Umbratilis

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Horde Logo rot.jpg Umbratilis
Name des Charakterbildes
Name des Charakters: Umbratilis von den Splitterspeeren
IG-Name: Umbratilis
Alter: unbekannt
Geburtsort: Dorf der Splitterspeere
Familienstand: ledig
Körpergröße: 208 cm
Handwerkliche Berufe: Erfahrung im Umgang mit Pflanzen und dem Brauen von Tränken und dem notdürftigen Flicken ihrer Kleidung
Rasse: Icon Troll Frau.jpg Trollin
Klasse: Icon Priester.jpg Priesterin
Charakterspezialisierung: Heilig
Gilde: Projekt tanzende Eule
Wohnort: Irgendwo im Teufelswald
Andere Charaktere: Koralla MachalathSledwaja


Inhaltsverzeichnis

Aussehen des Charakters

Du hättest wirklich nicht daran gedacht, dass du hier in dieser unwegsamen Gegend jemanden treffen könntest, aber dort auf diesem Stein sitzt jemand. Beim näheren Hinschauen erkennst du eine Trollin mit untergeschlagenen Beinen und gesenktem Kopf. Du gehst näher heran.

Die Trollin wiegt ihren Oberkörper seltsam monoton vor und zurück und summt dabei eine ebenso monotone und befremdliche Melodie. Sie scheint dich noch immer nicht bemerkt zu haben, obwohl du nun schon recht nah heran gekommen bist und die knisternden Blätter und knackenden Äste auf dem Waldboden deine Schritte kaum überhörbar gemacht haben müssen. Du betrachtest sie eingehender.

Ihr türkises Haar wirkt recht zerzaust und voller Kletten, der vormals wohl strenge Zopf ist im Begriff sich aufzulösen und Haare fallen ihr ins Gesicht oder stehen zerzaust vom Kopf ab. Dein Blick wandert neugierig an ihrer zierlichen Gestalt herab. Sie ist in ein zerschlissenes Leinenkleid, von mittlerweile undefinierbarer Farbe gekleidet, das an einigen Stellen notdürftig geflickt wurde. Ihre türkise Haut wirkt wettergegerbt und ledrig, scheint aber schon lange kein Wasser mehr gesehen zu haben, unter den Nägeln ihrer Troll-Klauen sieht man dicke schwarze Ränder. Im Arm hält sie eine blaue Lumpenpuppe, die wohl auch schon bessere Zeiten erlebt haben muss. Du wunderst dich, die Puppe erscheint ein wenig grotesk im Arm, der sonst so gar nicht kindlich wirkenden Frau.

Vor der Trollin ausgebreitet liegt ein Sammelsurium von Gegenständen. Beim genaueren Hinschauen erkennst du unterschiedlich geformte kleine Knochen, getrocknete Kräuter, ein paar tote Käfer, den abgetrennten Kralle eines Huhns, das Ohr eines Elfen an dessen Rand noch geronnenes Blut klebt, eine Vogelfeder, eine Schlangenhaut, der Schwanz eines Skorpions, eine mumifizierte Hand und eine hilflos zuckende Spinne, die nicht mehr alle acht Beine hat. Angewidert schüttelst du dich.

Ruckartig hebt die Trollin den Kopf, für dich so unerwartet, dass du beim heftigen Zurückweichen erst einmal das Gleichgewicht verlierst und auf dem Hinterteil landest. Ihre großen, weit aufgerissenen, bernsteinfarbenen Augen sind glasig, schauen dich aber nicht an, sie sind auf einen Punkt gerichtet den niemand anderes sehen kann außer ihr, sie wirkt auf dich wie in einer Art Trance. Sie lässt nun ihren Kopf seltsam monoton von einer Schulter zur anderen fallen, so als wäre er nur durch ein Gummiband mit dem Rest des Körpers verbunden. Aber das ist es nicht was dich sie anstarren lässt.

Seltsame tiefe Furchen und tätowierte Linien durchziehen ihr Gesicht, wie du sie noch nie vorher gesehen hast. Für deine Begriffe hässlich, scheinen sie doch irgendeine tiefere Bedeutung zu haben. Seltsam, sie wirkt auf dich alt und jung zu gleich, wenn jemand dich bitten würde sie zu schätzen, du könntest keine Antwort geben.

Auftreten des Charakters

Dir ist das Ganze nicht geheuer und unbeholfen versuchst du wieder auf die Beine zu kommen. Der Kehle der Trollin entweicht ein leises glucksendes Geräusch, das lauter wird, sie lacht, sie lacht dich tatsächlich aus, stellst du fest.„ Angst hat er, Angst…dabei braucht man keine Angst vor Umbra haben, keine Angst haben. Nein, nein, keine Angst haben, “während die Trollin dies sagt schüttelt sie heftig den Kopf, hört aber nicht auf weiter monoton mit dem Oberkörper vor und zurück zu schaukeln. Ihre großen bernsteinfarbenen Augen fixieren dich kurz, scheinen fast in dich hineinblicken zu können, dann schweift ihr Blick wieder ab ins Nirgendwo und sie beginnt wieder leise zu summen.

„Wer zum Teufel bist du!“ bricht es aus dir heraus. „ Umbra bin ich“, sagt sie in einem Tonfall als ob dir das doch sonnenklar sein müsste und hält inne. „Und was bist du? “, du schreist sie fast an. „Ich bin Umbra, Umbra bin ich“, antwortet sie ruhig und streichelt gedankenverloren der Puppe in ihrem Arm über den Kopf. Du stöhnst leise, die Sache dreht sich irgendwie im Kreis. Aber da fährt sie fort: „ Umbra bin ich, ich mache Leute gesund.“ Sie schaut dich mit einem gewissen kindlichen Stolz an.

Dir kommt der böse Gedanke in den Kopf, dass sie dann wohl zuallererst bei sich selbst anfangen sollte, du schluckst den bissigen Kommentar aber herunter, stattdessen stellst du allerhand andere Fragen:„ Und das hier in diesem Nichts? Hier kommt doch überhaupt niemand hin. Hat man dich hier ausgesetzt? Wo ist deine Familie? Wovon lebst du? Wo schläfst du?“. Ob sie dir überhaupt zugehört hat, du bist dir nicht sicher.

Langes Schweigen. Dann deutet sie auf die hilflos zuckende Spinne vor sich, die nur fünf Beine hat: „Guck mal, schön nicht?“ Völlig angeekelt siehst du zu, wie Umbra die Spinne behutsam auf die Hand nimmt und dann die andere Hand darüber verschließt. Ob sie sie zerquetschen wird, oder vielleicht sogar essen? Dieser Trollin scheint alles zuzutrauen zu sein.

Sie schließt die Augen und hält für einen Moment völlig regungslos inne. Ihre Lippen formen tonlos mehrere Worte, sie scheint sich zu konzentrieren. Dann öffnet sie die Augen wieder und lässt die Hände mit der darin gefangenen Spinne auf ihren Schoß sinken und nimmt langsam die Hand, mit der sie die Spinne abgedeckt hatte, herunter. Wie ist das möglich? Über ihren Rock auf den Waldboden, rennt eine völlig gesunde achtbeinige Spinne schnell davon.

„ Siehst du, ich mache gesund.“ Sie schaut dich mit großen, erwartungsvollen, fast möchtest du sagen Kinderaugen an, und lächelt.

Das Leben des Charakters

Mit offenem Mund starrst du die Trollin an: „ Und …ähh…was machst du hier mitten im Nichts?“ „Umbra wohnt hier,“ antwortet sie dir kurz und knapp, als sei das das natürlichste auf der Welt, in einer solch unwegsamen und wenig einladenden Gegend zu wohnen. „Wo hier?“ „Hier überall, überall,“ sie deutet mit einer ausschweifenden Geste auf den Teufelswald. „Aber warum hier?“ So ganz kannst du das nicht nachvollziehen.

„Umbra kommt aus einem kleinen Dorf in der Nähe von hier, die bösen Leute da haben gesagt, böser Voodoo ist in Umbra. Sie sagen Umbra ist besessen,“ sie flüstert fast: „ besessen von bösem Geist, ….Umbra muss weg, weg, weit weg ,wollen Umbra töööten ,“ bei den letzten Worten treten ihre Augen entsetzlich weit aus den Höhlen heraus:" Sie haben aber gebracht Umbra hier her, hatten Angst vor Rache von bösem Geist, wenn sie Umbra tööööten!!!!!“ Nach diesen Worten wirkt sie erschöpft und sackt in sich zusammen.

„Und seitdem bist du hier ganz alleine?“ Leise spricht sie weiter: „ Nein, nein nicht ganz alleine, manchmal kommen kranke Leute, Umbra macht sie gesund, ja, ja, ganz gesund.“ Sie nickt heftig mit dem Kopf. "Bringen auch Essen, legen es ab für bösen Geist, haben große Angst vor bösem Voodoo. Nur meine Schwester die kommt manchmal, die hat keine Angst vor mir.“ Sie deutet lächelnd auf ihren völlig zerzausten Kopf, indem noch rudimentär die Form eines Bauernzopfs erkennbar ist. „ Sie macht mir die Haare.“ Das muss schon verdammt lange her gewesen sein, denkst du, du verkneifst dir aber jeden Kommentar. „ Du redest immer von einem bösen Geist Umbra, was meinst du damit?“ Natürlich willst du es mal wieder genau wissen.

Lange sagt sie nichts, als müsse sie abwägen, ob sie das Risiko eingehen kann dir diese Information anzuvertrauen, dann spricht sie: „ Manchmal kommen diese Träume, böse Träume, ganz böse Träume,“ sie drückt ihre Puppe an sich, als suche sie Halt: „Blut, überall Blut, Umbra hat Angst, überall ist Blut an Umbra. Nicht mein Blut, nein, nein, nicht meins.“ Ihre Augen funkeln seltsam und ihre Stimme klingt merkwürdig belegt. „ Ich trinke dieses Blut, ich genieße dieses Blut, so warn, so frisch, so gut.“ Dir kommt es fast so vor als würdest du vor einer ganz anderen Person stehen, einer viel gefährlicheren Umbra. Ruckartig springt die Trollin von ihrem Sitzplatz und richtet sich bedrohlich zu ihrer vollen Größe auf. „ Geh jetzt! Lauf!“, schreit sie dich an. Ihre Stoffpuppe hängt schlaff in ihrer geballten Klaue. Das lässt du dir nicht zweimal sagen und rennst…

Familie des Charakters

Umbra hat von einer Schwester gesprochen, du hast aber leider vergessen nach dem Namen zu fragen, und keine zehn Pferde bringen dich dazu, nochmal zurück zu gehen. Eine kleine Stimme [aus dem Off] flüstert dir aber zu, dass es sich dabei vielleicht um Machalath oder Koralla handeln könnte, vielleicht erfährst du dort mehr zu diesem Thema.

Zitate

"Was der Trank schmeckt bitter? Dabei hat Umbra doch nur eine Bärengallenblase hinein getan."

"Hast du Schmerzen nimmst du Krötengift,rät dir Umbra, dann gehts dir gut. Nimmst du zuviel, dann gehts dir schlecht...bist du tot!"