Lissa Swiftstrider

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Horde Logo.png Lissa Swiftstrider
Name des Charakterbildes
Name des Charakters: Lissa Swiftstrider
Alter: 29 Jahre
Geburtsort: Silbermond
Familienstand: inoffiziell liiert
Körpergröße: 178 cm
Handwerkliche Berufe: Schneider, Alchemist
Rasse: Icon Blutelf Frau.jpg Sin'dorei
Klasse: Icon Magier.jpg Magier
Charakter-Spezialisierung: Arkan-Eis
Gesinnung: Neutral Gut
Gilde: out of Ashes
Wohnort: Unbekannt


Inhaltsverzeichnis

Aussehen des Charakters

Lissa ist eine wohlproportionierte athletische junge Blutelfe. Ihr Haar wechselt von Zeit zu Zeit die Farbe, zumeist schimmert es jedoch in einem seidigen, rotgoldenen Glanz. Die Hautfarbe ist gesund, kräftig und leicht sonnengebräunt.

Als besonders auffällig ist der flackernde violette Schimmer in ihren Augen zu bezeichnen der von einem satten grünen Glanz übertönt wird. Dieser violette Schimmer scheint stärker zu werden je mehr sich die Magierin verausgabt oder aufregt.

Ihre Lippen sind von perfekter Form und sehr voll. Ihre satte Färbung unterstreicht Lissa gerne mit Rottönungen eigener Herstellung.

An ihren schlanken Ohren baumeln beinahe immer filigrane Ohrringe klassischer Handwerkskunst der Sin´Dorei.

Ihre Stimme ist von hellem Klang, vergleichbar mit einem Sopran. Irritierend mag ihren Gesprächspartnern bemerkbar werden, dass ihre Stimme, wenn sie wütend wird von einem tieferen, bassartigen Klang begleitet wird, fast so als würde sie zweistimmig sprechen.

Auftreten des Charakters

Grundsätzlich ist Lissa als lebenshungrig und vergnügungssüchtig zu bezeichnen. Sie ist stets auf der Suche nach dem nächsten Erlebnis, Abenteuer oder gesellschaftlichen Ereignis. Sie ist sich ihrer attraktiven Erscheinung bewusst und findet Gefallen daran Männern, die ihrem Beuteschema entsprechen, den Kopf zu verdrehen.

Im täglichen Leben ist sie distanziert aber freundlich. Ihr junges Lebensalter äussert sich in einer gesunden Portion Respekt vor älteren oder erfahreneren Blutelfen und einer natürlichen Dosis Ignoranz gegenüber anderen Rassen.

Sie weiss allerdings über ihr Talent bescheid und fürchtet Auseinandersetzungen in der Regel nicht, auch wenn der "jugendliche Leichtsinn" ihr durchaus nicht abzusprechen ist.

Hin und wieder scheint sie jedoch nicht sie selbst zu sein. Äusserlich zeigt sich der Wechsel ihres Auftretens durch die bereits beschriebene Verfärbung ihrer Augen begleitet wird. Dann tritt sie aggressiv, energiegeladen und äusserst herablassend auf.

Familie

Die Familie der Magierin entpringt einer der weniger wohlhabenden Gesellschaftssschichten Silbermonds. Der Vater ging dem Tagwerk eines Juwelenschmieds im Dienste eines Adeligen nach, während ihre Mutter Erzieherin für dessen zahlreichen Nachwuchs gewesen ist.

Geschwister existieren keine, zu Vettern und Basen gibt es keinen Kontakt.

Das Leben des Charakters

Lissa wächst ohne Geschwister oder sonstige Verwandte auf. Der Kontakt mit Gleichaltrigen ist spärlich gesät, zumeist begleitet sie ihren Vater in seine Werkstatt und erwirbt sich rasch profunde Kenntnisse über das Juwelenschleifen. Die Kindheit verläuft unspektakulär und gewöhnlich.

Erst in früher Jugend beginnt sich spät das magische Talent von Lissa zu zeigen. Zuerst vermag sie die Arkanen Strukturen der Dinge um sie zu erkennen, später scheinen sich natürliche Ordnungen in ihrer Nähe zu verändern. Im weiteren Verlauf kommt es immer wieder zu kleinen Ausbrüchen ihrer unbeherrschten Magie. Da ihren Eltern jedoch finanziell nicht in der Lage sind ihre Ausbildung zur Magierin zu ermöglichen, werden Lissas Kräfte nicht geschult und beginnen zu verkümmern.

Die mittlerweile 16 Jährige versinkt ob des Rückgangs ihrer Kraft in tagelanges, dumpfes Brüten, denn die Freude über die erkannten Kräfte in ihr war gewaltig gewesen. Doch genau zu dieser Zeit regt sich das Schicksal in Gestalt eines Erzmagiers. Tiromar Fountain, ein namhafter Vertreter seiner Zunft und zeitweiliger Kunde von Lissas Vater in Dingen die dessen Handfertigkeiten erforderten, stösst durch Zufall auf Lissas Fähigkeiten. Beeindruckt von der aussergewöhnlichen Aura der jungen Frau (und auch ihrer bereits mehr als deutlich erkennbaren fraulichen Schönheit) fordert er Lissas Vater auf, sie ihm zu überlassen um ihre Kräfte formen zu können.

Nach zähem Ringen und Verhandeln über den Preis der Ausbildung bietet Lissas Vater dem Erzmagier an, fürderhin seinen Bedarf an Schmuckstücken und Edelsteinen kostenfrei zu decken wenn dieser dafür ihre Ausbildung übernimmt. Bei der Eröffnung dieser Nachricht bricht Lissa in Freudestränen aus und folgt ihrem nunmehrigen Meister sofort in dessen Domizil.

Die Jahre die nun folgen stellen für Lissa harte Prüfungen bereit. Sie lernt Geduld, Gehorsam, Härte zu sich selbst, Demut und Gelehrigkeit. Entbehrungen jedweder Art gehören genauso zu Meister Tiromars Ausbildung wie auch das Ertragen willkürlicher Grausamkeiten, die offenbar seine Spezialität zu sein scheinen. Nicht selten darf die junge Adeptin wegen unbedeutender Fehler Bekanntschaft mit Fesseln, Kaltwasserbehandlungen und Lichtlosen Räumen schliessen. Sie verbringt Stunden damit ihren Körper leistungsfähiger zu machen, um diese Strapazen zu ertragen. Doch nicht nur ihren Körper weiss der Erzmagier zu stählen sondern auch ihren Geist. Teils Tagelange Meditationen, Abschreiben und Rezitieren von Formeln und Magiertheorie sowie Wochenlange Aufenthalte in der Einsamkeit der Berge Winterquells steigern ihre Konzentrationsfähigkeit und auch ihren Willen.

Winterquell ist auch eben jener Ort an dem Lissa zum ersten Mal Kontakt mit einem der Hexer aus Silbermond herstellt. Die Art und Weise wie dieser seine Magie sammelt und manipuliert fasziniert die junge Magierin über alle Maßen und schon bald saugt sie alles Wissen über diese Spielart der Magie in sich auf. Tiromar ist nicht in der Lage diesen Wissenshunger zu stillen und so trifft sich die Blutelfe heimlich mit dem jungen Hexenmeister um ihn zu beobachten und einige seiner seltenen Erklärungen zu lauschen. Das anfängliche Misstrauen zwischen dem Hexenmeister und der Magieadeptin schwindet rasch als sich zwischen den beiden eine leidenschaftliche Romanze entwickelt, die ein jähes Ende findet als Tiromar hinter den Grund der nächtlichen Wanderschaften seiner Schülerin kommt.

Geschehnisse die das Leben des Charakters beeinträchtigt haben

Wenige Tage nach dem letzten Treffen mit dem Hexer präsentiert ihr der Erzmagier das Ergebnis seiner letzten Experimente mit seinem Spezialgebiet, der Chimärologie. Eine Kreuzung aus Bär und Humanoiden soll es sein, die sie zu bewerten habe. Als Lissa das Geschöpf erblickt verliert sie beinahe den Verstand ob der Grausamkeit ihres Meisters, denn der Humanoide Teil der Kreatur besteht aus ihrer Liebschaft. Vor ihren Augen tötet Tiromar das "misslungene Experiment" und damit auch jedes Vertrauen Lissas in ihn selbst. Von da an treibt Lissa ihr Ausbildung unbarmherzig nur mit einem Ziel voran: Rache an ihrem Meister.

Die härteste aller Prüfungen verlangt Tiromar der bildhübschen numehr fast 26jährigen Frau ab als er ihr anbietet sie als vollwertige Magierin aus seinen Diensten zu entlassen. Sie soll ihm als Bettgespielin dienen und ihm zu Willen sein. Erst dann würde er ihr das Siegel einprägen, das sie formell als Magierin kennzeichnen würde. Entrüstet weist Lissa das Ansinnen des alten Magiers von sich, denn als ansehnlich durfte sich Tiromar nie bezeichnen und zuviele Grausamkeiten musste sie über sich ergehen lassen, zuviel Abscheu und Hass hatte sich in ihr angesammelt. Die Reaktion Tiromars übertraf Lissas Erwartungen bei weitem. Ein einfacher Paralysezauber stellte die Bedingungen her, die Tiromar als nötig erachtete um seinen Willen durchzusetzen.

Unfähig sich zu wehren oder auch nur ein Wort über ihre Lippen zu bringen muss sie als Gefangene in ihrem eigenen Körper miterleben wie sich ihr Meister an ihr vergeht. Als er fertig ist wendet er sich ab, prägt ihr das Siegel ein und lässt sie aus seinem Zauber. Im selben Moment in dem die Barriere bricht lässt Lissa ihren Gefühlen und ihren Energien freien Lauf und wandelt alle ihr zur Verfügung stehende Kraft in einen einzigen mächtigen Schlag gegen Tiromar um mit dem einen einzigen Ziel ihn zu vernichten. Nichts mehr von ihm soll bestehen bleiben denn Staub.

Doch Tiromar schwankt nicht einmal unter dem Einschlag. Die Schutzbarriere die er hochgezogen hat flackert wie ein Leuchtfeuer, aber hält. Die Erfahrung wie machtlos eine junge Blutelfe gegen einen Meister der Magie sein kann brennt sich tief in ihr Gehirn. Gedemütigt, geschändet und zum Äussersten gebracht verlässt sie Tiromars Domizil und sucht unter Tränen das Weite.

Von da an reist sie ziellos durch alle Lande, stets auf der Suche nach Wissen und Macht, um eines Tages Gerechtigkeit einfordern zu können.

Jüngste Ereignisse

Das Aufeinandertreffen, das ihr Leben in seinen Grundfesten in jeder Hinsicht erschütterte fand nur 2 Jahre nachdem sie der Stätte ihrer Schmach den Rücken gekehrt hatte, statt.


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Zitate

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