Uthov

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Allianz Logo blau.jpg Uthov Droski
Name des Charakters: Uthov Droski
IG-Name: Uthov
Alter: Verstorben
Familienstand: ledig
Körpergröße: 184 cm
Rasse: Icon Mensch Mann.jpg Mensch
Klasse: Icon Todesritter.jpg Todesritter
Charakter-Spezialisierung: Unheilig
Gesinnung: neutral, böse
Wohnort: Ehemals Brill

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Leben

Uthov Droski wurde als Sohn einer ärmlichen Familie in Sturmwind geboren. Sein Vater bezeichnete sich selbst als "Straßeninspektionsbeauftragter" um seiner Familie zu imponieren, in Wahrheit bestand seine Aufgabe jedoch lediglich darin Unrat und Ungeziefer jeglicher Art von den Straßen der Hauptstadt zu räumen. Vielleicht war dies der Grund, warum Alexander Droski früh an einer Erkrankung starb, die im allgemeinen Volksmund als Pest bekannt war. Durch den frühen Tod seines Vaters und das äußerst geringe Einkommen der Mutter, welche sich fortan prostituierte, war es dem jungen Uthov nicht möglich eine Ausbildung zu finanzieren. In niedersten Verhältnissen lebend, war es kaum für möglich zu halten, dass die Familie Droski auf der Leiter der Gesellschaft tiefer steigen könnte.

Es vergingen einige Wochen bis schlagartig der Krieg über Azeroth einbrach. Vollkommen überwältigt von der Invasion der Orks war Sturmwind dem sicheren Untergang nahe. In den Trümmern der gefallenen Stadt lies auch Uthovs Mutter ihr Leben. Uthov selbst, aus dem Chaos entkommen, schloss sich dem rießigen Exodus um Fürst Lothar an und reiste über das Meer gen Norden, in das Königreich Lordaeron. Dort angekommen brachte ihm das Schicksal die wohl ungewöhnlichste Berufung, welche wahrhaftig den Verlauf seines weiteren Lebens bestimmen sollte. Mit einem Holzschuppen als Quartier war Uthov Droski fortan Sargträger der Stadt Brill. Es war eine ruhige Arbeit. Es gab kaum etwas zu tun, und sollte doch ein Bewohner Brills verstorben sein, so hüllte sich der Kunde in angenehmes Schweigen. Die Stadt Brill selbst war eine ruhige, kleine Siedlung. Doch, wie wie zuvor in Sturmwind, blieben Hohn und Spott nicht aus. Zwar wusste man nichts über die Prostitution der Mutter sowie die schrecklichen Lebensverhältnisse der Familie in Sturmwind, doch seine neue Arbeit lies Uthov kaum in einem besseren Licht stehen. Ständig wurde er Opfer von Diskriminierung, Herumschubserei und Ausgeschlossenheit. Dieses Leben staute eine schreckliche Wut in dem nun 19 Jahre alten Burschen, doch er war gezwungen diese Schande hinzunehmen. ( Stand: 20.11.2008 )

Tagebucheintrag von Uthov Droski:

In einer Woche hab ich Geburtstag! Ich werde ihn wahrscheinlich alleine feiern. Seit einigen Tagen fühle ich mich unwohl, womöglich liegt es an dem Wasser. Ich bin mir nicht sicher, ob der Brunnen nicht verdorben ist. Es gab einige Tote in der letzten Zeit. Sie sind an einer seuchenähnlichen Krankheit verstorben. Einige sind sogar verschwunden. Männer wie Frauen. Diese seltsame Krankheit hat mir einiges an Arbeit beschehrt. Ständig muss ich den Weg vom Friedhof bis Brill mit meiner Droschke ablaufen, meine Glocke schlagen und die Toten sammeln. Der Stadtrat möchte, dass sie verbrannt werden! Es wäre besser, wegen der Seuche, sagen sie. Ich klage nicht. Immerhin verdiehne ich so einige Kupfer mehr und muss diesen Monat nicht hungern. Die Dorfbewohner verspotten mich dennoch. Sie sollten froh sein, dass ich mich um ihren Dreck kümmere!

Am Vorabend seines 20. Geburtstages saß Uthov alleine auf einem Stapel Heu in seinem Schuppen, die Hände über dem Bauch gefaltet und in Gedanken vertieft an die Decke starrend. Er war krank, doch fühlte er sich gesund. Seine Haut hatte eine gräuliche Färbung angenommen. Er dachte über sein Leben nach, wie er es verwirkt hatte und wie er es schon bald beenden könne. Seine Gedanken drehten sich schon lange um einen Suizid. Was sollte ihn weiter in diesem Leben halten. Weder Familie noch Freunde waren vorhanden, weder Ehre noch Würde lagen auf seinen Schultern. Doch es war jener Abend, welcher sein Leben auf andere Bahnen lenken sollte.

Der hämmernde Schlag der Glocke des Rathauses ertönte von Brill und erreichte den Friedhof, an welchem sich Uthov noch immer in seiner Hütte befand. Gemischt mit panischen Schreien und dem hellen Schein lodernder Flammen regte sich ein Gefühl der Verwunderung in dem jungen Sargträger. Keineswegs fühlte er sich unsicher, unwohl oder gar ängstlich. Neugierig verlies er seinen Schuppen, dem Weg gen Brill wie von selbst folgend. Nur wenige Meter vor dem nördlichen Tor hielt er inne. Jetzt erst machte sich ihm die Ursache der Panik deutlich. Die Armee Kel Thuzads, die Geißel, war in Brill eingefallen. Ghule und schreckliche Monströsitäten wüteten in der Stadt. Starr, doch mit einem Lächeln im Gesicht, stand Uthov Droski am Stadtrand und blickt auf das Verderben.

Erneut durchzuckten seinen Körper seltsame Krämpfe, wie er sie schon in den letzten Tagen verspürt hatte. Uthov blickte auf seine Hände. Verkrampft und vollkommen unwillkürlich spreizte er seine Finger, voller Verwunderung blickte er auf seine gräuliche Haut. Er biss die Zähne zusammen, der Schmerz war unerträglich. Sein Blick fokusierte seine Unterarme. Kalter Schweiß lief ihm über die Stirn, denn der Anblick war schier unerträglich. Eine dunkle Stelle auf seiner totenähnlichen Haut schien zu wachsen. Immer weiter breitete sich der zuvor kleine Fleck über Uthovs Arm aus. Schließlich zerfraß er die Haut, verwestes Fleisch kam zum Vorschein und erst kurz vor den Knochen endet der Zerstörungsprozess. Benommen taumelte Uthov auf den Marktplatz von Brill zu. Um ihn herum kämpften Untote gegen verzweifelte Dorfbewohner. Weder vor Frauen noch vor Kindern machte die Plage halt, schlachtete die Bewohner ab und labte sich an ihren Körpern. Uthov selbst schien von den Ghulen unbeachtet. Er stolperte über den Marktplatz und fiel letztendlich auf die Knie. Sein Gesicht war von Schmerzen verzerrt doch löste die Mutation ein schreckliches, tiefes Lachen in ihm aus. Uthovs noch so junger Körper war von der Verwesung zerfressen. Eindeutig hatte er sich mit der Seuche infiziert und wurde nun einer von ihnen! Ein Scherge Kel Thuzads, ein willenloser Zombie der Geißel...

Ableben

Geschehnisse die das Leben des Charakters beeinträchtigt haben

Zitate