Tesragal Silberflamme
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| Name des Charakters: | Tesragal Silberflamme |
| IG-Name: | Tesragal |
| Alter: | 327 Jahre |
| Körpergröße: | 2,30 m |
| Geburtsort: | Silvermoon |
| Familienstand: | liiert |
| Handwerkliche Berufe: | Bergbau, Juwelenschleifen |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Schutz |
| Gesinnung: | Rechtschaffen neutral |
| Gilde: | Das Auge der Horde |
| Wohnort: | Befestigtes Lager des Auges der Horde im Brachland |
Tesragal Annan'Ishura (der thalassische Name ließe sich mit „Onyx Silberflamme“ übersetzen) dient als Blutritter der Regierung von Quel'Thalas, wurde jedoch kürzlich ins Brachland abkommandiert, um dort die Streitkräfte des mysteriösen Ordens Das Auge der Horde zu unterstützen.
Derzeit ist er gemeinsam mit einem Großteil der Kräfte des „Auges“ in Northrend stationiert, um die Offensive der Horde gegen den Lich-König zu unterstützen.
Inhaltsverzeichnis |
Erscheinungsbild
Hünenhaft groß, breitschultrig und muskulös - in seiner Ordensrüstung bietet der Blutritter einen ehrfurchtgebietenden Anblick. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die zahlreichen Narben, die, soweit es sich für den Beobachter beurteilen läßt, den Großteil seiner Haut bedecken. Sie befinden sich wirklich überall: Im Gesicht, an den Händen, am Hals, sogar an seinen Ohren. Dem kundigen Auge mag nicht entgehen, daß viele der Narben Tesragals von ein- und derselben Waffe verursacht worden sein könnten; zu ähnlich sind sie einander in Form, Breite und Tiefe. Die blasseren und älteren Exemplare scheinen sich schon vor langer Zeit in seine Haut gegraben zu haben, während andere noch tiefrot und frisch wirken.
Tesragal hat ein hageres, zerfurchtes Gesicht mit einer leicht gekrümmten Nase, schmalen, stark geschwungenen Lippen und einem kantigen Kinn, an dem ein sorgfältig gestutzter Bart hängt. Meist trägt er sein langes bläulich-schwarzes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden, gehalten mit einem einfachen Band aus dunklem Leder. Drei Narben verlaufen ausgerechnet quer über seine Lippen und verleihen der Miene des Blutritters dadurch stets einen knurrigen und leicht mißgelaunten Ausdruck. Allgemein fällt auf, daß sich seine Mimik fast nie nennenswert verändert, egal, wie lange man ihn beobachtet. Sein Gesicht wirkt eigenartig starr, ernst und distanziert. Der Blick verharrt selten lange an der selben Stelle und meidet gewöhnlich die Augen anderer. Ähnlich sparsam ist die restliche Körpersprache Tesragals. Er bewegt sich – sofern er sich nicht gerade im Kampf befindet – nur so häufig wie unbedingt notwendig und ohne jegliche Hast, wirkt nicht selten abwesend und unbeteiligt. Manchmal erinnert er eher an eine Statue denn an ein lebendes, atmendes Wesen.
Passend zu seinem Körperbau klingt die Stimme aus seiner Kehle baßlastig und rauh. Häufig gewinnt man den Eindruck, daß er die einzelnen Worte eines Satzes falsch oder zumindest höchst eigenwillig betont.
Sofern er nicht im Dienst ist, trägt der Blutritter nicht zwangsläufig seine Rüstung. Meist ist er dann mit seiner Arbeitshose aus schwarzem Leder, robusten Stiefeln und einem einfachen weißen Hemd anzutreffen – letzteres läßt er in wärmeren Gefilden wie Orgrimmar nicht selten ganz weg. Sollte er mit nacktem Oberkörper herumlaufen, lassen sich darauf neben den üblichen Schnittnarben einige eigenartige Male erkennen, die seitlich an Rippen und Bauch sitzen und ohne größere Probleme als Abdrücke von spitzen Trollzähnen identifiziert werden können.
Persönlichkeit
Aufgrund seiner äußerst sparsamen Mimik und seiner Angewohnheit, den Blicken eines Gesprächspartners konsequent auszuweichen, läßt sich Tesragal nur schwer einschätzen. Oberflächlich betrachtet entsteht leicht der Eindruck, der Blutritter hätte entweder äußerst verkümmerte Gefühle oder wollte seine Emotionen um jeden Preis verbergen. Beides entspricht nicht der Wahrheit. Nach intensiverer Beschäftigung mit dem Sin'dorei (zu der sich die wenigsten Leute wirklich herablassen) stellt sich schnell heraus, daß er sehr wohl die selben Empfindungen verspürt wie jeder andere auch… allerdings wird sein Gemütszustand nicht oder nur auf äußerst subtile Art von seiner Körpersprache wiedergegeben.
Es fällt schwer, sich den Blutritter zornig oder hektisch vorzustellen. Egal, wo er sich aufhält, er bleibt stets ruhig und gelassen, fast unbeeinflußt von den Emotionen anderer um ihn herum. Auf der anderen Seite läßt ihn das inmitten einer kleinen Gruppe wie einen Fremdkörper erscheinen.
Im Allgemeinen spricht Tesragal relativ wenig. Insbesondere in Gegenwart von Fremden preßt er meist nur das Allernötigste zwischen seinen Zähnen hervor. Je mehr Personen als potentielle Gesprächpartner anwesend sind, desto weniger trägt er selbst zu einer Unterhaltung bei. Nicht selten zieht er sich in solchen Situationen in sich selbst zurück und wirkt damit auf Außenstehende noch distanzierter als sonst. Daß er große Ansammlungen von Leuten haßt – daran besteht kaum ein Zweifel.
Gegenüber seinen wenigen Freunden, vor allem Sathysor und Lear, verhält sich Tesragal ein wenig aufgeschlossener, spricht mehr und verwendet längere Sätze. Wirklich aufzublühen scheint er jedoch nur, wenn jemand das Gespräch auf sein geliebtes Handwerk lenkt: Die Herstellung von Schmuck, Vearbeitung von Metall und edlen Steinen. Er kann stundenlang fundierte Vorträge über Techniken, Werkzeuge und Materialien seiner Profession halten – meist eher zum Leid derer, die ihn leichtsinnigerweise auf dieses Thema angesprochen haben.
Sollte es jemandem gelingen, eine längere Unterhaltung mit Tesragal zu führen, stolpert der Blutritter nicht selten von einem Fettnäpfchen ins andere. Aussagen, die nicht klar formuliert sind oder komplexe Metaphern, Sprichwörter und dergleichen enthalten, versteht er häufig wörtlich, anstatt ihre Bedeutung zu interpretieren. Überhaupt scheint er fast blind und taub für viele Feinheiten sozialer Interaktion zu sein. Auf der anderen Seite formuliert er seine eigenen Worte klar und präzise, ohne sich mit Floskeln aufzuhalten. Aufgrund seines merkwürdigen Gesprächsverhaltens wird er des Öfteren als naiv oder gar zurückgeblieben abgestempelt. Mitunter mutet der riesige Elf in einer Unterhaltung mit Fremden wie ein übergroßes tollpatschiges Kind an.
Tesragals große Leidenschaft, das Handwerk des Feinschmieds und Juwelenschleifers, übt er seit seinem Beitritt zum Blutritter-Orden nur noch hobbymäßig aus. Seine Arbeiten verraten ein hohes Maß an Geschick, und er spricht über die von ihm verwendeten Mineralien und Metalle, als handele es sich um denkende, fühlende Wesen, mit denen er kommuniziert.
Geschichte
Herkunft und Kindheit
Als Sohn des für seine herausragende Kunstfertigkeit bekannten Feinschmieds Galathar Silberflamme verlebte Tesragal eine weitestgehend unspektakuläre Kindheit in Silvermoon. Sein Vater führte gemeinsam mit seiner Mutter einen kleinen Betrieb, der anständig lief und das Überleben der kleinen Familie sicherte: Der verschrobene Meister stellte die Schmuckstücke her, seine Frau empfing und beriet ihre gemeinsamen Kunden.
Am Spiel mit anderen Kindern zeigte Tesragal auffallendes Desinteresse. Stattdessen begann er sich früh für das Handwerk seines Vaters zu begeistern. Galathar investierte viel Zeit in die persönliche Ausbildung Tesragals. Schließlich würde der Sohn irgendwann seinen Laden fortführen müssen, wenn er nicht mehr war. Tesragal teilte die eigenartige Begabung seines Vaters, auf einer gefühlmäßigen Ebene mit den Werkstoffen seiner Arbeit kommunizieren zu können. Dieser Umstand schweißte die beiden nur noch enger zusammen. Die Kehrseite dessen bestand darin, daß Tesragal bei den Kindern in seiner Nachbarschaft als Sonderling galt und gemieden oder verspottet wurde.
Adoleszenz
Erst, als Tesragal zum Mann gereift war, kam ihm langsam die Erkenntnis, daß er in dieser riesigen Stadt, die ihm so lange eine Heimat gewesen war, eigentlich niemanden kannte – abgesehen von seinen eigenen Eltern natürlich. Die meisten seiner Versuche, etwas an diesem Zustand zu verändern, scheiterten kläglich. Er hatte absolut keine Ahnung, wie er Freundschaften oder auch nur Bekanntschaften schließen konnte. Auch die ersten zarten Annäherungsversuche an das andere Geschlecht endeten in einer Serie von Desastern. Nach jahrelangen Bemühungen gab er irgendwann frustriert auf und zog sich in die Werkstatt seines Vaters zurück, wo er sich ganz in seine Arbeit stürzte und dem alten Galathar half, die immer zahlreicher werdenden Aufträge zu bewältigen.
Krieg
In den Zeitaltern nach dem großen Trollkrieg, der den Amani eine vernichtende Niederlage beschert hatte, waren die grünhäutigen Wilden immer wieder in kleinen Verbänden nach Quel'Thalas eingedrungen, um abgelegene Siedlungen zu überfallen, zu morden und zu brandschatzen. Nach Jahren der Ruhe stürmte ein größerer Kriegshaufen Trolle die östlichen Grenzen der elfischen Wälder. Der Angriff ereignete sich nicht unweit von Silvermoon, und als Tesragal davon erfuhr, beschloß er ziemlich spontan (und für seine Eltern sehr überraschend), etwas zu unternehmen: Er meldete sich freiwillig bei der Armee, wurde hastig in eine Rüstung gesteckt. Man drückte ihm Schwert und Schild in die Hand und steckte ihn in einen Trupp Infanterie, der sodann mit einer kleinen Legion gen Osten marschierte, um den Vormarsch der Trolle zum Stillstand zu bringen und die betroffenen Dörfer zu schützen.
In diesem Konflikt sammelte Tesragal einige entscheidende Erfahrungen. Einerseits stellte er fest, daß er durchaus über alle Fähigkeiten verfügte, die einen guten Kämpfer ausmachten. Andererseits lernte er die häßliche Fratze des Krieges kennen. Obwohl die Quel'dorei ihren Gebietsanspruch letztendlich durchsetzen konnten, gab es auch auf ihrer Seite viele Verluste, insbesondere unter dem Teil der Truppe, der in vorderster Reihe stand – dort, wo auch Tesragal platziert war. Viele seiner Kameraden stürzten vor seinen Augen röchelnd zu Boden, einen verzierten Trollspeer in der Kehle oder im Brustkorb, und einmal entkam er selbst nur knapp dem Tod, als zwei Amani über ihn herfielen und in ihrem blinden Kampfrausch versuchten, ihn an Ort und Stelle mit bloßen Zähnen zu zerfleischen. Die Narben, die ihre Bisse in seinem Fleisch hinterließen, sollte er nie mehr loswerden.
Zumindest aber hatte Tesragal das Gefühl, etwas bewirken zu können, anstatt dem Wüten der Trolle tatenlos zusehen zu müssen. Nachdem die Amani zurückgedrängt waren, verlieh man ihm eine Auszeichnung für seine Leistungen in der Schlacht und schickte ihn wieder heim. Berufssoldat wurde er nie, aber von da an meldete er sich jedes Mal freiwillig, sobald wieder Amani an den Grenzen des Elfenreiches gesichtet wurden.
Seinen längsten und gefährlichsten Einsatz hatte er im Zweiten Orkkrieg, als Zul'jin ein Bündnis mit der orkischen Horde einging und die vereinte Armee der Orks und Trolle bis in die Wälder um Silvermoon vordrang. Tesragal haßte den Krieg; er haßte das Blutvergießen und das Töten – aber er sah es als eine fast heilige Pflicht an, seine Heimat um jeden Preis zu verteidigen. Und er rettete dabei so viele elfische Leben, wie er konnte. Nach Ende dieses harten Krieges galt er längst als Veteran, auf dessen Fähigkeiten man sich ohne Weiteres verlassen konnte.
Eine vergängliche Liebe
Kurz nach dem Zweiten Orkkrieg, als die Bedrohung durch die Horde endlich gebannt schien, lernte Tesragal eher zufällig die Schneiderin Elara Dämmerschweif kennen. Sie übte eine ungeheure Faszination auf ihn aus. Trotz seiner generellen Probleme im Umgang mit anderen Personen gelang es ihm nach einigen Fehlschlägen, sie auf sich aufmerksam zu machen. Elara war eine aufgeweckte Frau und begriff schnell, daß Tesragals Innenleben nur geringfügig mit seinem Äußeren und seinem Verhalten übereinstimmte… und erwiderte tatsächlich seine Gefühle. Das Paar heiratete nach wenigen Jahren, verließ Silvermoon und zog in einen kleinen Ort nördlich der Stadt, nahe der Küste.
Obwohl ihre Beziehung aufgrund von Tesragals Eigenheiten nicht immer ohne Reibungen vonstatt ging, führten sie alles in allem ein glückliches Leben. Ihren Lebensunterhalt bestritten sie mit ihrem jeweiligen Handwerk. Nach kurzer Zeit stand Kindersegen ins Haus: Elara gebahr einen Sohn, der den Namen Fafrin erhielt, und Tesragal ging ganz in seiner Vaterrolle auf. Er liebte den kleinen Jungen über alles.
Das Ende aller Träume
Für Tesragal – wie auch für viele andere Elfen – markierte die Ankunft der Geißel in Quel'Thalas schließlich das abrupte Ende seines bisherigen Lebens. Die Siedlung, in der er mit seiner Familie gelebt hatte, liegt heute in der Narbe. Arthas' Armee marschierte quasi direkt durch den Ort hindurch.
Zwar gelang es ihm, seine Frau in relative Sicherheit zu bringen, aber Fafrin ging in dem allgemeinen Chaos verloren. Allein ritt Tesragal zurück zu den Ruinen seiner Heimat, um nach seinem Sohn zu suchen… und fand ihn in einem Stück wieder. Erst später wurde ihm klar, was es bedeutete, wenn die Geißel jemanden am Leben ließ.
Spät in der Nacht kehrte er lebend, aber ohne Fafrin zu Elara zurück, die gemeinsam mit anderen Flüchtlingen in den Hügeln Schutz gesucht hatte. Mehrere andere Elfen wurden Zeuge einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Elara erlitt einen Nervenzusammenbruch, schrie Tesragal an; der wiederum verfiel in einen plötzlichen und heftigen Wutanfall. Der Streit endete damit, daß Elara sich abwandte und ihn verließ. Sie zog zornig und voller Kummer von dannen, einen nicht minder enttäuschten und zerschlagenen Tesragal zurücklassend. Es gibt Hinweise darauf, daß sie sich später den Sin'dorei anschloß, die Kael'thas nach Outland folgten.
Über den Grund für ihren Streit und Fafrins Tod spricht Tesragal nicht.
Eine neue Hoffnung
Die Gründung des Blutritter-Ordens veranlaßte Tesragal, seine Prioritäten erneut zu verlagern, nachdem er beim Wiederaufbau von Silvermoon geholfen hatte. Er präsentierte den Führern des Ordens seine diversen militärischen Auszeichnungen und wurde ohne viel Federlesens rekrutiert. Trotz der Notwendigkeit, die Kräfte des Lichts durch die Qualen eines anderen Lebewesens zu erlangen, betrachtete er sein Blutritter-Dasein als etwas Gutes. Schließlich stand es schlecht um Quel'Thalas, und welche Macht, wenn nicht das Licht, konnte sein Volk schon effektiv vor der Geißel schützen? So akzeptierte er die Bürde in der Hoffnung, die Grenzen effektiv sichern und zur Zukunft der Sin'dorei beitragen zu können… wie damals in den Trollkriegen.
Nach dem Wechsel des Ordens zu den Sha'tar glaubt Tesragal nun, das Licht durch die Naaru unter A'dal „anzapfen“ zu können. Tatsächlich liegt seine neue Kraftquelle aber in seinem Inneren, ohne daß er sich dessen bewußt wäre.
Silverblades Verrat
Während der Sonnenbrunnen-Krise und noch vor den neuesten Attacken der Geißel war Tesragal an einigen Einsätzen beteiligt, die unter Leitung eines Blutritter-Meisters namens Quatre L'Ariel Silverblade durchgeführt wurden. Quatre und Tesragal kannten sich zuvor nur aus flüchtigen Begegnungen. In einem Einsatz eines kleinen Stoßtrupps Blutritter zur Auskunftschaftung der brennenden Stadt Stratholme wurde Tesragal von Meister Silverblade zu seinem Stellvertreter erhoben.
Die Mission nahm eine unerwartete Wendung, als Quatre die Hinterlassenschaft seines Vaters, eines ehemaligen Paladins der Silbernen Hand, in den Ruinen der Stadt entdeckte: Die Silberklinge, eine augenscheinlich leicht magische Waffe aus Echtsilber, besetzt mit elfischen Schriftzeichen. Tesragal war derjenige, der die Klinge fand. Unmittelbar nachdem Silverblade die Waffe an sich genommen hatte, begann er jedoch, sich zu verändern. Er schien seine Umgebung kaum mehr wahrzunehmen, so daß die Mission abgebrochen werden mußte und der Trupp unter Tesragals Kommando nach Quel'Thalas zurückkehrte.
In einem zweiten Einsatz begleitete Tesragal erneut Quatre Silverblade nach Stratholme, diesmal in einem Versuch, die Scharlachrote Festung zu infiltrieren und ihren Anführer zu töten.
Nachdem es ihnen gelungen war, sich in die Festung vorzukämpfen und den Widerstand des Kreuzzuges zu beseitigen, zeigte Quatre schließlich gegenüber Tesragal und seiner Mitstreiterin Kaldira Sunstrider sein wahres Gesicht: Sein tatsächliches Ziel hatte darin bestanden, die Festung des Kreuzzuges für die Geißel zu öffnen und von ihnen überrennen zu lassen. Er bot den beiden perplexen Blutrittern an, sich auf seine Seite zu schlagen, wenn sie nicht im herannahenden Sturm der Untoten sterben wollten.
Angesichts dieses ungeheuerlichen Verrates forderte Tesragal Quatre zum Kampf, ging dabei jedoch nicht siegreich hervor. Die Silberklinge war nicht das gewesen, wofür er sie gehalten hatte - als er eine Verletzung mit der Waffe hinnehmen mußte, spürte er, wie sie nach seiner Lebensenergie grifft. Doch Silverblade verschonte überraschend sein Leben, und gemeinsam mit Kaldira gelang ihm die Flucht aus der Bastion.
Tod
Es sollte einige Zeit vergehen, bevor sich Silverblade und Silberflamme erneut gegenüberstanden... in Tirisfal, wo Tesragal erneut der Macht der Runenklinge unterlag und diesmal mit seinem Leben dafür bezahlen sollte. Das Eingreifen einer mysteriösen Elfenfrau namens Vaishali Hollowheart bewahrte ihn jedoch vor einem solchen Schicksal.
Kaldira Sunstrider, die das Auge der Horde zu diesem Zeitpunkt aus Tesragal unerklärlichen Gründen bereits verlassen hatte, war ebenfalls anwesend, griff jedoch nicht in den Kampf ein, da Quatre ihre Tochter als Geisel hielt und sie damit zwang, tatenlos zuzusehen. Dieses passive Verhalten nahm Tesragal Kaldira anschließend äußerst übel, obwohl sie es war, die ihn nach dem Duell wieder ins Leben zurück geholt hatte. Seiner Ansicht nach hätte sie Quatre unter allen Umständen aufhalten müssen - ungeachtet der Lage, in der sich ihre Tochter befand. Seitdem weigert er sich, mit Kaldira mehr als nur einige flüchtige Worte zu wechseln.
Erst nach diesem Ereignis fand Tesragal heraus, was mit Quatre geschehen war, doch zu spät: Die Verwandlung in einen Todesritter konnte er nicht mehr verhindern.
Freunde
Feinde
Zitate
„Präzisiert Eure Aussage.“
„Solange die Geißel existiert, werde ich keine Ruhe finden.“
„Dieser Stein ist alt und unfreundlich. Laßt es mich versuchen. Vielleicht hört er mir zu.“
„Mit Steinen und Metall kann ich gut umgehen. Leute liegen mir nicht.“
