Merquitie Screwturn
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| Name des Charakters: | Merquitie Grobnick Screwturn |
| Ruf-/Spitzname: | Merq |
| Titel: | Selbsternannter Techno-Magier |
| Alter: | 83 (=33 i.Ver.z.Menschen) |
| Geburtsort: | Gadgetzan - Tanaris |
| Familienstand: | verliebt |
| Körpergröße: | 126 cm |
| Handwerkliche Berufe: | Ingenieurskunst |
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| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Arkanmagie |
| Gesinnung: | Neutral Gut |
| Wohnort: | Süderstade |
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| Charakter von: | Wizzix |
Inhaltsverzeichnis |
Familie
* Mutter: Minie Silia Screwturn (verstorben) * Großmutter: Silia Screwturn * Vater: Grobnick Screwturn (vermisst) * Bruder: Wizzix Screwturn * Schwester: Monie Screwturn
Biografie
- Die Screwturns
Die tragische Geschichte der Screwturns nahm nicht nur mit dem bereits verstorbenen Merquitie ihren Lauf. Nein, das ganze ging bereits mit dem angesehenen Tüftler Grobnick Screwturn los, der in einem Tüftel-Duell so vernichtend geschlagen wurde, dass aus dem strahlenden Vorbild ein langweiliger Mülltütensammler aus den dunkleren Ecken Gnomeregans wurde. Zum Erstaunen aller vollbrachte es der hauptberufliche Versager mit der wunderschönen Magierin Minie drei Kinder zu zeugen.
Monie, die erste und schönste im Krabbelkreis, wurde eine Verzauberin mit zwölf Kindern, allesamt Jungen, von dreizehn verschiedenen Männern.
Wizzix, der mittlere, wurde ein mittelmäßig guter Magier, der auf die famose Idee kam, Elementaren Leinen anzulegen und sie an die Wohlhabenden zu verkaufen. Jetzt ist er ein mittelmäßig guter Geschäftsmann.
Merquitie, der Jüngste und Größte der drei Geschwister, war das Problemkind und wurde unglücklicherweise in dem Moment aus der Gebärmutter gepresst, als die Besitzerin eben jener Gebärmutter im Alkoholrausch einen Wutausbruch kataklysmischen Ausmaßes hatte, auf den selbst Todesschwinge mächtig stolz gewesen wäre. Zornerfüllt schrie sie die gesamte Krankenhausbelegschaft zugrunde und entschloss sich das eben von ihr herausgepresste Balg kurzerhand mit nach Gadgetzan zu schleppen, damit es dort bei den grünen Goblinkollegen aufwachsen konnte.
- Leben ohne Träume
Merquitie lebte die Kindheit über bei seiner alkoholabhängigen Mutter. Täglich steckte er Schläge ein und wurde angeschrien. Er bekam nichts, musste die Arbeit erledigen und durfte nie das tun, was er wollte. Jedoch kannte er nichts anderes. Er kannte nur das Leben in seinem Heim und konnte nie seine Zeit genießen. Bis zu seinem 18ten Lebensjahr... Während einem Schusswechsel in den Hinterhofstraßen von Gadgetzan, kam seine Mutter ums Leben. Ziellos wanderte Merq Monatelang durch die Gassen der Goblinmetropole. Er flehte um Essen und Geld. Seine neue Liebe entflammte, als er das erste Mal auf einem Tüftlerwettbewerb die Ingenieurskunst für sich entdeckte.
- Ein neuer Anfang
Mit 20 Jahren nahm ihn ein älterer Goblinherr auf. Hier war das Leben viel leichter. Merqs riesiger Wissenshunger konnte endlich gestillt werden. Bei seinem neuen Lehrmeister lernte er Lesen, Schreiben und Rechnen. Am meisten allerdings faszinierte ihn das Erfinden neuer Technologien. Sehr lange Zeit lebte er bei seinem Ziehvater. Vor seinen Augen wurde jener von einer Straßenbande erstochen und ausgeraubt. Die Trauer über den Tod des alten Meister erfüllten ihn mit Zorn, der ihn dazu veranlasste, auf die Mörder einzuschlagen, bis Blutlachen den rauen Asphalt bedeckten. Diesmal war er sich sicher, dass er nicht wieder in der Gasse enden wird. Nein. Er nahm sich das notwendigste von den restlichen Besitztümern seines ehemaligen Meisters und reiste nach Dalaran.
- Ein neuer Anfang - Reloaded
In Dalaran angekommen, nahm er sein Schicksal in die Hand und ging in Lehre bei einem Magier. Höhnisch lachten ihn die anderen Magiestudenten aus und die Magierlehrer belächelten ihn nur. Sein Lehrer erkannte sein gigantisches Potenzial und bildete ihn sofort aus. Mit ungeahntem Tempo lernte er alle Grundlagen. Nach den Jahren der Ausbildung bot man ihm einen Posten im Magierturm von Theramore an.
Merq lebte einige Jahre in Theramore bis er zum Erzmagier aufstieg und sich in den obersten Rat einreihte. Der Gnom schaffte es allerdings, sich in ein Diebes- und Dämonengeschäft einzumischen. Er wurde fläschlicherweise verdächtigt und wurde aus Theramore wegen Hochverrat verbannt.
- Söldnertum
Enttäuscht führte Merquitie ein Leben als freier Söldner fort. Er lebte viel in den Schatten der Städte, schloss Verbindungen zum Untergrund-Netz Azeroths, drehte Geschäfte mit Händlern und verschaffte sich dabei ein hohes Ansehen in der Verbrecherszene. Auch Denorat Mantor hörte von Merquities Söldnertalenten und heuerte ihn sogleich aus, obgleich Denorats Taten nicht den Idealen von Merquitie entsprach. Er lernte Dearon Clarcke und Sciloi, zwei weitere Söldner, kennen und freundete sich mit ihnen an. Merquitie agierte bei Denorats Vorhaben meist nur im Hintergrund. Er sah die Felmagie, wie Denorat sie einsetzte, und experimentierte ebenfalls mit jener. Nachdem Denorat fiel, schloss er sich Dearons Gefährten an, Der alte Weg war nun sein Zuhause, doch aus jener Gilde trat er nach wenigen Monaten wieder aus.
- Nar'kazal
Als Merquitie nach einer langen Weltreise mit vielen Schätzen zurückkehrte, untersuchte er jene Artefakte gründlich. Dabei fiel ihm ein altes trollisches Schwert auf, dass mit einer mächtigen Verzauberung versehen war. Nach einem Kampf mit Eós zerbrach die Klinge und die Verzauberung stellte sich als ein gefangener Dämon heraus, welcher sofort von Merquitie Besitz ergriff. Nar'kazal, der Dämon, konnte von Merquitie und einigen Zauberern zurückgehalten werden mithilfe von Schutzzaubern und magischen Gegenständen. Noch immer flüsterte der Dämon zu Merquitie und verführte ihn letzlich dazu, die Schutzzauber zu entfernen und Felmagie zu praktizieren.
- Wie eine Droge...
Merquitie wurde nach kurzer Zeit schwer Fel-Abhängig und verletzte unter Nar'kazals Einfluss viele seiner Freunde. Ashivera, eine Druidin, die ihm ihre Hilfe anbot, schaffte es, den Dämon aus Merquitie zu entfernen und zu vertreiben. Doch Merquities Taten konnten nicht vergessen werden und er wurde fortan gejagt.
- Freunde werden zu Feinden
Lange Zeit wurde Merquitie gejagt und bekämpft, vertrieben und verstoßen. Seine Versuche zu zeigen, dass er gereinigt wurde, scheiterten. Der Zweifel und Hass des alten Wegs Merquitie gegenüber sorgte letztenendes dafür, dass er in einem Kampf getötet wurde. Damit war die Zeit eines großen Magiers vorrüber. Ein Vermächtnis aus Hass und Verachtung ließ er zurück und nur wenige betrauerten den tragischen Untergang des Gnoms.
Freunde und Bekannte

