Tanith
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| Name des Charakters: | Tanith Anu'dorannador |
| IG-Name: | Tanith |
| Alter: | um die 9'000 Jahre |
| Geburtsort: | Kleines Dorf nahe Hyjal |
| Familienstand: | unklar |
| Handwerkliche Berufe: | Stammeslederverarbeiterin, Meisterin der Elixiere |
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| Charakter-Spezialisierung: | Druidin der Wiederherstellung |
| Gilde: | Bund der Unendlichkeit |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Eine sehr ruhige, stets verträumt blickende Elfe. Ihre Augen leuchten in einem rauchigen Graublau. Ihre Haare haben das ursprüngliche Zarthellblau bis auf ein paar Strähnen verloren. Sie werden von einem Metallreif zusammen gehalten, auf diesem steht eingraviert: 'Dorados'no ala nor D'ana'no nor shari mush Anar'
Baum des Lebens: Sie wirkt schon sehr alt. Die Rinde ist rau und von der Witterung geprägt. In ihrer Krone thront ein leeres Vogelnest, welches sie hin und wieder sehnsüchtig berührt. An ihren Wurzeln hat sich schon Moos angesetzt.
Auftreten des Charakters
Tanith scheint die meiste Zeit vor sich hin zu träumen. Sie ist ruhig und überlegt in ihrem Vorgehen. Anderen gegenüber ist sie sehr zurückhaltend und höflich. Erst wenn sie mit jemandem Freundschaft geschlossen hat wird sie offner.
Familie
Tanith's Geliebter ist im Smaragdgrünen Traum verschwunden, noch hofft sie auf seine Rückkehr.
Von ihrer Familie leben noch ihre Halbschwester Zeki Anu'dorannador, welche ebenfalls den Lehren Malfurions folgt. Und ihr Stiefvater Nehenor Anu'dorannador, einem Kriegsveteranen. Ihre Mutter ist während der Schlacht um Hyjal verstorben. Ihr leiblicher Vater ist unbekannt und ihre Mutter wird dieses Geheimnis mit ins Grab genommen haben.
Das Leben des Charakters
Bei so einem langen Leben kann man nicht allen Ereignisse genügend Tribut zollen. Deshalb werden hier nur einige davon erwähnt.
Liebe:
Nachdenklich blickte Tanith über Shattrath, doch nahm sie weder das bunte Treiben, noch die anpreisenden Rufe der Händler wahr. Immer wieder richtete sie ihren Blick auf ankommende Vögel, besonders die Raben verfolgte sie, nur um dann leise zu seufzen, wenn sie in eine andere Richtung flogen. Die Zeit verging...
Als die Sonne feurig am Horizont unterging, wollte sie ihren Wachposten aufgeben. Doch da, am fernen Horizont, war eine Gestalt zu sehen, welche mit leichten Flügelschlägen direkt auf sie zu flog. Tanith schaute den reichgeschmückten Raben vorwurfsvoll an 'Du hast dir aber viel Zeit gelassen, Schwester.' Der Rabe krächzte beleidigt, raschelte mit den Flügeln und setzte demonstrativ zum Abflug an. Tanith flüsterte 'Tut mir Leid... bitte... sag, was hast du rausgefunden.' Der Rabe schien zu nicken, dann erhob sich ein leichter Wind um ihn, löste seine Gestalt auf und während ein leises Flüstern zu hören war, erschien eine Elfe. Ihr Blick wirkte sehr besorgt und aus ihren Augen sprach tiefer Kummer.
Allein dieser Blick genügte Tanith, sie schluchzte leise: 'Sag dass es nicht wahr ist... ' Doch die andere Elfe sagte nichts...
Tanith starrte ins Leere... Bilder von IHM stiegen in ihr auf... Wie sie sich zum ersten mal begegnet waren... Seine Augen... Seine Arme, die ihr soviel Sicherheit boten... Seine Worte, leise in ihr Ohr geflüstert... all die gemeinsame Zeit... 'Ich konnte nicht viel herausfinden.' Sein Haar, dass sich wie ein Wasserfall über sie ergoss... 'Er ist wohl im Smaragdgrünen Traum... kein Kontakt mehr seit Tagen... niemand weiss wieso... oder warum...' Sein Name...
Die Elfe legte sanft eine Hand auf Taniths Schulter, dann umarmte sie Tanith stürmisch und versuchte ihre eigenen Tränen zu verbergen. Tanith erwiederte die Umarmung sanft und flüsterte 'Danke Zeki, danke dass du für mich gesucht hast... ich möchte jetzt aber alleine sein.' Zeki nickte und flüsterte noch 'Du weisst wo du mich findest.' Dann sprang Zeki vom Felsen, das leise Flüstern umhüllte sie wieder und als der Rabe davon flog, hörte man ein leises Krächtzen dass nach 'Danke Aviana' klang.
Eine einzelne silberne Träne suchte ihren Weg über Taniths Wange, sie war nicht in der Lage in diesem Moment zu trauern. Aus dem Samragdgrünen Traum gab es zur Zeit kein entkommen... und wenn ihn niemand erreichen konnte, dann war er entweder gestorben oder irr geworden. Tanith stand am Rand des Felsens, ein Windstoss lies ihren Umhang flattern und zerrte drohend an ihr. Sie atmete tief durch, auf einmal merkte sie, dass sie gar nicht allein war. Der nächste Luftstoss schien direkt durch sie hindurch zu gehen, trug einen Teil von ihrem Kummer hinfort und lies eine Hoffnung in ihr Keimen. Jeder weitere Windstoss erfüllte sie mit einer Melodie, die so alt wie diese Welt war, über alles erzählend was je geschehen war. Tanith lauschte dem Lied der Natur, ihr ganzer Körper vibrierte voller Energie. Schliesslich liess sie die Energie frei um selbst eins mit der Natur zu werden.
Nicht weit entfernt sass Zeki, immer noch in Rabengestalt und beobachtete die Verwandlung von Elfe zum Treatan. Immer wieder wackelte der Rabe mit dem Kopf bis er sich ganz sicher war. Aus dem ganzen Lärm der Stadt war etwas anderes zu hören, eine Stimme. Diese Stimme sang voller Liebe und Hingabe, dass Zeki die Tränen kamen. Und auf diese antworteten Tausende, jede Pflanze, jeder Stein nahm das Lied in sich auf und wie eine sanfte Woge verbreitete sich das Lied über den ganzen Kontinent. Und selbst als Tanith verstummt war, sang die Natur das Lied immer noch. Mit der Zeit würde es sich wieder mit dem urspünglichen Lied vermischen, aber wohin man auch kommen würde, ein Nachhall dieses Liedes würde immer noch zu hören sein. Ein ewiges Andenken an alle, die ihre Liebsten verloren hatten.
Der Treatan verzog sein steifes Gesicht zu einem Lächeln, denn sie wurde sich plötzlich bewusst, dass ihr Liebster Teil der Natur war. Und als der Wind ihre Blätter sanft berührte, glaubte sie seinen Kuss zu spüren. Tanith nahm wieder ihre Elfengestalt an und legte sich hin. Die Erde schien sie sanft zu umarmen und zwei besonders leuchtende Sterne wachten über sie. 'Ich hätte wissen müssen, dass du nie weg warst... Allanion.' Der Wind trug ihre Worte empor und sie wusste, dass er sie hören würde.
Der Rabe nickte zufrieden und erhob sich von seinem Posten, immer dem Lied ihrer Schwester lauschend, dass noch in der Natur wiederhallte.
Zitate
"Oh, verzeiht, ihr sprecht mit mir?"
"Bei Elune, was ist denn los?"
"Die Natur weiss viel zu erzählen."
"Nur keine Eile."
Engste Freunde
Zeki Iceglint-Anu'dorannador, Allanion, Ansgar Iceglint, Nightfire
