Naghud
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| Name des Charakters: | Naghud Bloodgaze |
| IG-Name: | Naghud |
| Titel: | Frostmagier |
| Alter: | 27 |
| Geburtsort: | Dun Morogh |
| Handwerkliche Berufe: | Alchimie, Kräuterkunde |
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| Klasse: | |
| Charakter Spezialisierung: | Frost |
| Gesinnung: | Rechtschaffen Neutral |
| Wohnort: | Orgrimmar |
| Spieler des Chars: | 'Wozzel' |
Naghud Bloodgaze ist ein "geläuterter" Hexenmeister den die Verlassenen das Handwerk eines Frostmagiers lehrten. Er lebt und arbeitet in Orgrimmar. Zwillingsbruder von Crantha Bloodgaze.
Inhaltsverzeichnis |
Merkmale
Auf den ersten Blick wirkt Naghud deutlich älter als er eigentlich ist. Seine Haut sieht rau und wettergegerbt aus, in seinem Gesicht finden sich Falten und Flecken. Auch sein leicht knochig wirkendes Gesicht verstärkt einen kränklichen - wenn auch bei Leibe nicht schwächlichen - Eindruck. Seine Augen sind gelblicher Färbung, ein gewisser Rotschimmer zeigt sich erst bei näherem Hinsehen. Der stechend rote Blick, der seiner Sippe ihren Namen einbrachte, fehlt Naghud jedoch.
Lebenslauf
Geboren im Schnee
Naghud und seine Zwillingsschwester Crantha wurden im zweiten Krieg in Dun Morogh geboren, das damals noch vom Bleeding Hollow Clan besetzt war, dem ihre Eltern angehörten. Die beiden Eltern praktizierten die dunklen Künste der Hexenmeister, und beabsichtigten diese Lehren an ihre Kinder weiterzugeben.
Allen Planungen dieser Richtung kam jedoch die Niederlage der Horde in den Weg, und die junge Familie fand sich in einem der Internierungslager der Menschen wieder. Als Thrall und seine neue Horde sie schließlich mit den restlichen Insassen befreite, vermieden die Bloodgazes es nach wie vor ihre Schattenmagie auszuüben, da der Verrat von Gul'dan und dem Schattenrat noch zu frisch im Gedächtnis der Orcs war. Erst mit der Gründung Orgrimmars verdingten sich die Eltern wieder als Hexenmeister, und unterrichteten nun auch ihre heranwachsenden Kinder, beide mit einem angeborenen Talent gesegnet.
Von Schatten verzehrt
Naghud nutzte mehr und mehr der dunklen Felmagie, kommandierte dämonische Schergen, versetzte seine Feinde in grausame Pein. Die dämonischen Energien begannen jedoch zunehmend ihn zu kontrollieren, statt andersherum, und die zerstörerischen Energien zehrten sichtbar an ihm - Seine Haut verlor ihr kräftiges Grün, seine Züge wurden faltig und knochig. Die Macht die er dadurch erhielt ließ ihn jedoch all dies vergessen.
Irgendwann schließlich machte sich seine Schwester Crantha plötzlich auf nach Silvermoon und begründete ihre Entscheidung mit den Vorurteilen, die andere Orcs Hexenmeistern gegenüber immer noch hatten. Damit traf sie ihn wie aus heiterem Himmel. Hatten seine Brüder wirklich so wenig für seinesgleichen übrig? Der Gedanke kam ihm nie zuvor, und nun musste er sich wundern warum. Dass seine Schwester die Flucht antrat - eine feige Entscheidung, wie er immer noch findet - brachte ihn erstmals dazu seine eigene Situation kritisch zu analysieren. Erstmals realisierte er, was sein rücksichtsloses Spiel mit den Schatten ihm angetan hatte, und von einem Moment auf den anderen entsagte er dem Weg der Hexenmeister und flehte um die Vergebung der Geister.
Der letzte Ausweg
Naghud sah sich nun in einer schwierigen Situation. Ehe einige der Orcs auf Draenor Hexenmeister wurden, waren sie Schamanen, doch Naghud wusste, dass er nicht einfach dazu zurückkehren konnte - Er konnte nicht verlangen die Mächte der Geister einsetzen, nachdem er sie jahrelang derart beschämt hatte. Ihm wurde auch schnell bewusst, dass seine Eltern ihn nun einmal zu einem Zauberwirker geformt hatten, Axt und Rüstung zu ergreifen wäre kaum mehr als Selbstmord gewesen. Er fand jedoch, dass ein Orc der sich vor Kämpfen drückte und tatenlos herumsaß fast noch schlimmer war, als einer der Dämonen kommandierte. Was also tun?
Als diese Frage ihn umtrieb erfuhr er dann, dass die Verlassenen in Undercity begonnen hatten, ihre orcischen Alliierten in den arkanen Künsten zu unterweisen. Die folgenden Jahre studierte Naghud also in der Undercity, ehe er als Magier nach Orgrimmar zurückkehrte. Sein Spezialgebiet war die Frostmagie, denn er war der Meinung, die magische Kälte würde die zerstörerische Flamme die früher in ihm brannte daran hindern, wieder zu entfachen.
Die Gegenwart & Naghuds aus seiner Geschichte resultierende Persönlichkeit
Wer Naghuds Geschichte hört und meint, mit seiner neuen Profession hätte er seinen Frieden gefunden, läge bedeutend falsch. Er fand nichts erstrebenswertes daran, ein Magier zu sein. Es war lediglich das letzte was er aus dem Orc machen konnte, den seine hexenmeisterlichen Eltern gezeugt und erzogen hatten. Jeden Tag betet er zu den Geistern und erfleht ihre Nachsicht, da er keinen anderen Weg sah, und dadurch nun die von ihnen gegebenen elementaren Kräfte kontrolliert wie ein Werkzeug - Eine Respektlosigkeit wie er und viele andere Orcs finden.
Zudem war da immer noch seine Zwillingsschwester. Sie war aus dem selben Blut, fast schon eine Kopie von ihm. Und doch läuft sie immer noch durch die Welt und nutzt die Magie die früher beinah sein Volk vernichtet hätte, die später ihn selbst fast verzehrte. Sie ließ ihre orcischen Brüder und Schwestern zurück um als Pseudo-Elfe zu leben - ausgerechnet die Elfen! Dass sie seiner Meinung nach mit jedem Tag verrückter zu werden scheint, hilft Naghud auch nicht unbedingt, seinen Gram zu mildern. All das führt dazu, dass er nicht nur im ständigen Zweifel ist, ob die Kräfte derer er sich selbst bedient zu rechtfertigen sind, sondern sieht sich und seinen Namen zusätzlich von seiner aufgedrehten Zwillingsschwester besudelt. Das sorgt nicht nur dafür, dass er gelegentlich grummelig und aggressiv werden kann, sondern hat auch eine fast schon grausam tiefe, offen zur Schau gestellte Abneigung seiner Schwester gegenüber zur Folge, die jede weniger merkwürdig-fröhliche Person mehr als nur persönlich nehmen würde. Crantha jedoch, man mag sagen unverständlicherweise, bleibt ihrem Bruder gegenüber stets fröhlich, freundlich und liebevoll.
