmer in Form der Großmutter, eine hochbegabte und angesehene Magierlehrerin in der Akademie zu Dalaran. Sie bot ihren Enkelkindern eine Magierausbildung in Dalaran an, nachdem sie von der misslichen Lebenslage der Familie gehört hatte. Zwar lehnte Monie das überaus großzügige Angebot ab, ermutigte ihren kleinen Bruder aber dazu, sich damit ein neues, besseres Leben aufbauen zu können. Nach langen Überlegungen nahm Wizzix an. Er bedauerte zwar sehr, dass er seine geliebte Schwester zurücklassen werde, jedoch freute er sich ebenso auf diese fantastische Chance.
Ein neues Leben beginnt
"Alles wendet sich zum Besseren", sagte sich Wizzix, als er endlich in der Akademie zu Dalaran ankam, die auf einem großen Gelände südwestlich der riesigen Stadt lag. Die gigantischen spitzen Türme und die filigran gestalteten Dächer der prunkvollen Gebäude Dalarans erstaunten den jungen Gnom sehr. Bunte Gestalten sausten an ihm vorbei. Magier in auffälligen Roben ließen die verschiedensten Objekte durch die Straßen schweben. Zahlreiche kuriose Völker kreuzten seinen Weg. Die meisten kannte er nur aus Geschichten, die ihm seine Mutter immer erzählte, als er noch ein winziger Gnomjunge war.
Wizzix und ein Dutzend weiterer neuer Studenten, darunter ein Gnom namens Gremenus, wurden von der Schulleitung herzlich begrüßt, als sie sich vor dem Schulgebäuder versammelt hatten, und ihren Zimmern zugeteilt. Zufälligerweise teilte sich Wizzix mit Gremenus ein Zimmer, den er bereits vorher schon kennenlernte. Sie waren auf einer Wellenlänge, das stand fest. Sie verstanden sich super, unternahmen viel zusammen und besuchten die gleichen Kurse. Eines verregneten Abends jedoch, kam Wizzix von einem seiner Nachmittagskurse, die normalerweise auf dem anliegenden Grasplatz standfanden, früher zurück in sein Zimmer, da der Kurs aus Wettergründen ausfallen musste. Wizzix erwischte seinen Mitbewohner dabei, wie er die Sachen von Wizzix durchstöberte. Ein Streitgespräch entbrandte und es stellte sich heraus, das Gremenus bereits öfter Sachen gestohlen hatte, um sie zu verkaufen oder selbst zu benutzen. Die Freundschaft war gebrochen und zerfiel in den nächsten Wochen. Gremenus fand schon bald einen neuen Freundeskreis, die Wizzix übel zuspielten und ihn fertigmachten. Wizzix überkam es dann eines Nachts, als er in einem alten Lehrbuch die Beschreibung eines riskanten Rituals fand...
Missgunst
Wizzix entdeckte in Studienbüchern der Akademie eine Anleitung zu einem Ritual, dass zum Verlust der magischen Fähigkeiten führte - Eine arkane Kastration sozusagen. Von Rache getrieben klaute sich Wizzix die Reagenzien aus den Laboratorien zusammen und führte das Ritual aus, in Unkenntnis über die Folgen. Seine mangelnden Zauberfertigkeiten sorgten während des Ritualverlaufs für eine Fehlfunktion in den Manaströmungen und eine enorme arkane Druckwelle entludt sich aus einem Riss auf Wizzix. Sie hinterließ einen Makel innerhalb Wizzix' Geist. Fortan reagierte sein geistiger Zustand sehr extrem auf Magie und jeder Zauberspruch der von ihm oder auf ihn gewirkt wurde, öffnete kleine Rissanomalien in Wizzix' Geist.
Schon bald machte sich dieser Makel bemerkbar und während einer Praxisübung überludt sein Geist und er verlor das Bewusstsein, nachdem er durch die entstandene Anomalie erzürnte Elementare auf die Akademie losließ. Glücklicherweise gab es keine Toten während dieses Amoks, doch seine Bewertungen litten stark darunter. Er wusste, er würde die Ausbildung nicht schaffen, also brach er das Studium kurz vor der Abschlussprüfung ab und zog zu seiner Schwester nach Eisenschmiede. Lange Jahre forschte er zurückgezogen, um eventuell eine Lösung für diesen Fehler zu finden, leider erfolglos. Sein Geist erholte sich nie richtig von dieser Überladung, er wurde korrumpiert.
Ein neuer Versuch
Wizzix überkam eine glorreiche Idee. Er verkaufte Elementare als Haustiere an die reiche Gesellschaft, was auch einschlug wie eine Bombe. Er verdiente wieder jede Menge Geld, gründete ein Unternehmen. Die MagicPetCorp. Ebenso begann er eine Laufbahn als Arkanforscher. Irgendwann erfuhr er durch Umwege von dem Tod seines verschollenen Bruders. Er reiste also nach Sturmwind und bekam ein enormes Erbe überreicht. Kurz darauf gründete er einen ganzen Konzern und kaufte etliche Kleinunternehmen auf. Darunter einen Lieferdienst, der Bauernhöfe beliefert und die Ernte dann ausliefert (Corny Express), einige Rüstungsläden (Leder, Kette, Platte) und eine Silbermine in Dun Morogh. Screwturn-Industries war geboren.
Da ihm Sturmwind so sehr gefiel, verlegte er seinen Firmen- und Wohnsitz dorthin.
Wichtige Ereignisse: Zusammengefasst
- Leben in Armut
- Folgender Verlust seiner Mutter und seines Bruders
- Magierstipendium + Ausbildung
- Freundschaft mit Gremenus
- Der Verrat durch seinen besten Freund
- Daraus entstandene Bindungsängste
- Das Misslingen des Racherituals
- Die fatalen Folgen jenes Rituals
- Abbruch der Magierausbildung kurz vor dem Abschluss
- Folgender Umzug zu seiner Schwester nach Eisenschmiede
- Jahrelange Forschungen
- Bewusstseinsverändernde arkane Korruption
- Die geniale Geschäftsidee
- Gründung seines eigenen Unternehmens
- Besuch in Sturmwind nach dem Tod seines Bruders
- Umzug nach Sturmwind
Um über die fortwährende Geschichte Wizzix' auf dem Laufenden zu bleiben, klicke bitte hier!
Weitere Bilder
