Tirana

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Allianz Logo.png Tirana Azuremoon:
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Name des Charakters: Tirana Azuremoon
IG-Name: Tirana
Titel: -
Alter: 124
Geburtsort: Auberdine
Familienstand: ledig
Körpergröße: 203 cm
Handwerkliche Berufe: Kürschnern, Lederverarbeitung
Rasse: Icon Nachtelf Frau.jpg Nachtelf
Klasse: Icon Jäger.jpg Jäger
Gesinnung: neutral
Gilde: Schwingen des Phoenix
Rang: Phönix
Wohnort: Stormwind


Inhaltsverzeichnis

Aussehen und Auftreten

Tirana ist eine hochgewachsene und athletische Elfe. Ihre aufrechte Körperhaltung und ihr scharfer Blick lassen auf eine solide Kämpferin schließen. Ihre dichten tannengrünen Haare sind zu einem einfachen Zopf zusammengebunden und sie trägt eine traditionelle Tätowierung über ihren Augen.

An ihrer Seite schleicht ihre Begleiterin. Die Ohren des jungen Panthers zucken bei jedem unbekannten Geräusch und das Tier kann seine Neugierde nur schwer zurückhalten.

Tiranas Rüstung und Bewaffnung, mit der sie zumeist anzutreffen ist, trägt sie wie Trophäen zur Schau. Sie ist sich ihrer Erscheinung und ihres Auftretens wohl bewusst. Um ihren Hals trägt sie ein goldenes Amulett mit einem eingravierten Phönix.

Ihr Blick ist hochmütig und kann von Fremden (besonders anderer Rassen) schnell als "typisch elfische Arroganz" gedeutet werden. Wer sie mit ihren Freunden zusammen sieht oder allein mit ihrer Katze, wird feststellen, dass sie eine freundliche, lebendige Ausstrahlung besitzt, die viel besser zu ihren jungen Gesichtszügen passt als ihre Haltung Fremden gegenüber.

Hintergrund

Wer sich mit Tiranas Vergangenheit näher beschäftigt, wird folgendes über sie in Erfahrung bringen können:

Sie lebte früher mit ihren Eltern im südlichen Darkshore. Die junge Familie lebte hauptsächlich von der Jagd; Tiranas Vater war häufig in Astranaar anzutreffen, wo er Fleisch und Felle an die örtlichen Händler verkaufte. Tiranas Mutter war eine Kräuterkundige und Heilerin. Nach der Schlacht um Hyjal begann ihr Vater auch in Auberdine Handel zu treiben mit den jungen Völkern, die seitdem dort häufiger anzutreffen waren.

Tiranas Spur verliert sich als ihre Eltern nur weniger Jahre später sterben. Sie soll kurz auf Teldrassil gelebt haben, bis sie Monate später in den östlichen Königreichen als Lederverarbeiterin Bekanntheit erlangte. Sie arbeitete hart an ihrem Ruf und es verging kaum ein Tag, an dem sie nicht ihr Handwerk in der Zwergenstadt Ironforge anbot.

Unterdessen fand sie Freunde bei den Menschen, Zwergen und Gnomen und schloss sich der Gilde Zirkel der Wächter an. Sie begann, sich mehr mit den jungen Völkern zu beschäftigen sowie mit deren Feinden. So kam es, dass sie wenig später gemeinsam an ihrer Seite kämpfte. Als die Öffnung von Ahn'Qiraj alle Völker von Azeroth für kurze Zeit zusammenschweißte, schloss sie sich dem Kampf dort an und zog von da an unter dem Banner der Hoffnung gegen die neuen Bedrohungen in die Schlacht.

Als das dunkle Portal geöffnet wurde, begann sie die Scherbenwelt zu erkunden, die fest in der Hand der brennenden Legion und Illidan Stormrage war. Die Schlachten begannen erneut und sie verließ ihre Gilde, um sich den Schwingen des Phoenix anzuschließen, wo sie mit Vertretern aller Rassen und Klassen Seite an Seite kämpft. Vor etwa einem Jahr wurde Tirana zur Leiterin der Gilde ernannt und trägt seitdem den Titel Phönix.

Geschichten aus dem Leben von Tirana

Die Heimat Darkshore

Die Küste von Darkshore

Das Reh hob seinen Kopf und schnupperte in die Morgendämmerung, die Ohren zuckten nervös, als etwas im Unterholz knackte. Eine lange Minute stand es einfach da und wartete, angespannt und bereit zu fliehen. Dann senkte es wieder den Kopf und fraß weiter. Am nahen Strand klatschte es, als ein paar jagende Murlocs ihrer Beute ins Wasser folgten. Das Reh ging ein Stück weiter, um ein besonders grünes Büschel Gras zu erreichen.

Plötzlich hob es den Kopf und sprang los. Ein Pfeil durchschnitt die Luft an dem Ort, wo es eben noch gestanden hatte. Es schlug Haken um seinem Verfolger zu entwischen. Das Geräusch weiterer Schritte ließ es erneut die Richtung ändern und es preschte zwischen den dicht stehenden Bäumen hindurch. Auf einmal bäumte es sich auf und geriet ins Stolpern, es stürzte und blieb rutschend im Gras liegen. Der Schaft eines Pfeils ragte aus seinem Hals. Die Schritte kamen näher. Seine einzige Chance zu entkommen war es, wieder auf die Beine zu kommen und weiterzulaufen. Zitternd versuchte das Tier sich zu erheben, als es plötzlich von etwas Schwerem wieder nach unten gedrückt wurde. Ein geschickter Schnitt durch die Kehle beendete sein Leben.


Zu Tiranas Füßen färbte sich der Boden rot von dem Blut ihrer Beute. Sie wartete, bis das Leben vollständig aus dem Tier gewichen war, dann zog sie den Leichnam auf trockeneren Boden und begann ihn auszuweiden. Strähnen ihrer Grünen Haare fielen ihr bei der Arbeit ins Gesicht, und angespannt hielt sie die Sinne offen, um rechtzeitig ein hungriges Raubtier bemerken zu können, das ihr die Beute streitig machen wollte.

Nachdem sie fertig war, warf sie sich das Reh über die Schulter und machte sich auf den Heimweg, zum Haus ihrer Eltern im südlichen Darkshore. Der Kühle Wind war erfüllt von dem Duft des nahen Ashenvale; sie atmete tief ein... aber wo sie früher das Leben in diesem Duft gespürt hatte, fühlte sie jetzt nur noch Verderben und Tod. Es hatte sich alles verändert, mit dem Einfall der Orcs in Kalimdor, mit dem Auftauchen der Dämonen in Ashenvale, mit dem Krieg bei Hyjal und dem Tod von Nordrassil. Sterbliche waren in das Reich der Nachtelfen eingedrungen... und wie es aussah, verbreitete sich deren Sterblichkeit über ihr eigenes Volk. Viele waren im Krieg und danach gefallen. Als einfache Jäger waren Tirana und ihre Eltern erst nicht vom Krieg betroffen gewesen. Ihr Vater hatte sogar die Tragödie in eine Change verwandelt und hatte begonnen, mit den Menschen, die in Auberdine anlegten, Handel zu treiben und ihre Sprache zu lernen. Nach seiner letzten Reise nach Astranaar, wo er regelmäßig Lederwaren ankaufte, war allerdings nur ein Bote zurückgekehrt. Ihr Vater sei auf Jagd gegangen, hatte es in der Botschaft geheißen, und von Satyrn getötet worden. "Vater...", flüsterte sie leise in den Morgennebel herein.


"Mutter!" Tirana rannte die letzten Meter zum Haus ihrer Eltern. Panik breitete sich in ihrer Magengegend aus, als sie die Kratzer und Risse an der verrammelten Tür sah, die Spuren in der Erde, das Blut auf dem Boden. Sie ließ das Reh von ihrer Schulter rutschen, stürzte zur Tür und hämmerte dagegen. Von innen hörte sie Schritte, der Riegel wurde weggezogen und die Tür öffnete sich. Vor ihr stand ihre Mutter, bleich und kaum kräftig genug, um sich auf den Beinen zu halten, das hellblaue Haar stumpf und von weißen Strähnen durchzogen. Tirana traten Tränen in die Augen als der Schock der Erleichterung wich, und sie fand sich in den Armen ihrer Mutter wieder.

"Weine doch nicht... es ist alles in Ordnung", sprach diese mit schwacher Stimme.

Tirana löste sich aus der Umarmung und führe ihre Mutter zurück zum Bett. "Was ist passiert?", frage sie. "Die Spuren sehen nach Furbolgs aus."

"Ganz der Vater... du hast viel von seinem Talent."

"Bitte, sag es mir! Sie sind doch sonst friedliche Jäger!"

Bitterkeit erschien auf den Zügen ihrer Mutter, als diese den Kopf wegdrehte. "Was ist schon wie früher? Verderbnis und Krankheit befällt unsere heiligen Wälder. Wen wundert es da, wenn ihre Geister zornig werden."

Nicht nur unsere Wälder, fügte Tirana im Stillen hinzu. Der körperliche Zustand ihrer Mutter verschlechterte sich von Tag zu Tag.

"Ich habe ein plötzliches wütendes Heulen aus dem Wald gehört, und hatte gerade noch genug Zeit, die Tür und Fenster zu verriegeln. Sie hackten mit ihren Äxten darauf ein." Sie hielt kurz inne und ihr Gesicht verzog sich vor Schmerz. "Dann gab es einen Kampf... und dann Stille. Wer weiß, vielleicht sind sie in ihrer Wut auch übereinander hergefallen."

"Mutter... wir müssen hier endlich weg", drängte Tirana.

"Ich werde meine Heimat nicht verlassen", antwortete diese bestimmt, und mit kräftigerer Stimme als zuvor.

"Und was wenn sie zurückkommen? Wir sind hier nicht sicher!"

"Dann müssen wir uns eben verteidigen... wir sind doch nicht wie diese feigen Menschen", spuckte sie verächtlich aus.

Tirana ballte die Hände zu Fäusten. "Wie denn!? Du kannst ja kaum aus eigener Kraft stehen!", schrie sie fast.

Ihre Mutter schluckte schwer und senkte den Kopf. "Und wenn ich hier sterben muss... ich werde nicht gehen."

"Warum folgen wir nicht den anderen nach Teldrassil?", sagte die jüngere Nachtelfe versöhnlich. "Ich bin sicher dort ist es besser als hier."

"Teldrassil... ", ihre Mutter hustete. "So... anmaßend. Einen Weltbaum züchten zu wollen, als seien sie Götter. Haben diese Druiden denn keine Achtung vor der Natur?"

Darkshore

"Tyrande Whisperwind ist auch dorthin unterwegs."

"Und das macht es besser?"

"Ihre Wächterinnen und die Priesterinnen der Elune waren auf der Straße Richtung Norden, als ich heute morgen jagen ging. Ich habe gehört, sie errichten einen Tempel in Darnassus."

Ihre Mutter schwieg.

"Ich bin sicher, die Priesterinnen finden einen Weg dich zu heilen. Wir müssen doch auch nicht lange bleiben, nur bis der Wald wieder gesund ist."


Eine Woche später waren sie mit dem nächsten vorbeiziehenden Tross richtung Auberdine unterwegs, um mit dem Schiff nach Teldrassil überzusetzen. Tirana erreichte die Hafenstadt, ihre Mutter nicht. Sie starb auf halber Strecke an ihrer Krankheit und wurde in einem kleinen Hain in ihrer Heimat Darkshore beigesetzt, die sie nicht verlassen wollte. Mit nur ihrer Kleidung, ihrem Dolch, ihrem Bogen und Pfeilen, etwas frischem Fleisch... und mit leerem Blick und hängenden Schultern legte Tirana den Rest des Wegs zurück. Eine Priesterin der Elune nahm sich ihrer an und zwang sie zum Essen, damit sie nicht verhungerte. Sie redete auf die junge Nachtelfe ein und betete für sie. Erst nach Wochen vergaß Tirana ihre Trauer allmählich. An die leere Stelle in ihrem Herzen trat Hass, und sie begann wieder zu leben, und zu kämpfen. Eine große Jagd lag vor ihr - die Jagd auf Dämonen der Brennende Legion.

Engste Freunde

Ami, Guril, Arktus, Asathor, Rutaskadi, Vima, Irtani