Mithriel Verdin
Diese Seite wird bearbeitet von Mithriel.
| | |
|---|---|
| Mithriel in priesterlicher Robe | |
| Name des Charakters: | Mithriel Verdin |
| IG-Name: | Mithriel |
| Titel: | "Scherbenpriester" |
| Geburtsort: | Elwynnwald |
| Familienstand: | ledig |
| Körpergröße: | 1.88 cm |
| Handwerkliche Berufe: | Schneiderei, Verzauberungskunst |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Gilde: | Ring des Ilúve |
| Wohnort: | Stormwind / Northshire |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Mithriel wird in der letzten Zeit sehr häufig in seiner priesterlichen Robe anzutreffen sein. Seine Mimik scheint viel ihrer früheren Gelassenheit und Ruhe wiedergefunden zu haben, man sieht ihn öfters lächeln oder vergnügt in Gedanken versunken. Auf seinem Gesicht zeichnen sich noch restliche Spuren von Übermüdung und Anstrengung ab, die Folgen seiner älteren Vergangenheit verblassen jedoch langsam. Der linke Arm wird bei Tag stets in eine feste Bandage gehüllt sein, welche - insofern möglich - keinen Blick auf die darunter liegende Haut zulässt.
Auftreten des Charakters
Mithriel scheint selbstsicherer und allgemein zuversichtlicher aufzutreten. Früherer Zweifel, Angst oder Unsicherheit sind einer neuen positiven Einstellung gewichen, die ihn des Öfteren sehr ausgeglichen wirken lassen. Trägt er seine priesterliche Robe, so versucht er wohl, keinen großen Hehl daraus zu machen und mit der Robe nicht sonderlich aufzufallen. Seine Augen tragen eine gewisse alte Neugierde und auch eine Spur Naivität, die er sich trotz vergangener Dinge wohl bewahren konnte. In letzter Zeit liegt ab und zu ein schelmisches Grinsen auf seinem Gesicht, das wohl bald wieder weichen wird, wenn er sich seiner Umgebung bewusst wird.
Familie
Mithriel Verdin entspringt einer recht unglücklichen familiären Lage. Der frühe Tod seiner Mutter ereignete sich noch zu frühen Kinderjahren, an die er sich bereits mit dem Erreichen des Erwachsenenalters nicht mehr erinnern konnte.
Cyprien Verdin, Mithriels Vater, war ein früherer verborgener Hexenmeister, der stets versuchte, seinen Sohn für seine eigene Sache gewinnen und manipulieren zu können. Als Cyprien Verdin bei einem Anschlag nahe dem Tod gebracht wurde (Der Anschlag wurde verübt, da den Taten der Hexerei durch Mithriels Vater Einhalt geboten werden sollte), sammelte er im Sterben seine letzten Kräfte und verhing einen Fluch über Mithriel, der es diesem unmöglich machte, länger ohne die Benutzung von magischen Kräften aus dem Nether weiterzuleben, ohne über kurz oder lang von fürchterlichen Alpträumen und Wahnvorstellungen geplagt zu werden. Auf dem Sterbebett wollte Cyprien Verdin seinen eigenen Sohn dazu verdammen, in die Fußstapfen des Vaters zu treten und selbst zu einem Hexenmeister zu werden.
Cyprien Verdin, Mithriels Vater, spielte auch noch nach seinem eigenen Tod eine wichtige Rolle im Leben seines Sohnes. Inwiefern und in welcher Weise dies geschehen ist, ist jedoch zu umfangreich, um es hier in kurze Worte zu fassen. (Bei Interesse kann anderweitig, wie z.B. im Spiel, nachgefragt werden.)
Mithriel war darüber hinaus ein Einzelkind.
Das Leben des Charakters
Mithriel Verdin musste lange und hart mit dem Fluch seines Vaters kämpfen und trug ihn bis lange nach dem Erreichen des Erwachsenenalters in sich. Durch den Einfluss des Fluches geriet er auf die Abwege des Nethers, konnte sich aber letztendlich und unter der Beihilfe einiger tapferer Freunde vom Fluch seines Vaters befreien. Endlich frei von der Last seines Vaters schlug Mithriel die Laufbahn eines Priesternovizen ein, muss jedoch immer noch mit diversen Nachwirkungen und Veränderungen kämpfen.
Während Mithriel unter dem Einfluss des Fluches stand, sah er sich dazu gezwungen, seine magischen Kräfte in der Form der Hexerei zu verbessern und auszubauen, um nicht ständig in jeder Nacht von hypnotischen Erscheinungen heimgesucht und dadurch um einen normalen Schlaf gebracht zu werden. Erst, wenn er sich mit der Ausübung von genug Hexerei befasst hatte, konnte er einen normalen Schlaf finden.
Mithriel versuchte während dieser Zeit als Quasi-Hexenmeister ständig, eine gewisse Verständnis für die Notwendigkeit seiner Taten bei anderen Menschen zu finden. Obwohl mit Schuldgefühlen belastet und oft auf Unverständnis treffend, sah er sich in der Lage, zu einem Ritual zur Aufhebung des Fluches hinarbeiten zu können. Unterstützt durch einen engen Freundeskreis und seiner eigenen Abscheu gegen seinen Vater sah er sich imstande, das Ritual durchführen zu können.
Das erste Ritual zur Aufhebung des Fluches scheiterte jedoch. Aus diesem Scheitern entwickelte sich eine Wende in Mithriels Leben, da unvorhergesehene Ereignisse und eine schreckliche List seines Vaters das Ritual quasi nutzlos machten und im Gegenzug nicht die Aufhebung des Fluches, sondern eine Verschlimmerung der Lage bewirkten.
Diese "Zeit der Dunkelheit" war eine harte Bewährungsprobe sowohl für Mithriel und seine geistliche Verfassung, als auch für seine Freunde. Es gelang jedoch letztendlich, auch diese letzte List des Vaters lange nach seinem eigentlichen "Tod" zu vereiteln und in einem zweiten Ritual die endgültige Aufhebung des "Fluches" zu vollziehen. Seit diesem Zeitpunkt an sah sich Mithriel imstande, so etwas wie ein normales Leben, frei von den Zwängen der Hexerei, führen zu können.
Zitate
- "Es ist schön, wieder frei atmen zu können."
- "Kann ich irgendwie helfen?"
- "Ich hoffe nur, wir konnten das Richtige tun."
- "Meine Träume sind ruhiger geworden. Ein schönes Gefühl, einen normalen Schlaf zu finden."