Telariel Moonrage
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| Name: | Telariel Moonrage |
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| Profession: | Schildwache |
| Konfession: | Elunisches Pantheon |
| Alter: | 158 Jahre |
| Geburtsort: | Ashenvale, Kalimdor |
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Telariel, "Tela" für Freunde, ist eine typisch-nachtelfische Kriegerin. Anzeichen dafür sind neben der stets kampfbereit getragenen Ausrüstung auch der durchtrainierte Leib und ihre Mimik, welche je nach Situation meist zwischen verbissener Entschlossenheit und der für ihr Volk typischen Skepsis (Nichtelfen würden sagen: Arroganz) wechselt. Ihre ansonsten makellose, magentafarbene Haut wird nicht selten durch frische, noch gerötete Kratzer verziert, die wohl von einem jüngst überstandenen Konflikt stammen müssen. Das kriegerische Hautbild in ihrem Gesicht verstärkt den Eindruck von nur mühsam gebändigter Wildheit noch weiter. Die nachtblauen Haare hält die Kaldorei in der Regel zu einem praktischen Hochzopf gebunden.
Die leichte, offenbar ebenso auf Beweglichkeit und Komfort wie auch auf ein ansehnliches Äusseres ausgelegte Traditionsrüstung weist an einigen Stellen feingearbeitete Gravuren auf, welche üblicherweise auf Rang und Einheit hindeuten. Kenner des darnassischen Militärs wie etwa Mondpriesterinnen oder andere Schildwachen mögen daran ablesen, dass es sich bei Telariel um eine einfache Soldatin handelt, welche derzeit keiner festen Einheit beigeordnet ist.
Als disziplinierte Schildwache ist Telariel der Führung ihres Volkes bedingungslos ergeben, auch wenn sie einige leise Zweifel im Bezug auf die letzten soziologischen Veränderungen innerhalb ihrer Kultur oder der engen Freundschaft zu den jungen Völkern hegt. Als konservativ erzogene und von der Vergangenheit ihres Volkes überzeugte Kaldorei pflegt Telariel deutliche Vorurteile gegen weibliche Druiden oder männliche Krieger. Mitgliedern anderer Völker der Allianz gegenüber verhält sie sich in der Regel neutral bis distanziert, bis jene sich in ihren Augen bewiesen haben. Zu Magiern hält sie Abstand, Priesterinnen des Mondes oder vorgesetzten Schildwachen hingegen gehorcht sie aufs Wort.
Hintergrund
Geburt und Jugend
Telariel wurde fast 120 Jahre vor der Öffnung des Dunklen Portals in Kalimdor geboren und verbrachte eine für nachtelfische Maßstäbe sehr normale Kindheit. Neben ihren leiblichen Eltern wurde sie wie es in ihrem Volk Brauch ist auch von allen anderen Mitgliedern ihrer Gemeinschaft großgezogen, so dass die junge Nachtelfe schon bald ein enges Band zu den anderen Bewohnern knüpfte. Von der Erstgeborenen Shasira erlernte Telariel im zarten Alter von 12 Jahren den Umgang mit einer Waffe, während ihr ebenfalls älterer Bruder Corithras ihr den Respekt vor der Natur lehrte. Die zu dieser Zeit noch unbegrenzte Lebensspanne der Kaldorei erlaubte es Telariel, selbst bei einer mehr als ausreichenden und ausgiebig genossenen Freizeit ein reiches Maß an Bildung wie auch den Umgang mit verschiedensten Waffenarten einzustudieren.
Erst mit der erneuten Ankunft der Brennenden Legion auf Azeroth und der Heimsuchung ihres Landes durch den Krieg hielten Hektik, Zorn und Verzweiflung Einhalt in Telariels Leben. Ihre Schwester verlor auf dem Berg Hyjal ihr Leben im Kampf gegen die Dämonen, was wiederum ihren Bruder dazu verleitete, sich noch weiter in die Einsamkeit der freien Natur zurückzuziehen, als er dies im Rahmen seiner druidischen Tätigkeiten eh schon tat. Die Ankunft der kurzlebigen Völker in ihrer Heimat, der Zusammenbruch der Barriere um ihre Heimat wie auch der Einfall der Horde weckten in der Kaldorei endgültig die Überzeugung, für den Schutz ihres Volkes einstehen und kämpfen zu müssen.
Mit gerade einmal 158 Jahren hat Telariel noch lange nicht die nachtelfische Phase der Jugend hinter sich gelassen, und trotz der Umstände und ihres zumeist entschlossenen Auftretens kommt es aus diesem Grunde dazu, dass sie in den Augen vieler älterer Kaldorei noch nicht als gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft akzeptiert sondern eher "an der Hand geführt" wird. Auch wenn man Telariel deswegen viele Fehler verzeiht, ist dieser Zustand etwas, was die junge Nachtelfe oftmals innerlich zornig macht.
Übergang
Schon vor dem Dritten Krieg hatte Telariel stets eine Karriere in den Reihen der Sentinels angestrebt, doch aufgrund ihres jugendlichen Alters wurde sie erst nach dem Kampf um Mt. Hyjal und dem damit verbundenen Blutzoll in die Reihen der Kriegerinnen rekrutiert. Nur fünf Jahre verbrachte sie als einfache Späherrekrutin und Ordonnanz, bis sie für würdig befunden wurde, an der Front kämpfen zu dürfen. Das Training bei den Silberschwingen war hart, lehrte sie aber neben der Waffenkunde auch jene Disziplin, die für ein funktionierendes Militär unabdingbar ist.
Gegenwart
Nach Abschluss ihrer Ausbildung wurde Telariel in den Rang einer vollwertigen Schildwache erhoben und nach Darnassus zurückbeordert. Bis sie einer festen Einheit zugewiesen wird ist sie angewiesen, im Tempel zu verweilen und den dortigen Mondpriesterinnen bei Bedarf zu Diensten zu sein.
Zitate
- "Wir dürfen nicht zulassen, dass die alten Werte in Vergessenheit geraten."
- "Schnitte? Ist das Menschisch für Kriegerin?"
- "Andu-falah-dor!"