Raszil
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| Name des Charakters: | Raszil Ar'nareth |
| IG-Name: | Raszil |
| Alter: | 48 |
| Geburtsort: | Silbermond |
| Familienstand: | Ledig |
| Körpergröße: | 1,79 cm |
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| Gilde: | Vanadiumbund |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Rotbraunes langes Haar ziert Raszil's Haupt wie eine zurück gekämmte Löwenmähne. Es ist dabei jedoch unmöglich festzustellen ob sich das Haar durch natürliches widerstreben weigert die markant elfische Glätte einzuhalten oder ob es mit feinsten Tricks dazu gebracht wurde zu rebellieren. So oder so verleiht es ihm eine beabsichtigte unkonforme Note. Dies wird noch von seinem Gesicht unterstrichen welches für Adelige Verhältnisse eine Spur zu rau ist, jedoch für einen angehörigen der unteren Schichten dennoch zu fein wirkt. Die Erklärung findet sich dabei meist in der Uniform die er zu tragen Pflegt und ihn als hochrangigen Offizier im Blutritterorden ausweist.
Auftreten des Charakters
Als 4. Sohn des Familienoberhauptes einer einflussreichen Adelsfamilie brauchte er sich keine Hoffnungen auf ein Leben als Herrscher zu machen und eignete sich nur die grundlegenden Verhaltensmuster des Hochadels an bevor er im jungen Alter in den Militärdienst trat um dort wenig später an den ehemaligen Orden der silbernen Hand weitergereicht zu werden. Seither lebt er das Leben eines Offiziers und Kriegshelden wobei er seine Wurzeln im Hochadel nie losreißen konnte. So verkehrt er in zwei verschiedenen Welten und verhält sich in beiden nicht ganz standesgemäß, was bei manchen (vor allem bei den Damen) als aufregend anders aufgefasst wird und bei anderen als seltsam oder gar beleidigend. Ihm wird nachgesagt nicht das beste Verhältnis zu seiner Familie zu haben wobei diese Behauptung genauso viele Für- wie Gegensprecher finden wird. Fakt ist jedoch dass er einer der treibenden Kräfte war, die nach der Zerstörung von Silbermond und Tod des Familienoberhauptes das Haus Ar'nareth wieder aufblühen ließ. Doch scheint er die Neigung zu haben sich möglichst oft vom Blutritterorden an Orte stationieren zu lassen die ihn weg von seiner Familie und den Adel bringen. In der Damenwelt des Hochadels hat er den Ruf ein Herz aus Eis zu haben da es noch keiner Frau gelungen ist mehr als ein Paar frohe Stunden mit ihm zu verbringen was neben kleineren Skandalen auch beinahe zu einem Krieg mit einem anderen Adelshaus führte. Eine Dame die auf dem Heiratsmarkt hoch gehandelt wurde hatte von ihm eine Abfuhr erhalten was sie als tiefste Beleidigung ansah und so wandte sie sich an ihren Vater um Vergeltung zu Üben. Es wurde schlussendlich mit einem Ehrenduell bereinigt in dem das andere Adelshaus nebst der Ehre auch noch einen Sohn verlor.
Familie
Die Geschichte des Hauses Ar'nareth lässt sich in der Familienchronik bis zur Gründung von Quel'thalas zurückverfolgen was ihnen einen festen Platz in der wackeligen Hierarchie des Adels gewährt hat. Jedoch wird von Seiten der Familie behauptet dass ihnen nicht genug Respekt gezollt wird da sie bereits in dem Krieg der Ahnen tapfer mit den älteren Häusern Seite an Seite gekämpft hätten. Da durch die Flucht von Kalimdor die meisten Chroniken jedoch verloren gingen wird es zumeist nur als Wichtigtuerei abgetan. Im laufe der Zeit litt das Haus Ar'nareth sehr unter ihrem eher mittelständischen Status in der Elfengemeinschaft und haben sich daher aufstrebsam dafür eingesetzt mit Intrigen, ausgeklügelten Heiratsplänen und politischen Coups ihren Einfluss zu erweitern. Jedoch haben sie sich dabei zur Tugend gemacht dem eigenen Volk bei diesen Machtkämpfen in schweren Zeiten nicht in den Rücken zu fallen was ihnen bei etlichen Gelegenheiten die Chance zum aufstieg genommen hat da andere Häuser da weit weniger Skrupel an den Tag legten. Dieser eigene Stolz hat von Zeit zu Zeit dazu geführt dass sie offene Verachtung gegenüber weitaus einflussreicheren Häusern gezeigt haben was nicht selten Konflikte heraufbeschwörte. Doch da sie sich nicht haben unterkriegen lassen ist es zur gängigsten politischen Vorgehensweise geworden den Kampf ohne Rücksicht auf Verluste zum Widersacher zu bringen bevor die vergifteten Dolche zuerst in den eigenen Reihen ihr Ziel finden. Diese aggressive Politik hat ihnen aber auch die Möglichkeit genommen ihren Machteinfluss zu erweitern da sie lediglich als gefährliche Außenseiter geduldet wurden und daher im inneren Kreis der Mächtigen nicht für Voll genommen wurden. Dies sollte sich vor ungefähr 1000 Jahren ändern als der amtierende Regent des Hauses durch zweifelhafte Umstände verstarb und sein ältester Sohn die Führung übernahm. Dieser war es Leid von den anderen Adeligen belächelt zu werden und hat sich zum Ziel gemacht der Familie einen Sitz im hohen Rat zu verschaffen und dies mit allen Mitteln. Die darauf folgenden Jahre brachten einen großen Umbruch mit sich der sich vor allem auf die Bündnisse des Hauses auswirkte. Anstelle eigene Konflikte auszutragen mischten sie sich mehr in die Konflikte anderer Häuser ein und schlugen sich skrupellos auf die Seite der stärkeren um schwächelnden Häusern das Mark aus den Knochen saugen zu können. Viele Familienangehörige beklagten die Tugendlosigkeit dieses Vorgehens doch hat die Tatsache dass dem Haus durch die Speichelleckerei tatsächlich mehr und mehr ansehen zugeflossen kam die Widerrufe mit der Zeit beinahe gänzlich verstummen lassen. Dadurch sind sie vollends teil des korrupten Kerns des Hochadels geworden wobei sie jedoch weiterhin darum Kämpfen den großen Coup zu landen der ihnen endlich die Signifikanz die ihnen gebührt im Kreise der Mächtigen verleihen soll. Raszil's Eltern, und damit die Führungsriege des Hauses, wurden bei der Zerstörung von Silbermond getötet und die Herrschaft hat der älteste der drei überlebenden Söhne übernommen. Die Familie hat sich in der Nachkriegszeit zusammengerafft und sämtliche inneren Fehden fallen gelassen um sich wieder an die spitze zu kämpfen während die Würfel nach der Katastrophe neu gerollt wurden. Das Haus Ar'nareth konnte sich mit diesem kraftakt bei den anderen Häusern von Rang und Namen eingliedern wobei ihnen der Sitz im hohen Rat jedoch nach wie vor verwehrt bleibt.
