Machalath

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Horde Logo rot.jpg Machalath
Name des Charakterbildes
Name des Charakters: Machalath von den Splitterspeeren
IG-Name: Machalath
Alter: 18 (etwa 23 Menschenjahre)
Geburtsort: Dorf der Splitterspeere
Familienstand: ledig
Körpergröße: 211 cm
Handwerkliche Berufe: Schneiderin und Verzauberin
Rasse: Icon Troll Frau.jpg Trollin
Klasse: Icon Magier.jpg Magier
Charakterspezialisierung: Feuer
Gilde: Projekt tanzende Eule
Wohnort: Dalaran
Andere Charaktere: Koralla Umbratilis Sledwaja


Inhaltsverzeichnis

Aussehen des Charakters

Aus einer Gefälligkeit heraus führt dich dein Weg in die tiefen, verstaubten und mit Spinnenweben verhangenen Gewölbe der Bibliothek von Undercity. Du bist in missmutiger und gereizter Stimmung, da du dir an diesem wunderschönen sonnigen Tag schöneres vorstellen kannst, als in alten muffigen Büchern zu kramen.

Du stutzt überrascht, vor dir in der Bibliothek sitzt an einem Tisch eine Trollin, eifrig in einen verstaubten alten Wälzer vertieft, leicht vorgebeugt, mit dem Finger ihrer Klaue die Textzeile verfolgend. Ihre Klaue ist hellblau und wohl manikürt. In angenehmen Kontrast zu dieser zartblauen Haut stehen die orangefarben Haare, die seltsam streng zurückgekämmt und zu einem Zopf gebunden sind, der senkrecht vom Kopf absteht. Sie sitzt konzentriert und so stark wie sie sich vorbeugt, vermutlich kurzsichtig, du schmunzelst. Von der Seite betrachtet wirkt sie jugendlich und hübsch, aber dir fällt auf, für eine Trollin ist sie seltsam schmucklos gekleidet, die üblichen Glücksbringer, Stammessymbole oder Ohrringe, trägt sie nicht. Auch ihr Kleid, zumindest das, was du auf Grund ihrer sitzenden Position erkennen kannst, wirkt schlicht und eher funktional. Eine Schönheit, die ihrer Reize nicht bewusst zu sein scheint, du bist recht angetan, vielleicht lässt sich aus diesem Tag vielleicht doch noch etwas machen.

Du rückst deine Kleidung zurecht, fährst dir noch einmal durch die Haare, setzt dein Sonntagslächeln auf und versuchst dich durch ein Hüsteln bemerkbar zu machen, erst leise, dann immer lauter, bis sie den Kopf hebt und dir ihren Blick zuwendet. In diesem Augeblick weißt du, dass du aus einer flirtiven Laune heraus, einen groben Fehler begangen hast. Eure Blicke kreuzen sich, ihre bernsteinfarbenen Augen blicken kalt und abweisend, ihr Mund wirkt streng und unfreundlich.


Auftreten des Charakters

„Was?!“, zischt sie dich an, klingt gereizt und launisch. „Äh…ich äh, ich such ein Buch…äh ja irgend so eins….“ Genau, vorher überlegen was du sagst, wäre vielleicht auch schlau gewesen. „Suchen sie sich doch den passenden Folianten aus, es sind doch genügend Exemplare vorhanden!“,antwortet sie unwirsch, und deutet mit einer ungeduldigen Geste über den Raum, senkt danach den Kopf sofort wieder und vertieft sich sofort wieder in ihre Lektüre.Du stehst eine Weile dumm rum, offensichtlich scheinst du für sie so unwichtig zu sein, dass sie dich vergessen hat.

Irgendwie macht dich diese seltsame Trollin neugierig, was sie wohl an diesem für einen Troll untypischen Ort will, was sie wohl da liest? Du beschließt dich ihr langsam auf Zehenspitzen zu nähern, um ihr nur kurz über die Schulter zu blicken, so vertieft wie sie in ihr Buch ist, wird sie dies wohl kaum bemerken.

Du kommst näher und näher, bald schon kannst du die feinen Härchen in ihrem Nacken deutlich erkennen. Du streckst dich und lugst neugierig über ihre Schulter. Du bist zwar kein Experte, aber die Schriftzeichen die du dabei bei diesem kurzen Blick erkennst, sind fremdartig, und anders als alles was du bisher gesehen hast, vielleicht dämonisch, zumindest was du für dämonisch halten würdest. Du stutzt und hältst inne, wirklich ungewöhnlich für einen Troll.

Dann geht plötzlich alles sehr schnell. Der Schatten deines Kopfes muss wohl auf das Papier gefallen sein, oder vielleicht hast du ihr auch deinen warmen Atem in den Nacken gepustet. Die Trollin schließt mit einem lauten Knall das Buch, stößt den Stuhl zurück, wirbelt herum, verbirgt das Buch in der selben Bewegung noch,hinter ihrem Rücken. Sie spannt ihren freien Arm an und aus der Handfläche ihrer gespreizten Klaue beginnen Flammen zu züngeln. Überraschender Weise ist es noch nicht einmal das, was dich am meisten erschreckt, es ist vielmehr der Ausdruck im Gesicht der Trollin, wirkte sie eben noch abweisend gereizt, wie bei der Arbeit gestört, schaut sie dich nun kalt und unerbittlich an, als wäre es bereits beschlossene Sache dich zu töten.

Du schließt die Augen und beginnst zu beten, du glaubst dein letztes Stündlein hat geschlagen. Ein Sekundenbruchteil später hörst du etwas an dir vorbei rauschen und deine rechte Gesichtshälfte wird glühend heiß. Ein lautes Krachen hinter dir, dann geschieht nichts mehr. Stille.

Zögerlich öffnest du ein Auge, dann das andere. Vor dir steht die Trollin, ratlos, mit hängenden Schultern. Du fasst dir an den Kopf, fühlst verbranntes Haar, dort wo bis eben noch deine Kotletten waren. Du lugst leicht über die Schulter zu der Stelle, wo es eben so gekracht hat. Du schluckst, an dem Platz, an dem eben noch ein großes Bücherregal stand, liegt nur noch ein kleines Häuflein Asche. Verdammt war das knapp.

„Wenn du mir Angst einjagen wolltest, ist dir das gelungen“, bemerkst du trocken und blickst auf den langsam sich ausweitenden, nassen Fleck in deiner Hose, herunter.

„Nein, ich wollte dich wirklich töten!“, sie schaut an dir vorbei: „ Die Bücher! So viele kostbare Folianten, unschätzbares Wissen, über Jahrhunderte überliefert, für immer zerstört! Was habe ich getan??! Die Trollin ist den Tränen nahe und schlägt die Hände vors Gesicht.

„Sag mal, hast du n Knall? Du hast mich gerade fast gegrillt!“, fragst du ungläubig. Die Trollin mustert dich so, als hätte sie dich gerade das erste Mal gesehen, und bei dem was sie sieht, scheint es sich um ein sehr großes, hässliches Insekt zu handeln. „Unwürdige Kreatur, dass nichtmagische Individuen, wie du, die Omnipotenz des Wissens nicht verstehen, wundert mich nicht im Geringsten!“, erwidert sie energisch. In ihren Augen flackert ein seltsames Feuer.

„Ähm, wer zum Henker bist du überhaupt?“, fragst du ratlos. So richtig fällt dir zu dieser seltsamen Frau nichts ein. „Ich bin Machalath, Feuerruferin der Splitterspeere, Unwissender!“, antwortet sie voller Verachtung und schiebt stolz das Kinn vor. Du wirfst noch ein Mal einen Seitenblick auf das glimmende Häufchen Asche schrägt hinter dir und schluckst: „Ja das hab ich gesehen….“

Das Leben des Charakters

„Nichtsdestotrotz, wirst du jetzt leider sterben“, so richtig bedauernd klingt Machalath nicht. Sie streckt wieder die Klaue aus, in welcher Flammen tanzen. Du machst einen Satz zu Seite, zum nächsten Regal, ziehst einen dicken Wälzer heraus und hältst ihn wie ein Schutzschild vor dich. Eine dicke Staubwolke hüllt dich ein. Du hustest: „ Nein! Halt! Nicht! Du zerstörst dieses Buch! Kannst du das verantworten?!“ Sie starrt dich schweigend mit einem eisigen Blick an, als würde sie abwägen, ob der Verlust eines weiteren Folianten mit deinem Tod aufwiegt.

„Warum willst du mich eigentlich töten?“, fragst du um Zeit zu gewinnen. Der Angstschweiß strömt dir aus jeder einzelnen Pore deines Körpers. „Du hast das Buch gesehen!“, fährt sie dich an: „Meine Studien! Du bist ein Spion. Sind sie mir auf die Schliche gekommen? Sprich! Wer hat dich geschickt?“ „Äh was? Ich war doch nur ein bisschen neugierig“, entgegnest du verzweifelt. Sie hebt drohend ihre brennende Klaue. Du wünscht dir du könntest dich komplett hinter das dicke Buch in deinen Händen kauern. „Das Buch in dem ich gelesen habe, du hast es doch gesehen“, schnappt sie zornig. „Aber, aber ich konnte doch gar nichts lesen“, entgegnest du stockend. Das leuchtet ihr ein und sie lässt die Hand etwas sinken: „Stimmt, ich neige dazu, euch nichtmagische Kreaturen immer wieder aufs Neue zu überschätzen, ein törichter Fehler.“

„Egal, trotzdem wirst du jetzt sterben! Du hast mich gestört und wenn ich eins hasse, dann in meiner Konzentration gestört zu werden.“ Sie hebt die brennende Klaue wieder gefährlich und öffnet den Mund für einen Zauberspruch. „HALT! STOP!“, schreist du panisch. „Wenn ich schon sterbe, dann sag mir wenigstens, was in diesem verdammten Buch stand!“ Du versuchst Zeit zu schinden. „Verdammtes Buch, damit liegst du gar nicht so falsch Unwissender“, sie lacht höhnisch über diesen Scherz, den du nicht verstehst, gerade fühlst du dich wirklich unwissend.

„Na gut, ich werde es dir sagen, um für ein minimales Quäntchen Erkenntnis in deinem erbärmlichen Leben zu sorgen, bevor ich dich umbringe.“ Nach einer kurzen Pause fährt sie fort: „Wenn ich diese Bücher hier alles ausgiebig studiert habe, werde ich hinter das Geheimnis unbegrenzter Macht gelangen.“ Du schaust dich fragend im Raum um, aber außer Staub, Spinnenweben und altes modriges Papier kannst du nichts entdecken. „Macht? Wie soll die aussehen?“, fragst du neugierig. „Ich werde hinter das Geheimnis kommen, wie ich mich in einen Lich verwandeln kann!“, ereifert Machalath sich weiter und ihre Wangen färben sich in einem leichten Lila.

Keine Frage, die Frau ist völlig durchgeknallt, wenn du so betrachtest mit den geröteten Wangen und dem seltsamen Funkeln in den Augen. Eins ist sicher, sie meint die Sache mit dem Lich völlig ernst.

Familie des Charakters

„Wie kommst du dazu ein Lich werden zu wollen?“, fragst du ernsthaft verblüfft. „Nun ja, das ist eine lange Geschichte ….“ Die Trollin setzt sich auf die Tischkante und lässt die Hände sinken, du entspannst dich ein wenig, jetzt bloß am Reden halten, bis dir ein Fluchtplan einfällt.

„Erzähl sie mir bitte, ich Unwissender möchte, wenn ich schon sterbe, vorher noch ein bisschen Erleuchtung erfahren, große Magierin“, bemerkst du überaus geflissentlich, beißt dir danach aber sofort auf die Zunge, in der Hoffnung, dass sie den Zynismus in deiner Stimme nicht bemerkt hat. Deine Angst scheint aber unbegründet zu sein, du hast ihr eher wohl noch geschmeichelt. Sie lächelt, zumindest sollte das wohl ein Lächeln werden, wäre die Trollin nicht so eine verkniffene Person.

„Ich stamme aus einem kleinen Dorf an der Dunkelküste“, beginnt Machalath ihre Geschichte. „Dunkelküste? Leben da nicht die Nachtelfen?“, wendest du ein. „Pah! Damit habe ich gerechnet, dass du dieses nicht weißt, Nichtsnutz! “, erwidert sie bestimmt. „Es ist ein sehr kleines, aber bedeutendes Dorf, in den Felsen, zwischen der Dunkelküste und Winterspring. Man nennt uns den Stamm der Splitterspeere.“ Du nickst nachdenklich, irgendwo hast du das schon einmal gehört. „Mein Stamm ist berühmt für seine Magiebegabung“, fährt die Trollin nicht ohne Stolz fort: „ Genau genommen sind wir alle magiebegabt, ich war immer besonders herausragend, aber davon wollen wir hier nicht sprechen. Es gibt leider aber auch ein paar jämmerliche Ausnahmen.“ „Und warum hast du deine Heimat verlassen? Das muss doch sicherlich eine sehr beschwerliche Reise gewesen sein“, fragst du neugierig weiter.

Machalath seufzt melancholisch: „ Das ist ein sehr trauriger Anlass gewesen.“ Sie schluchzt leise. „Ich habe eine Schwester, Koralla heißt sie, sie ist ein sehr trauriger Fall, sie ist nicht magieaffin , wirklich furchtbar. Es war eine Schande für unsere Familie, als wir es herausbekamen.“ Du ziehst eine Augenbraue hoch, sagst aber nichts. Sie fährt fort: „Trotz dieser Schande, hat mein Vater, er ist ein sehr einflussreicher Mann, es geschafft dennoch eine Hochzeit mit einem Magus auszuhandeln, zugegeben einem nicht sehr begabten, aber nun an ihrer Stelle muss man halt sehen was man bekommt. Wir hatten die Hoffnung, dass sich damit alles zum Guten wendet und sie wenigstens ein paar magiebegabte Kinder gebären würde um die Ehre unserer Familie wieder herzustellen. Nun ich weiß nicht, was sie bewogen hat, ich habe schon immer vermutet, dass Koralla nicht ganz richtig im Kopf ist, jedenfalls hat sie es gewagt in der Nacht vor ihrer Hochzeit unser Dorf zu verlassen und sich aus dem Staub zu machen. Kannst du dir diese Schmach für unsere Familie vorstellen??! So ein Skandal!“. Auf Machalath Haut bilden sich dunkelblaue Flecken der Empörung.

Sie schluchzt laut und schnieft in ihr Taschentuch,dann spricht sie weiter: „ Mein Vater hat sich von dieser Schande nie erholt, er hat sich niedergelegt und ist bis zu seinem Tod, einige Wochen später, nicht mehr aufgestanden. An seinem Totenbett habe ich ihm versprochen Koralla wieder zurückzubringen, komme was wolle, lebendig oder auch tot, um unsere Familienehre wieder herzustellen. " Die Trollin schluchzt theatralisch, für dich klingt das ein bisschen zu übertrieben. Nach einer kurzen Pause spricht Machalath weiter: „ Deshalb habe ich mich schweren Herzens auf diese Reise begeben.“ „Und hast du Koralla gefunden?“, fragst du gespannt. „Nun….jaa….“, antwortet sie überraschend zögerlich: „Sie war natürlich nicht davon begeistert mit mir zurückzukehren. Da ich aber nun einmal hier war, beschloss ich erst einmal die Situation zu nutzen, um mir das immense Wissen der Kirin Tor anzueignen. Nun Koralla töten kann ich immer noch, wann ich will“, bemerkt sie arrogant: „ Aber das Potential des hier vorhandenen Wissens, es giert mich danach es auszuschöpfen!“ Ihre Miene verhärtet sich: „ Wissen gibt einem die Macht zu herrschen und genau dafür bin ich geboren. Und deshalb werde ich eines Tages herausfinden, wie ich mich in einen Lich verwandeln kann!“ Die Trollin ist ganz außer Atem von ihrer Ansprache. Machalath scheint nach ihrer Anekdote wieder Notiz von dir zu nehmen: „Das Ganze hier hat schon viel zu lange gedauert.“ Sie hebt den Arm, richtet ihre Klaue auf dich und spricht einen Zauber.

Du willst schreien, dich in Deckung werfen, doch das alles geht viel zu schnell. Der Raum um dich herum wird plötzlich größer, die Regale, der Tisch, der Stuhl und auch Machalath. Oder du bist geschrumpft, du bist verwirrt. Du willst dir die Augen reiben, doch das geht nicht so wie du dir das vorgestellt hast, du verlierst fast das Gleichgewicht, als du kurz nicht auf allen vier Beinen stehst. Du wendest den Kopf, blickst an dir herunter, dein Körper ist ganz weiß, weich und wolliges. Du öffnest den Mund um zu schreien, doch der einzige Laut der aus deiner Kehle kommt ist ein lautes Blöken. Das ist zuviel für dich, das letzte was du hörst ist Machalaths hässliches Lachen, dann wird dir schwarz vor Augen.

Zitate

„Ich verachte diese reine triebgesteuerte sexuelle Vereinigung zweier Individuen, die nicht der Fortpflanzung dient. Sie fungiert allein als Methode der Zerstreuung und lässt einen den geschärften Blick auf die essentiellen und signifikanten Aspekte der eigenen Existenz verlieren.“

„Niveau wird nur von geistig Unterprivilegierten für Arroganz gehalten!“

„Ich habe wirklich nichts gegen nichtmagischbegabte Individuen, irgendjemand muss ja die Drecksarbeit für uns machen.“