Niraghos
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| Name des Charakters: | Niraghos Nar'Shár |
| IG-Name: | Niraghos |
| Titel: | Gefallener Kirin Tor |
| Alter: | Mit 43 verschieden |
| Geburtsort: | Dalaran |
| Familienstand: | Zu Lebzeiten verlobt |
| Handwerkliche Berufe: | Gnomen-Ingenieurskunst, Bergbau |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter Spezialisierung: | Arkan |
| Gesinnung: | Chaotisch Böse |
| Gilde: | Liga der Schwarzklingen |
| Wohnort: | Undercity |
| Spieler des Chars: | 'Wozzel' |
Niraghos Nar'Shár ist seit seinem Ableben ein Magier der Verlassenen und widmet sich den arkanen Künsten und gnomischer Ingenieurskunst. Zu Lebzeiten war er ein Halbelf aus Dalaran.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung des Charakters
Aussehen und Auftreten
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Niraghos Körper ist von sehr blasser Farbe, überzogen von etlichen Narben von denen einige förmlich zu glühen scheinen. Seine Hände zittern ständig. Allgemein macht er, selbst für einen wandelnden Untoten, keinen sehr gesunden Eindruck. (Bild von Wozzel) Auf Bild klicken zum Vergrößern
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Niraghos' Persönlichkeit
Niraghos Verwandlung in einen Untoten, sowie seine in seinen Augen unerträgliche Kindheit und die langjährigen Forschungen als Lebender, haben seine Persönlichkeit sehr merkwürdig geformt. Sie spiegelt sich in manchen Dingen um Niraghos wider:
- Der Name: Nirath hatte einen tiefen Hass gegenüber seinem Vater entwickelt, den er auf alle Hochelfen ausweitete. Grund dafür waren die ständige Abwesenheit desselben, sowie das Ausbleiben auch nur irgendwelcher Erklärungen über Niraths Mutter. Daher nahm Nirath seine Wiedergeburt als Untoter als Anlass für einen "Neuanfang" und legte seinen elfischen Namen ab, beziehungsweise änderte er ihn leicht ab. So nennt er sich seitdem Niraghos.
- Die Robe: Niraghos verabscheut Dalaran und die Kirin Tor. Dennoch weiß er, dass sie nun einmal die begabtesten Magier Azeroths waren und sind - Und so trägt er seine alte, verwitterte Robe weiterhin. Als Zeichen, Teil dieses begabten Ordens gewesen zu sein und alle von seiner Macht, nach der er schließlich sein ganzes Leben strebte, zu überzeugen.
- Die Technik: Niraghos ist meist umgeben von Technik - Nach wie vor davon besessen, die perfekte Symbiose von Magie und Technik zu schaffen.
- Miryanells Grab: Häufig kehrt Niraghos an das Grab seiner Geliebten zurück und schwört ihr Rache - Für ihn liegt die Schuld nämlich bei den Magiern der Kirin Tor. Nur durch ihre "Verbohrtheit" gegenüber Methoden, wie Niraghos sie als Lebender angewandt hatte, musste er seine Arbeiten geheim halten. Nur dadurch ist Miryanell ermordet worden - Von Dalaran, wie Niraghos überzeugt ist. Immer, nachdem er das Grab seiner großen Liebe besucht und mit ihr gesprochen hat geht Niraghos daher auf die Jagd und tötet jeden Dalaraner, den er finden kann.
Lebenslauf
Nirath Nar'Shárs Entwicklung in Dalaran
In der Zeit, als Dalaran noch mächtige und wohlhabende Heimat vieler Magier war, noch nicht was heute noch von Archimondes Attacken übrig blieb und über Northrend schwebt, brachte eine Schankmaid einer der Tavernen der Stadt einen kleinen Jungen zur Welt - Den Sohn eines hochelfischen Magiers, der sich Monate zuvor mit der üppigen Menschenfrau von seinen Studien abzulenken versuchte.
Bereits kurz nach dessen Geburt nahm sein Vater, der Magister Nar'Shár den Jungen seiner Mutter und gab ihm den Namen Nirath. Noch als junger Knabe wurde Nirath in die Magierschulen der Kirin Tor gebracht, wo er als einer unter vielen Studenten zu einem Magier erzogen werden sollte. Von seiner Mutter hatte Nirath nie erfahren und auch seinen Vater sah er meist nur bei förmlichen Treffen zu feierlichen Anlässen - So verlebte er eine strenge, harte und einsame Ausbildung.
Als junger Erwachsener empfand Nirath so nur noch Abscheu gegenüber den Magiern, die seine Lehrmeister waren und sie waren ihm nur noch ein notwendiges Übel: Er fand nämlich Gefallen am Arkanen und war begierig, die Magie so weit als möglich zu erlernen - und zu beherrschen. Auf dieser Suche bediente sich der Adept Nar'Shár schließlich Quellen, die seine Mentoren niemals gut gehießen hätten. Nirath wollte immer mehr, weshalb er seine Forschungen ausweitete. Er nutzte die arkanen Ströme die Azeroth durchfließen, aber auch dämonisches und okkultes, sowie modernste Technik um seinen Traum zu erfüllen, die absolute, die mächtigste Form von Magie zu schaffen. Seine zweifelhaften Experimente forderten allerdings Opfer: Niraths Körper und Geist wurden von der enormen Belastung durch verschiedenste Formen von Energie bis zum Äußersten belastet. Wahnsinn machte sich in seinem Verstand breit, sein Körper wurde zittrig und immer entstellter.
Nirath war bereits älter geworden und wusste, dass er seine verbotenen Experimente nicht mehr lange hätte vertuschen können. Die Kirin Tor waren bereits seit langem misstrauisch geworden und Niraths Veränderungen waren ihnen bei weitem nicht verborgen geblieben. Und auch die Frau, mit der er sich verlobt hatte, hegte Furcht und Misstrauen aufgrund der Situation ihres Geliebten.
Miryanell
Niraths harte Kindheit in der Ausbildung als Magier hatte ihn in gewisser Weise verbittern lassen, und er ereiferte sich Tag für Tag für seine Forschungen. Es gab nur eines, was ihn davon abhielt, vollständig den Verstand und die Beherrschung zu verlieren: Miryanell Deepwell. Die junge Miryanell und Nirath waren sich eines Tages in einem Gasthof in Dalaran begegnet und hatten sich rasch ineinander verliebt (Dazu sei erwähnt, dass der Zerfall von Niraths Körper durch seine Versuche zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr weit vorangeschritten war). Die Zeit mit Miryanell war erquickend für den geschundenen Magierstudenten, und zum ersten Mal in seinem Leben konnte Nirath wirkliches Glück empfinden. Es herrschte eine wirklich tiefe und ehrliche Liebe zwischen den beiden und Nirath hätte beinahe alles für seine Verlobte getan - Als einziges seine verbotenen Experimente blieben Miryanell verborgen.Das Ende...
Wiedereinmal war Nirath schließlich dabei, merkwürdige Maschinerie und all seine arkanen Fähigkeiten einzusetzen, um Versuche für mächtigere Zauber durchzuführen, als Goldpfötchen durch die zu Tür gerannt kam, die der sonst so penible Nirath vergessen hatte zu schließen. Er hatte nie viel für Miryanells kleinen Hund übrig, und es machte ihn zornig dass er ihm von zu Hause bis in sein Arbeitszimmer nachgelaufen war, ohne dass er ihn bemerkt hatte. Der noch ganz in sein Experiment vertiefte, von allerlei Strömen durchflossene Magier mag nicht ganz bei Verstand gewesen sein, als Goldpfötchen daraufhin Opfer eines kleinen Feuerstoßes aus Niraths zittrigen Händen wurde. Nirath sollte jedoch noch mehr zittern, als er seine verärgerten Augen von dem Hündchen erhob und die Frau, die er liebte im Türrahmen stehen sah - Miryanell musste Goldpfötchen gefolgt sein! Entsetzen und vor allen Dingen schreckliche Furcht standen ihr ins Gesicht geschrieben. Nirath starrte ihr in die Augen, verzweifelnd nach erklärenden Worten ringend, als Miryanell sich schließlich umwandte und die Tür hinaus auf den Gang der Magierzitadelle eilte.
Binnen weniger Sekunden musste Nar'Shár entscheiden was zu tun wäre - Sicher würde seine Verlobte seine Arbeit nicht verstehen, sicher ihn für einen Wahnsinnigen halten, sicher zu seinen Mentoren laufen und ihn verraten, sicher.. würde sie seine Forschung zunichte machen. Noch auf dem Flur brach Miryanell Deepwell zusammen, als Niraths Magie sie tödlich getroffen hatte. Es war gerade kein Zeuge zu sehen, um den sich der Magier noch hätte kümmern müssen und so eilte er mit dem Leichnam seiner Geliebten davon und schmuggelte sie nach draußen, wo er sie unter einigen Bäumen am Lordamersee begrub.
...und ein neuer Anfang
Nirath war nun vollkommen am Ende. Er saß aufgelöst zuhause und betrauerte Miryanell. Seine Experimente waren wenig geworden. Sein Verstand war vollends zu Wahnsinn und Hass geworden. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis seine Forschungen aufflogen - Und das wusste Nirath. Er begann zu allem anderen nun auch noch paranoid zu werden und sich größenwahnsinnige Pläne auszuspinnen, wie er einer Bestrafung entgehen würde indem er die "ignoranten" Kirin Tor mit seiner hochentwickelten Magie auslöschte.
Der zum Scheitern verurteilte Versuch, diese Pläne in die Tat umzusetzen, wurde Nirath schließlich erspart. Archimonde, Dämonenlord der Brennenden Legion verwandelte Dalaran zu großen Teilen in Schutt und Asche. Nirath wurde in seinem kleinen Haus am Stadtrand von Trümmern überschüttet und war sofort tot. Lange Zeit später sollte er in einer Gruft der Verlassenen wieder erwachen. Eine ihrer Expeditionen hatte Leichname in den zugänglichen Teilen der Stadt gesammelt, bevor die Magier sie wieder besetzt hielten, und erweckten sie als Diener der Bansheekönigin wieder zum Leben. Nirath hatte eine zweite Chance bekommen - Die er nun für weitere Forschungen nutzt...
Kürzliche Entwicklungen - Von Apothekern und anderen
Als andere noch ihre letzten Monate auf der Suche nach Macht und Ehre im Outland verbrachten, war Niraghos bereits heimgekehrt, wo er sich den im Verborgenen agierenden Apothekern unter Großapothekar Putress anschloss. Zum einen erheiterten ihn ihre Absichten die räudigen Menschen, die ihm alles genommen hatten, (nebst all dem anderen Geschmeiß) loszuwerden ein wenig, vor allem aber hätte sein Ego kaum zugelassen nicht Teil der technologischen Elite der Verlassenen zu sein. So bediente er sich zwar gern und reichlich ihrer Techniken, war jedoch beim Angriff auf die Undercity selbst nicht dabei. Seither hat sich Niraghos auch noch mit weiteren Gruppen in Verbindung gesetzt um entweder technologisches oder arkanes Wissen zu erhalten, etwa auch mit der Brennenden Legion. Er ist von seiner Fähigkeit überzeugt, sich nicht irgendwann zu verzetteln oder seine Tarnung als treuer Arkanist unter ihrer Majestät Lady Sylvanas auffliegen zu lassen.
Zitate
"Dalaran wird für dich bezahlen, mein Liebling... Das schwöre ich dir.."
"Diese Ignoranten haben sich wahrer Macht verwehrt! Sie klammerten sich fest an albernen Prinzipien und Tugenden statt wahren Fortschritt zuzulassen."
"Für diesen Unfug habe ich keine Zeit."
