Wandyr
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| Name des Charakters: | Wandyr Rezewane |
| IG-Name: | Wandyr |
| Gilde: | SkullDust |
| Rasse: | |
| Klasse: | Magier |
| Charakter-Spezialisierung: | Arkan |
| Gesinnung: | Gut, verplant |
| Berufe: | Verzauberer, Schneider |
| Alter: | 32 Jahre |
| Größe: | 1,87 m |
| Wohnort: | Überall und nirgendwo |
Wandyr Rezewane
Nun wieder die Nächste rechts. Vermutlich jedenfalls. Das er sich aber auch nie den Weg merken konnte. Oh ! Nun, vielleicht sollte er einfach der hübschen untoten Dame dort folgen... Ok, sie ging zwar nach links, aber Wandyr war sich ja eh nicht mehr sicher welche Abbiegung er nehmen musste. Und so hätte er wenigstens eine angenehme Aussicht, während er lief. Die war aber auch zum Anbeißen. Wirklich schön gebaut, lange, wehende Haare. Wirklich zückersüß. Als Wandyr sich wieder umsah, stellte er fest, dass er definitiv falsch abgebogen war. Mist. Dabei hatte ihm der Felrok den Weg doch genau erklärt. Er wollte gerade wieder auf dem Absatz kehrtmachen, als ihn eine Stimme ansprach. „Ah, Wandyr. Ich habe gewusst, dass ihr dem richtigen Weg folgen würdet ! Eure Sterne haben es vorausbestimmt !“ Er fuhr herum. Die Stimme, die ihn angesprochen hatte, kam aus einer dunklen Ecke der Höhle, in der er sich befand. Langsam trat die Gestalt aus dem Schatten hervor. Meine Güte ! Wandyr hatte echt einen Glückstag ! Diese Trollfrau sah in ihrer langen, bauchfreien Robe aber wirklich umwerfend aus ! Moment mal... Hatte sie ihn nicht gerade bei seinem Namen genannt ? Interessant... Er mochte Frauen, die für Überraschungen gut waren. „Ähm. Dem richtigen Weg ? Jaja, natürlich. Ein Weg, der zu derart ansehnlichen Damen führt, MUSS ja auch der Richtige sein.“ Die Trollin lächelte. „Ja, gewiss. Der richtige Pfad, den ihr zu gehen gedenkt... Auch wenn ihr es noch nicht wisst, es ist euch vorbestimmt, ein Künstler des Arkanen zu werden. Folgt dem Pfad der Magier, und glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen.“ Wandyr fuhr sich einmal kurz durch den grünen Haarschopf. „Wenn das bedeutet, dass ich euch öfter sehe, dann würde ich jedem Pfad folgen !“ Die Trollin lächelte erneut. „Gut. So sei es dann wohl.“
Zu oft war er enttäuscht worden. Viel zu oft. Immer wieder traten die Trolle, die um ihn herum waren, ihn und seine Gefühle mit ihren Füßen. Sein Vater hatte sich bereits aus dem Staub gemacht, als er noch ein kleines Kind war. Liebevoll hatte seine Mutter sich um ihn gekümmert und ihm alles gegeben, was er gebraucht hatte. Bis auch Sie eines Tages ihn vergaß. Sie war mit ihm fortgegangen und hatte ihn einfach zurückgelassen. Noch am Abend, als er müde war, hatte sie ihn in den Arm genommen und war in ihren Armen eingeschlafen. Als er am Morgen erwachte, war sie verschwunden gewesen. Einfach weg. Tief rannte er durch die Höhle, bis er damals erkannte, dass er allein war. Verzweifelt schrie er seine Angst hinaus in die Dunkelheit, seine Wut, seine Enttäuschung, seine Machtlosigkeit. An diesem Tag schwor er sich, dass er irgendetwas in dieser Welt verändern wollte…
„Nein, nein. Das ist ganz falsch. Ihr müsst das Feuer manifestieren. Ihr müsst eure innere Energie darauf konzentrieren !“ Schweißperlen ronnen von seiner Stirn. Nungut, er hatte Feuer im Blut, das fürwahr, aber SO hatte er das nie verstanden... Diese Übungen ermüdeten ihn, aber er hatte Spaß daran. Jedesmal, wenn ihm ein Feuerball gelang, spürte er die Macht in ihm wachsen. Und er spürte, wie sein inneres Feuer sich mit dem arkanen Feuer immer mehr verband. Nicht mehr lange, und er würde es verstehen.
Lange Zeit hatte er in der Höhle gesessen und einfach nur versucht, zu sich selbst zu finden. Er hatte sich selbst ein Versprechen gegeben, und um dieses zu halten, musste er einfach seine Gefühle unter Kontrolle haben. Er war ein herzlicher Mensch und mochte Gesellschaft, aber er musste üben, niemanden zu nah an ihn heranzulassen, damit er nicht mehr enttäuscht werden konnte. Viele Stunden hatte er damals in dieser Höhle verbracht, und selbst ob all der Übung, all dem konzentrieren – war er einsam. Er vermisste die Gesellschaft. Lange dauerte es, bis er sich der einzigen Art bewusst wurde, wie er gleichzeitig Leute um sich haben konnte, und dennoch sich selbst schützte. Er würde einfach all die Freundlichkeit, die er in sich hatte, all die Freude nach außen kehren. Er würde einfach so nett sein, dass niemand ihn ganz für voll nehmen würde und so sich selbst davor schützen, dass eine Beziehung zu eng würde. Er war ein Troll, und er brauchte die Gemeinschaft.
Ganz toll. „Du bist jetzt bereit. Geh nach Durotar und beginne den Teil deiner Ausbildung, bei dem du auf dich selbst gestellt sein wirst…“ hatte sie gesagt. Eigentlich wollte Wandyr lieber eine ganz andere Ausbildung mit Tanila machen… Da stand er also, mitten in Durotar, und hatte eine ganz neue Aufgabe vor sich. Aber eines war ihm jetzt schon klar, alleine sein – das war dennoch nichts für ihn… Ok, wo sollte man anfangen ? Ach, vielleicht wusste die gutaussehende Trollin dahinten etwas…
Äussere Auffälligkeiten: Wandyr trägt die Haare zu einem Irokesenschnitt geschoren, und die leuchtend grüne Farbe macht es nicht weniger auffällig. Mittlerweile hat der Troll die eine oder andere Narbe, ansonsten sieht er für einen Troll aber eigentlich recht gut aus.
Was ihr über diesen Charakter wisst: Wandyr hat kein richtiges Ziel im Leben und das merkt man auch. Er geht seiner Wege, erlernt die Wege des Arkanen, aber er scheint auf kein Endziel hin zu arbeiten. Seine offene und freundliche Art kennt eigentlich jeder, der ihm einmal begegnet ist. Er ist unter normalen Umständen stets freundlich und wohlgelaunt. Er reißt Witze, spielt allen weiblichen Wesen gegenüber den Casanova. Nur wenige, die ihn etwas länger kennen, wissen, dass er unter dieser vorgestellten Fassade eigentlich ein anderer Troll ist. Er hat einiges an Leid in seiner Vergangenheit gesehen und versucht nun, durch eine vorgeschobene, dauerhafte Freundlichkeit, dieses zu überspielen. Ein paar seiner Freunde kennen aber mittlerweile auch seine ernste und tiefgründige Seite - er zeigt sie nur nicht gerne. Im kampf wissen die Meisten, dass Wandyr zwar ein Spaßvogel ist und selbst in der hektischsten und stresisgsten Situation noch unpassende Kommentare macht, aber eigentlich ein zuverlässiger Kerl ist. Wenn es wirklich auf den Punkt kommt, ist Wandyr voll da.
OOC-Informationen: GelegenheitsRP'ler, kein Hardcore-Pure-RPler. Gerne bei den meisten Sachen dabei, organisiere gerne selbst hin und wieder kleinere Events innerhabl unserer Gilde.