Sarantia

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Sarantia Silentwalker:
Sarantia Silentwalker
Name des Charakters: Sarantia Silentwalker
IG-Name: Sarantia
Titel: Spionin des Kreuzzuges
Alter: unbekannt
Geburtsort: unbekannt
Familienstand: ledig
Körpergröße: 1.85 m
Rasse: Image succubus2.JPG Als Mensch getarnte Dämonin
Klasse: Icon Schurke.jpg Schurke
Gilde: Der Dunkle Kreuzzug
Wohnort: Festung Fenris, Silberwald


Inhaltsverzeichnis

Die zweite Haut einer Dämonin

Sarantia ohne Tarnung
Die Dämonin war ursprünglich die Sukkubusdienerin des Hexenmeisters Navoral Silentwalker. Vor mehreren Jahren fand Navoral jene Dämonin im Keller der Kathedrale zu Stormwind. Eingemauert und gefesselt. Der Hexenmeister befand sich auf einem Scheingebet in der Kathedrale als er die Anwesenheit von Sarantia spürte und sie befreite. Fortan lebte Sarantia, versklavt, unter dem Befehl des Hexenmeisters, welchen sie nur noch "Vater" nannte. Navoral übte sich immer wieder in der Kunst der Illusion und nannte sich bald nur noch den Realitätsgestalter.
Navoral Silentwalker

Nachdem es Sarantia gelungen war einen Paladin mit der Hilfe ihrer sukkubischen Künste zu umgarnen kam Navoral eine Idee die Sarantias Zukunft für immer verändern sollte. Navoral nutzte seine Künste der Illusion und schenkte ihr das Aussehen eines Menschen. Mit der Zeit verfeinerte der selbsternannte Realitätsgestalter Sarantia`s Aussehen immer weiter. Die menschliche Illusion beruhte auf Schattenmagie und wirkte wie eine zweite Haut auf Sarantia. Unumgänglich jedoch war es, dass die "zweite Haut" unter hoher Lichteinwirkung Schmerzen auf dem Träger erzeugte. Um dem entgegenzuwirken trägt Sarantia meistens eine schwarze Kleidung die ihren gesamten Körper einhüllt. Unter einer schwarzen Kapuze arbeitet Sarantia weiter für die Machenschafften ihres "Vaters".

Verkauft und befreit

In den folgenden Jahren nutzte Navoral die verführerischen Künste von Sarantia um seine gesellschaftliche Stellung zu verbessern.
Ziehtochter des neuen Meisters

Er zog in eine ansehnlichere Wohnung in Stormwind und ließ durch die Dämonin jene liquidieren die drohten hinter der Tarnung von Sarantia zu blicken oder jene welche einfach nicht in seine Pläne passten. Jedoch entdeckten auch andere, finstere, Gestalten was Sarantia in wirklichkeit war und so verkaufte Navoral nach langem Wiederstand seine "Tochter" weiter um beispielsweise seine tote Frau durch jene Schwarzmagier wiederzubeleben. In der folgenden Zeit existierte nun Sarantia unter der Hand jenes Magiers und seiner Ziehtochter. Für ihn und sie verführte und manipulierte die getarnte Sukkubus mehrere Personen. So nutze Sarantia`s neuer Meister ihr Fähigkeiten unter anderem um eine hohe Adlige, Louce ap Ailil, aus Stormwind nach Teldrassil zu entführen. Durch Sarantia`s Geschicke leistete Louce keinerlei Wiederstand und erzählte alles was sie wissen wollte. Um sich nachhaltlich das Vertrauen der Adelsperson zu sichern, stellte der Magier die Dämonin. Er ließ Sarantia aus ihrem Versteck kommen und verriet Louce das sie eine Sukkubus ist. Befreit aus dem Bann Sarantia`s schlitze Louce ihr kurzerhand die Kehle durch. Nur wenige Tage später wurde Sarantia durch den Magier erneut beschworen um weiterhin für ihn zu arbeiten. Ihre menschliche Tarnung hielt dem ganzen stand, doch das Narbengewebe an ihrem Hals sollte ihr bleiben. Mit der Zeit erhielt der nun mittlerweile selbst vom Wahnsinn zerfressene Navoral die Kontrolle über Sarantia wieder. Doch ihrer Dienste und Fähigkeiten bediente er sich nicht. So entwickelte die Dämonin immer mehr eine eigenständige Denkweise und war von den Menschen aus Stormwind fasziniert. Als Folge daraus trat Sarantia eines Tages in das Labor ihres "Vaters" und fragte jenen, ob er sie in einen vollständigen Menschen verwandeln könnte. Mit einer Stimme die nur noch vom Wahn erfüllt war und dem finsterstem Lächeln welches Sarantia jeh gesehen hatte antwortete Navoral: "Natürlich Tochter. Alles was dich glücklich macht." Auf dem Oberationstisch lag Sarantia und sah in den vielen Behältern, mit denen sie verschlaucht war, geisterhafte Augen die sie finster anschauten. Navoral begann wie ein Wahnsinniger zu lachen und wollte Sarantia eine Spritze mit einer grünen Flüssigkeit verabreichen als ihr klar wurde das ihr Vater ihren Wunsch nicht erfüllen würde. Sie griff nach einen Ritualdolch der auf einem Tisch neben ihr lag und trieb die Klinge kraftvoll in Navoral`s Herz. Mit dem tot des Realitätsgestalters sind auch die magischen Ketten ihrer Knechtschaft gefallen und sie rannte aus dem unterirdischem Labor mit einem Gefühl im Kopf welches sie bis dahin nicht kannte: Freiheit.

Die neue Freiheit und der dunkle Kreuzzug

Mit dem Tod ihres letzten Meisters war Sarantia eine Dämonin auf freiem Fuß. Sie nahm den Nachnamen Navoral`s an und spielte in ihrem menschlichen Aussehen weiterhin seine Tochter. Er selbst wäre bei einem Laborunfall ums Leben gekommen, so gaukelte sie es der Öffentlichkeit vor. Navoral wurde auf dem Friedhof vor Stormwind beigesetzt. Mit den Jahren hatte der ehemalige Realitätsgestalter ein beachtliches Vermögen angehäuft, welches jedoch recht schnell schrumpfte da es keine Einnahmen mehr gab und Sarantia`s Fähigkeiten Gold richtig einzusetzen nur sehr gering waren. Auch ihre sukkubische Gabe nütze ihr wenig als sie die Wohnung aufgeben musste. Sie war schlau genug ihre Fähigkeiten in geeigneten Momenten zu gebrauchen. Und Schlaf war ihre geringste Sorge. Die Tatsache frei zu sein und nicht mehr an einen Meister gebunden zu sein war etwas was sie nicht kannte und sich daran zu gewöhnen fiel ihr schwer. Den sie wusste nichts von ihrem Leben vor ihrem "Vater". Navoral hatte ihr Gedächnis bis zur Befreiung aus der Kathedrale vollständig gelöscht. Um sie gefügiger zu machen. Sie wusste noch nichteinmal wie es dazu kam das sie an jenem Ort eingemauert und gefesselt war. Als Dämonin hasste das heilige Licht mehr als alles andere. Die Tatsache das sie ihre Tarnung ohne ihre Kleidung, welche ihrem gesamten Körper bedeckte, nicht tragen könnte, ohne das das einfache Tageslicht ihr Schmerzen bereiten würde, erinnerte Sie immer wieder daran.

Burg Fenris im Silberwald

Sie konnte weder in einer Kathedrale noch in einem Gebetshaus des Lichts sich aufhalten

ohne das sie Kopfschmerzen bekommen würde. Eines Abends wandelte Sarantia durch Stormwind, ohne feste Bleibe. Seit Wochen fand sie keine Ruhe und das zerrte an ihr. Mitten auf der Strasse wurde sie angesprochen ob sie eine Unterkunft für die Nacht suchen würde. Nur kurz dachte Sarantia daran, dass man sie entdeckt hätte und nun festnehmen würde. Sie war zu schwach um solche Gedanken festzuhalten, zeigte der Fremden aber nicht, dass sie angeschlagen war. Die fremde Person entpuppte sich als Mitglied des dunklen Kreuzzuges und wollte Sarantia rekrutieren, ohne zu wissen das sie eine Sukkubus vor sich hatte. Die Fremde gab sich zu erkennen als Zuneriane Schattenschneide und noch in der selben Nacht durfte Sarantia sie Freundin nennnen. Sie sollte noch für ein paar Tage in der Wohnung in Stormwind von Zuneriane leben bis Sarantia in die Hochburg des Kreuzzuges zog, in den Silberwald.
Burg Fenris von außen

Auf einer Insel des großen Lordameresee`s stand die alte Feste Fenris. Nur mit einem Boot zu erreichen und von einer Horde untoter Gnollen beschützt war dies eine sichere Unterkunft für Sarantia. Fortan arbeitet die Dämonin an ihrem Ruf innerhalb des Kreuzzuges und fungiert währendessen als Spionin.

Launen & Anderes

Ein Dämon dürstet gradezu nach Gewalt. Sarantia sollte da keine Ausnhame bilden. Leicht reizbar und immer wieder mit einer Zornesfalte an der Stirn sieht man sie doch öfters ihre Faust in Richtung anderer Gesichter schnellen. Grade nach der Zeit ihrer Befreiung aus der Sklaverei durch einen Hexenmeister fiel es ihr anfangs deutlich schwer sich zu zügeln wen ihr etwas nicht passte. Früher war soetwas irrelevant. Der Meister hielt sie stets an der kurzen Leine und in der Gegenwart von jenem hielt sie ihre Gefühle stets weit zurück. <In Bearbeitung>

Gekreuzte Klingen am Bettlerschlupfwinkel

Gedanken verloren und völlig schlaff sitzt Sarantia auf einem Stuhl in einem der Unterkunftsräume in Burg Fenris. Nur ein leicher Kerzenschein erhellt den Raum. Vor ihr auf dem Tisch steht eine halb volle Flasche Wein, ein Behältniss aus dickem Glas. Mit einem Dolch rizzt sie langsam von oben nach unten eine tiefe Kerbe in die Seite der Flasche. Es war still. Nur das schrille Geräusch von spitzem Metall welches auf Metall trifft erklingt im Raum. Sie war allein. Die Blicke gebannt auf die tiefer werdende Kerbe gerichtet denkt sie über die Ereignisse nach der Vornacht nach. In einem Wirbelsturm gefangen musste sie mit ansehen wie das Pack floh! Gedanken von Rache jagten ihr durch den Kopf. Es durfte nicht dabei belassen werden wie es jetzt ist. Nein. Wütend verzog sie das Gesicht und holte mit der Dolchhand weit aus. Mit viel Kraft rammte sie die Klinge in die Flasche, mitten durch die Kerbe. Der Dolch bleibt bis zum Anschlag des Griffs im Glas stecken und fällt scheppernd mit der Flasche zu Boden wo sie schließlich zum stillstand kommt. Der Dolch steckte sauber in der Flasche und nicht ein Tropfen Wein verließ die Flasche. Sie legt ihre Hände an den Kopf und steht auf. Noch immer Wutverzerrt brüllt sie die Decke an. In diesem Momen setzte sich ein schwarzer Falke auf das offene Fenster. In seinem Schnabel befand sich ein zusammengerolltes Pergament, versiegelt. Sie nahm das Schreiben an sich ohne dem Vogel weitere Beachtung zu schenken. Als sie das Schiftstück durchgelesen hatte und die Flasche am Boden betrachtete, beginnt sie leise zu kichern. Rache ist sehr gut. Sarantia legt sich ihre finstere Kapuze über und stürmte wie bessesen aus dem Raum.

Mit einem diabolischen Gelächter verlässt eine Gestalt, verhüllt in schwarzen Roben, eine Festung im Silberwald, in tiefster und regnerischer Nacht.

Die Wolken zogen sich auch über den Dämmerwald zusammmen und ein Unwetter schien unausweichlich. Unaufhörliche Wassermassen regneten auf den Bettlerschlupfwinkel herrab, als wäre der Himmel selbst auf das erpicht was hier geschehen soll. Sarantia schleicht verstohlen am rand des kleinen Baches hin und her in sehnsüchtiger Erwartung auf die Schreiberin die ihr jenen Brief zukommen ließ, der in blutroter Farbe geschrieben war. Ein Falke überbrachte ihr das Schreiben. Mit einem Wachssiegel war jenes Schreiben versiegelt auf dem das Symbol einer Violine zu sehen war, bevor Sarantia das Siegel brach um den Inhalt des Briefes schleunigst zu lesen. Und mit jeder Zeile wurde das Lächeln in ihrem Gesicht breiter. Raganrosa war auf Rache aus für das was die Dämonin ihrem Geliebten beinahe angetan hätte.

Der Bettlerschlupfwinkel
Nun wartete Sarantia an der vereinbarten Stelle zur vereinbarten Zeit. Der Regen durchfeuchtete ihre schwarzen Gewänder. Jedoch störte sie das nicht. Und in einiger Ferne auf der anderen Seite des Baches hörte sie Schrittgeräusche. Und ihr Grinsen wurde breiter. Der Augenblick war endlich gekommen. Noch immer verstohlen bewegte sich Sarantia über den Bach auf die andere Seite. Wohlwissend das der starke Regen ihre Bewegung auf dem Wasser versteckte. Die Schritte kamen näher. Hinter dem Baum wählte Sarantia ihr Versteck und nur jener sollte sie und Raganrosa voneinander trennen. Sie ließ ein Gelächter auf der Lichtung erklingen welches wie ein Echo von allen Seiten niederklingt. Doch davon ließ sich Ragnarosa genauso wenig beeindrucken wie von dem starken Regen.

Ruhig zückt sie ihr Kartana und bewegt sich weiter vorwärts. Sarantia verlässt das Versteck am Baum und tritt nur wenige Meter hinter Ragnarosa aus den Schatten. "Du bist also wirklich gekommen." Sprach Sarantia in einem amüsierten Tonfall. "Natürlich. Zweifelst du an mir?" "Nein nein" Kicherte Sarantia. Ohne zu zögern ließ Ragnarosa ihren Bihänder wieder in der Schwertscheide verschwinden um blitzschnell einen Bogen mit angelegten Pfeil zu greifen. Ohne lange zu zielen verließ der Pfeil die Sehne des Bogens. Sarantia versuchte noch auszuweichen doch durchbohrte das Metall der Pfeilspitze ihren rechten Oberarm. Noch während sie mit einem Augenzucken den Pfeil aus ihrem Arm zieht, spannt Ragnarosa auch schon erneut den Bogen. "Verbissen wie und jeh" Blaffte Sarantia als der nächste Pfeil sie surrend verfehlte. Achtlos warf sie den Ersten zur Seite und störte sich nicht an der Wunde. Den jene würde schnell verheilen. "Hattest du angst wo du hergekommen bist?" Lächelnd warf Ragnarosa zurück "Ich fürchte nichteinmal den Tod." Die Dämonin griff nach ihrem Schwert welches an ihrem Gürtel hängt und streckt herrausfordernt Ragna die Klinge entgegen. Langsam schreitet sie auf Ragnarosa zu und zückt mit ihrer freien Hand eine Succubenpeitsche, welche an ihrem Gürtel hing. Ragnarosa lässt sie nicht näher herrankommen sondern stürmt ihrerseits mit erhobener Klinge auf sie zu. Im Lauf vollführt sie noch eine Halbdrehung um ihren Wiedersacher an der Seite zu treffen. Schnell springt Sarantia zurück und holt mit der Peitsche weit aus um das Leder gen Ragna fliegen zu lassen. Jene versucht aus ihrer Angriffshaltung noch eine Gegenwehr aufzubauen und hält das Katana schützend vor sich um die Peitschenwucht abzufangen. Jedoch wird sie nicht unbedingt sanft am Arm getroffen. Lachend zieht die Dämonin das Leder zurück. Ragnarosa gönnte weder sich noch ihrer Kontrahentin eine Atempause und holt sogleich zum nächsten Angriff aus. Sarantia reagiert schnell und hält ihre Klinge selbst in Angriffsposition. Dies erkennend reisst Ragnarosa ihr Schwert nach oben und nimmt dabei jenes von Sarantia mit. Lächelnd und in die verwirrten Augen Sarantia`s starrend löst sie ihre linke Hand von ihrem Schwertgriff, ballt sie zur Faust und schlägt so fest wie es ihr Zustand vermochte in den Bauch ihrer Gegenerin. Sarantia weicht zurück und ringt nach Luft, welche ihr grade aus den Lungen gepresst wurde, das Schwert schützend vor sich haltend. Immer und immer wieder gelang es den beiden sich einige Schlagabtausche zu liefern. Doch keine gewann die Oberhand. Der Regen ließ nach. Doch irgendwan, unter eindreschenden Peitschenhieben und den giftigen Worten die die Dämonin ihr zuwarf brach Ragnarosa zusammen. Nicht zuletzt weil sie selbst noch unter den körperlichen Angriffen der letzten Wochen zu leiden hatten. Und so erlag sie nach einem langen Kampf ihrer Gegenrin und hockte erschöpft dicht am Bach. Sarantia lachte zufrieden und schritt langsam auf ihre Kontrahentin zu. Unmittelbar vor ihr blieb sie stehen. Ragnarosa war ihr ausgeliefert. In einem flüsternden Ton sprach die Dämonin "Es gibt kein ..." sie beendete den Satz nie als sie hinter sich bekannte Stimmen wahrnahm und erschrocken ihre Augen weitete. Die Magierin Ninett, ihrerseits sehr gute Freundin von Ragnarosa stelle sich wie aus dem Nichts zwischen ihr und der erschöpften Ragnarosa. Doch vernahm die Dämonin noch zwei weitere Stimmen und so traten nun auch Alystin und Josette in ihr Blickfeld. Josette setzte sofort einen Dolch an Ragnarosa an. Die Szenerie ist aufeinmal so stark umgeschwungen das Sarantia mühe hatte dem zu folgen was da grade genau geschah. Zorning holte sie mit ihrer Peitsche aus und schätzte die Neuankömmlinge vor sich ab. Jedoch war ihr klar das sie gegen zwei Zauberbegabte in ihrer Position nicht viel ausrichten könnte. Sie nahm nocheinmal Josette ins Blickfeld ehe sie sich in die Schatten zurückzog und somit unsichtbar wurde. "Ich hatte dich in meiner Gewalt!" Schrieh sie noch mit einem mehrfachen Echo über die Lichtung. Auch Josette zog sich darauf hin mit der Dämonin zurück. Beide verschwanden in den Gebirgspass der Totenwinde. Ragnarosa sollte diesesmal noch davon kommen. Aber es sollte nicht das letzte mal sein das die Beiden die Klinge gekreuzt haben.

Auszug aus dem Tagebuch des Realitätsgestalters

Tag 31 (Genaues Datum nicht lesbar) - Die grobe menschliche Gestalt ist geschaffen. Testobjekt 21K005 ist nicht länger ohne magische Mittel als Dämon zu erkennen. In ein paar Tagen muss ich den Handel mit dem grauhaarigen Magier abschließen. Testobjekt 21K005 soll gegen das Leben meiner verstorbenen Frau eingetauscht werden. Die Stimme spicht nun nicht mehr im Traum zu mir. Ich höre sie tagsüber wie ein Flüstern in meinem Kopf,unverständlich. Betrachte Sie als Stresserscheinung.

Tag 35 (Genaues Datum nicht lesbar) - Der Stichtag rückt näher. Habe Testobjekt 21K005 letzte Injektionen verabreicht und sie mit dem Illusium vollgepumpt. 21K005 reagierte vorerst neutral auf die verabreichten Mittel, keine Veränderung. Nach etwa drei Stunden stellte sie einen Schock fest und war kurzzeitig gelähmt. Nach 30 Minuten fiel das Testobjekt in einen kumatösen Zustand. Habe sie in liegendem Zustand auf das Bett in ihrem Zimmer gelegt.

Nachtrag Tag 35 - Dämonisches Killrogauge meldet mir das Testobjekt 21K005 erwacht ist. Ihre menschliche Gestalt blieb perfekt erhalten. Ich habe versucht ihre dämonische Präsenz zu erfassen, habe aber keinen Dämon im Raum spüren können. Ein Erfolg des Illusiums. Werde die menschliche Illusion allerdings noch stabilisieren müssen um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten.

Tag 36 (Genaues Datum nicht lesbar) - Testobjekt 21K005 schläft. Habe im Operationssaal alles für einen letzten Eingriff vorbereitet um die Ilusion dauerhaft stabil zu halten. In vier Tagen muss sie bereit sein. Vor dem Spiegel hatt mich mein eigenes Spiegelbild angesprochen, mit der Stimme die ich nun seit Wochen in meinem Kopf höre. Sie verlangt von mir das ich ihr zuhöre, habe sie ignoriert und weiterhin als Hirngespinnst abgetan. Keine weiteren nennenswerten Vorfälle.

Tag 38 (Genaues Datum nicht lesbar) - Habe Testobjekt 21K005 auf dem Operationstisch mit sechs Schläuchen verbunden und Illusium in ihre Blutbahn injiziret. Habe außerdem ihren gesamten Körper mit der Paste bedeckt, für die ich noch keine Bezeichung habe. Das Ergebniss sollte eine dauerhafte menschliche Gestalt von Testobjekt 21K005 bewirken. Im Anschluss daran habe ich sie an einen Stuhl in ihrem Raum fesseln lassen, damit die Paste und das Illusium in aller Ruhe einziehen konnte. Meide außerdem jeglichen Kontakt mit Spiegeln und habe die Stimme nur noch als leises Flüstern vernommen.

Tag 39 (Genaues Datum nicht lesbar) - Letzter Tag vor dem Handel mit dem grauhaarigen Magier. Habe den gesamten Körper von Testobjekt 21K005 überprüft. Ergebnis: Die Illusion ist durchweg perfekt. Äußerlich eine perfekte Menschenfrau. Habe ihre dämonische Präsenz nicht fühlen können und damit sollte auch kaum jemand anderes in der Lage sein sie zu spühren. Habe als abschließenden Test Testobjekt 21K005 bei vollem Bewusstsein in einen Raum mit einen gefangenen Bauern, Testobjekt 31K259, geschlossen. Ergebniss: 21K005 verführte Testobjekt 31K259, ließ sie näher an sich herran und war vollständig bezaubert. 21K005 stiehlte dem Bauer die gesamte Lebensenergie und ließ nur eine vertrocknete Hülle zurück. Das bedeutet das sie in der Lage ist ihre dämonischen Fähigkeiten zu nutzen trotz ihrer Tarnung.

Nachtrag Tag 39 (Genaues Datum nicht lesbar) - Wollte Testobjekt 21K005 nach draussen ins Freie bringen damit sie sich noch bewegen kann um für morgen bestmöglich vorbereitet zu sein. Wie sich herrausstellte zeigte sich das Sonnenlicht aggressiv gegen eine hohe Konzentration von Illusium im Körper. Damit hätte ich rechnen müssen da der Stoff hohe Anteile an Schattenmagie enthält. Habe keine Möglichkeit gefunden dem entgegen zu wirken. Testobjekt 21K005 wird in schwarz gekleidet welches ihren gesamten Körper bedeckt. Es zeigt Wirkung und sie kann sich im Freien bewegen. Werde dieses Phänomen als Sonnenallergie festhalten. Lasse sie bis morgen früh ruhen damit sie voll Einsatzfähig ist.

Zitate

Ja, Meister.

Ihr befindet euch an einem Ort der volkommenen Ruhe und Entspannung. Vertraut mir all eure Geheimnisse an.