Tarielle
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| Datei:Tarielle.JPG | |
| Name des Charakters: | Tarielle Wildauge |
| IG-Name: | Tarielle |
| Titel: | Waldläuferin |
| Alter: | 163 |
| Geburtsort: | Goldnebel |
| Familienstand: | Ledig |
| Körpergröße: | 1,52 |
| Handwerkliche Berufe: | Bergbau, Alchimie |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Keine |
| Gesinnung: | Neutral |
| Wohnort: | Keiner |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Sie ist vollkommen von weichem Fell bedeckt, auch ihre Augen haben sich verändert. Schwer erkennt man den Unterschied in der Wildnis, ob sie nun Tier oder Blutelfin ist. Ihr Fell, welches immer leicht glänzt, schimmert leicht bei Lichteinfall, schwarz, grau und weiss. Doch das ändert sich im Tagesverlauf – am Morgengrauen wirkt das weiße leicht bläulich oder rötlich, am Abend mehr rötlich als bläulich. Es stellt sich heraus, dass es ein schweres Unterfangen ist, die Farben zu bestimmen.
An ihren fellbedeckten Ohren trägt sie zwei alte Goldringe, welche für sie wohl von großem Wert zu sein scheinen, denn diese Ohrringe sind das Sauberste, was sie trägt.
Ihr Körperbau wirkt athletisch, und so bewegt sie sich auch stets flink und elegant. Oft erblickt man sie in den unmöglichsten Haltungen, was wohl daraus resultiert, dass sie doch zum Teil eine Katze ist.
Auftreten des Charakters
Tarielle ist sehr verschüchtert und unsicher, aber auch ängstlich gegenüber fast jedem im ersten Moment. Sie trägt ihre Angst sehr offen, welches deutlich zu erkennen ist, doch wenn sie erkennt, dass der Gegenüber ihr kein Leid zufügen will, ist sie doch sehr freundlich und gar naiv offen. Aufällig ist, dass sie auf das Anstarren und Verspotten sehr sensibel reagiert und nicht selten innerlich zusammenbricht und zu weinen beginnt. Sie ist im Grunde eine sehr sensible und scheue Person, welche wohl mehr in ihner eigenen heilen Welt lebt, dabei jedoch öfters unter psychischen Problemen leidet.
Familie
Ihre Familie, welche in Goldnebel lebte, ist bis auf sie verstorben. Diese war nicht besonderlich groß, sie hatte Vater und Mutter und eine ältere Schwester, welche alle dem Weg der Waldläufer folgten und sich sehr mit Tieren beschäftigten. Ihr Vater Finalias Wildauge war sowohl der Führer der Familie als auch ihr Lehrmeister mit dem Bogen und im Nahkampf, als sie jünger war. Ihre Mutter Jalina Wildauge, ehemalig Jalina Sonnenmehr, war eine Ärztin für Tiere und ihre Lehrerin in der Tierkunde. Die Schwester jedoch war immer das beliebtere Kind der beiden, denn sie lernte schnell und war in allen Dingen immer besser als sie, doch fehlt von ihr jede Spur.
Das Leben des Charakters
Kapitel 1-Der verhängnissvolle Auftrag
In den Jahren des Friedens, als der Sonnenbrunnen noch stand, gab es in dem kleinen Dörfchen Morgenluft ein Durcheinander. Lautes Gemurmel durchzog den Abendwind, als ein Reiter aus Silbermond in dem Hauptgebäude aufgebracht mit dem Adeligen des dortigen Hauses sprach. Tarielle, die in ihren Zimmer saß und gerade dabei war, einen ihrer Bögen zu pflegen, wurde plötzlich von einem Ausruf ihrer Schwester unterbrochen. "Tarielle, Vater braucht dich… bitte geh zu ihm!" Die laute, dennoch direkte Stimme ihrer Schwester erkannte sie auch unter Tausenden, sie sprach immer sehr knapp und nur das Wichtigste. "Ja, ich gehe gleich zu ihm! Ist etwas vorgefallen?" Doch keine Antwort. Als Tarielle dann den Bogen zur Seite legte und einen kurzen Blick aus dem Fenster warf, sah sie bereits ihre Schwester auf den Hauptplatz zu ihrem Vater rennen. Mit einem langezogenen Seufzen trat sie aus dem Zimmer und ging langsam die Treppen hinab, bis sie schließlich die Haustüre öffnete und ins Freie trat.
Der Reiter stand bereits mit einem Umschlag in der Hand neben Finalias und blickte sie an. Unbehagen stieg in ihr auf, als sie sich der kleinen Gruppe näherte, doch kaum angekommen sprach ihr Vater bereits. "Tarielle, es wurde entschieden, dass du dem Auftrag aus Silbermond nachgehen wirst. Du wirst morgen früh auf…" Der Reiter unterbrach ihren Vater mit einer Geste, um dann doch selber zu sprechen. "Tarielle Wildauge, Ihr erhaltet einen Auftrag von höhster Stelle aus Silbermond. Es ist erforderlich, dass Ihr morgen aufbrecht, so schnell wie möglich. Ihr habt eine lange Reise vor Euch, also rüstet Euch gut. Näheres zu dem Auftrag findet Ihr im Umschlag." Mit freundlicher Stimme sprach der Ritter aus Silbermond und reichte ihr den Umschlag, welchen sie ohne Widerworte entgegen nahm. Kurz darauf sattelte der Reiter wieder auf und hob die Hand zum Abschied. "Ich wünsche Euch einen angenehmen Abend und ebene Wege."
Tarielle betrachtete den Umschlag kurz und blickte dem Reiter nach, welcher sich im schnellem Galopp entfernte. Einige Minuten standen die drei noch schweigsamd an Ort und Stelle, bis die Stille von ihrer Schwester unterbrochen wurde. "Ich gehe wieder zurück, an meine Arbeit. Diess sinnlose Herumstehen habe ich satt. Sie wird es sowieso nicht schaffen, wie immer... eine Null eben." Kaum hatte sie die harten Worte ausgesprochen, drehte sie sich um und ging.
Tarielle senkte den Kopf und biss sich auf ihre Unterlippe. Der Groll zwischen Tarielle und ihrer Schwester wurde immer größer, doch lag der Grund weit in der Vergangenheit. "Mach dir keinen Kopf darum, Tarielle. Du wirst es bestimmt schaffen. Glaub einfach an dich." Ihr Vater legte tröstend die Hand auf ihre linke Schulter. "Geh rein und mach dich bereit. Deine Mutter wird auch bald von der Sonnenkuppe zurück kommen. Ich werde ihr alles sagen." Er lächelte ihr noch kurz aufmunternd zu, bevor er sich abwandte und Richtung Übungsplatz ging. Mit einem schweren Seufzen blickte sie sich kurz am Platz um, welcher wieder verlassen war, als wäre davor nichts gewesen. Sie machte sich dann schlussendlich auf Richtung Haus, in welchen sie nach kurzer Zeit verschwandt, den Umschlag noch immer in der Hand.
In ihrem Zimmer angekommen, öffnete sie den Umschlag und nahm den Zettel mit den Auftrag hinaus, welchen sie jedoch noch nicht las, nein, sie verfiel in Gedanken.
Unterkapitel 1-Schwesternliebe?
19 Jahre vor derm Zeitpunkt, an dem Tariell ihren Auftrag bekam, geht es um die Geschichte der Schwestern und wie die Schwesternliebe zu Hass wurde.
Es war ein bewölkter und regnerischer Abend. Die beiden saßen zusammen am Lagerfeuer in Lordaeron und aßen genüsslich ihr warmes Abendmahl. "Sag mal, Schwesterherz, was genau müssen wir hier eigentlich machen? Es ist doch ein trostloses und langweiliges Land." Tarielle hielt mit dem Essen inne und blickte ihre Schwester fragend an. "Ach, lediglich einen Bären finden. Er soll öfters hier gesehen worden sein; er bricht immer wieder in unsere Ländereien ein und stiftet Unruhe." Eine kurze Pause nahm sie ein und schluckte das Luchsfleisch hinunter, bevor sie weitersprach.
"Wir sollen ihn einfangen und zu Mutter bringen. Sie wird sich den Bären ansehen." Ein Grinsen huscht über Tarielles Lippen. Mit einem leichten Nicken bestätigte sie die Aussage ihrer Schwester und warf das übrige Stück zu dem Tier, welches ihrer Schwester nie von der Seite wich. Es war eine grosse, graue Raubkatze, welche Tarielle bis zum Bauch reichte. Ein anmutiges und grosses Tier, dessen Körperbau von seiner Schönheit nur übertroffen wurde. "Ich sagte doch, du sollst ihn nicht füttern auf diese Weise, er hat auch Gefühle", murrte ihre Schwester leicht und nahm das Fleischstück auf und reinigte es vom Schmutz, bevor sie ein sauberes Tuch heraus nahm und dieses vor ihrem Begleiter auf den Boden ausbreitete. "Und vom blanken Boden soll er schon gar nicht essen, merk dir das endlich. Ich will es dir nicht noch mal sagen!" Dann erst legt sie das saubere Fleisch auf das Tuch, die Raubkatze dabei leicht am Kopf streichelnd, und kaum lag das Fleisch auf den Tuch, schon wurde es von der Katze verschlungen. "Jaja... blödes Vieh." Den letzten Satz murmelte Tarielle schmollend, doch die Raubkatze hatte ihre Worte gehört und funkelte sie warnend an.
Der Abend brach langsam in die Lande ein, der Himmel färbte sich langsam in einen schönen orangeroten Farbton, als plötzlich ein laues, brummendes Knurren durch den Wald jagte. "Ist er das?" Tarielles Stimme klang sehr besorgt, denn nie zuvor hatte sie ein solch bösartiges Knurren gehört, als heute. "Anscheinend, hm Tarielle bleib dicht hinter mir und pass hinter uns auf." Mit einem Nicken bestätigte sie die Worte ihrer Schwester. Langsam bewegten sich die beiden, in jene Richtung aus der sie das Brummen vermuten, doch immer wieder kam das laute Rascheln der Büsche auf die beiden zu, bis sie schliesslich in einer sehr kleinen Lichtung anhielten. Tarielle war mehr als nervös, es war auch ihre erste Mission ausserhalb ihrer Heimat. "Sieh dir das an, welch gewaltigen Fussspuren, der Bär ist gewaltig." deutet ihre Schwester auf Fussspuren im Boden, welche sie nicht mal mit beiden Händen bedecken konnte. Plötzlich raschelt ein grosser Busch neben der Richtung laut auf, heftig wird jener hin und her geworfen und beide Elfen starrten zu jenem, mit Anspannung nahmen sie ihre Bögen zur Hand und machten sich bereit, sofort zu feuern.
Engste Freunde