Lhorbar Mervadan

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Inhaltsverzeichnis

Name und Fakten

  • Name: Lhorbar Mervadan
  • Titel: Erzmagier
  • Zugehörigkeit: Unbekannt, vormals Kirin Tor
  • Rasse: Mensch
  • Zustand: Am Leben
  • Alter: 73 Jahre
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Lhorbar Mervadan

Beschreibung

Lhorbar Mervadan ist ein grauhaariger Mann mit faltigen Gesichtszügen. Seine Haare sind kurz geschnitten und er trägt einen Vollbart. Buschige Augenbrauen umrahmen seine braunen Augen und eine stets gekräuselte Nase verleiht seiner Mimik einen Ausdruck andauernder Abscheu gegenüber alles und jedem. Bevorzugt trägt der greise Erzmagier dunkle Roben, in violett, rot und Schwarz gehalten. So gut wie immer trägt er eine Kapuze, deren Machart unbekannt ist, durch magie scheint diese einen unatürlichen Schatten über sein gesicht zu werfen. Mit einer Größe von 1,73m ist er nicht der größte unter seinem Volk, aber mit einem Alter von sagenhaften 73 Jahren wohl einer der ältesten. Auftreten und Gebärden sind das eines Magiers, der große Stücke auf sich hält, auch wenn sein Gehabe von kalter Berechnung und Tiefgründigem Hass zeugen, verhält er sich doch stets höflich, wenn auch auf merkwürdige Art und Weise.


Jahre in Tirisfal

Es ist unbekannt, wann und wo genau Lhorbar Mervadangeboren wurde, sicher ist nur, dass in einigen Schriftrollen der Archive Dalarans "Tirisfal und die Gegend um den Silberwald" als Geburtsort angegeben wurde. Jedoch sind diese Schriften wohl für immer verloren und Zeitzeugen sehr schwer aufzutreiben. Wahrscheinlich entstammte er einer Bauernfamilie, deren Hof zu Zeiten der Orkkriege bereits verwüstet und dem Erdboden gleich gemacht wurde.

Studien in Dalaran und Aufstieg

In Dalaran angekommen, stieg der erst 15jährige Lhorbar schnell in der Gunst seiner Mentoren. Wissensdurst und jugendliche Neugier beflügelten seine Leistungen und ermöglichten einen raschen Aufstieg in die Ränge der Adepten und Lehrlinge. Unter seinem Lehrmeister, Erzmagier Algondar, wies man ihn eingehend in die magischen Studien und das wissen der arkanen Theorie ein. Nicht lange dauerte es und er war bereits mit 24 Jahren ein vollwertiger Magier mit einigen Auszeichnungen.

Die Nachricht vom Tod seiner Mutter, welche nach langem Leiden ohne erkennbaren Grund und Ursache dahinsiech, nahm er schmerzlich auf. Vielleicht war dies ein maßgeblicher Wendepunkt seiner Persönlichkeit, die ihn vom Lichtglauben hin in die Geheimnisse verbotener Künste trieb. Unbemerkt von seinen Meister, bei denen sein Benehmen stets als Tadellos aufgenommen wurde, studierte er Wissen, welches von den Kirin Tor geächtet und verboten wurde. Nicht nur, dass er diesen Wissen studierte, so praktizierte er obendrein noch die Reanimation toter Kadaver mittels Magie, weithin bekannt als "Totenbeschwörung".

Jahre des Krieges

Nachdem die orkische Horde Azeroth verwüstet, Stormwind in Schutt und Asche sowie Khaz'Modan erbobert hat, stemmte sich die Allianz von Lordaeron mit all ihrer Macht gegen die grünhäutigen, fremdartigen Bestien. Nicht minder war der Beitrag der Magier Dalarans. So gescha es, dass man den mittlerweile 51jährigen Erzmagier Lhorbar Mervadan sowie einen seiner treuesten Kameraden, Othar Regatz, Magier der Kirin Tor, in die Krisenherde des Kontinents sandte. Zusammen mit einer kleinen Truppe von Soldaten, erhielten sie einige Verteidigungsaufträge. So erlebten sie unteranderem die Belagerung Zu'dares, die Erstürmung Tol Barads und die Zerstörung Stratholmes durch die Horde. Trotz größter Anstrengungen, waren ihren Mühen, all die Zerstörungen durch die Orks aufzuhalten, vergebens. Raffinesse zeigten sie allerdings dabei, wenn es darum ging, orkische Hexenmeister aufzuspüren und zu vernichten. Lhorbar, der sich bestens mit schwarzer Magie auskannte, war sich schnell sicher, falls Hexenmeister am Werk waren und in der Lage, sie effektiv und auf alle Zeit zu vernichten. Nicht lange dauerte es, und ein weiterer Wendepunkt seines Lebens trat ein, als er in einer verstecken Gruft irgendwo in den Bergen des Ödlands, einen Orkhexenmeister niederstreckte und dessen magisches Buch an sich nahm.

Der dunkle Einfluss

Bestärkt durch diesen wertvollen Fund war er sich sicher, dass er den Zauberern Dalarans und seinen Auftraggebern versagen wollte. Bemerkt von seinem Kameraden, Othar, verfiel er mehr und mehr der Gier nach Macht. Nachdem er sich von den Magokraten und ihren Philosophien losgesagt hatte, suchte er seinen eigenen Weg, welcher von vielen anderen wohl als "Weg zur Vernichtung" bezeichnet wurde. Die Schwarze Magie besetzte seine Seele, das Buch ein sein dämonischer Inhalt wurden zum Dreh- und Angelpunkt seiner Existenz. Doch dies blieb nicht ungeachtet. Othar Regatz, der langjährige Wegbegleiter, stellte sich Lhorbar in den Weg und versuchte, diesen von seinen Taten abzubringen. Ungerührt dieser beherzten Tat wurde er von Schergen des dunklen Magiers in die Gruft im Ödland geschleppt, die Lhroabr als "Grab der Offenbarung" bezeichnete, um ein Exempel der Demütigung an seinem einstigen Freund zu statuieren und ihn seiner Macht zu berauben. Doch angehalten vom letzten Rest seines Gewissens, schenkte er ihm vorerst das Leben. Von da an wird es dunkel um die Geschichte des Magiers.

Am Rand des Wahnsinns

Viele Jahre später wurden in den Ländern Sturmwinds Berichte laut, ein "gerobter Mann von adligem benehmen und kalter Berechnung" wäre aufgetaucht und bringe Unheil über Land und Volk. Angestachelt von diesen Berichten sandte die Magier der Enklave Sturmwinds ihre Ermittler, um Vorfälle in Duskwood und dem Gebirgspass der Totenwinde zu untersuchen. Nach Aussagen der Bevölkerung sei ein "Mann in dunkler Robe und mit faltigem Gesicht" vorbeigekommen, und habe sich nach einem "Dunklen Turm" erkundigt. Schnell war klar, dass dies nur Karazhan sein konnte. Dies vermochte nichts gutes zu bedeuten. Bald schon kam es zu ersten Todesfällen, welche die Magier Sturmwinds erschütterte. Die Handschrift war die, eines bekannten Zauberers, den man für tot hielt. Nekromantische Rituale und unverzeihliche Taten trugen die Unterschrift eines Magiers namens "Lhorbar Mervadan", wie man sich im Sanktum bald sicher war. Der Turm von Karazhan schien ihn anzulocken. Weiter hieß es in einem Bericht, ein Mönch der Abtei Northshire wurde verschleppt. Zeugen aus Goldhain beschrieben einen Mann in Robe, der richtung Duskwood mit diesem floh. Das Sanktum Sturmwind forschte nicht weiter nach, in der Hoffnung, dies alles gehe schnell vorrüber.

Und tatsächlich, der Mönch tauchte Monate später in zerfetzten Kleidern wieder auf. Was genau in den Pässen um den Turm geschah, ist bis heute ungeklärt und auch der weitere Verbleib Lhorbars ungewiss. Man munkelt, er wandle, vom Wahnsinn gezeichnet und von Dämonen getrieben, durch die verfluchten Gemäuer Karazhans. Aber Gerüchte sind Gerüchte.

Zitate

"Wie tragisch..."

"Schert euch weg!"

"Und was geht mich das an?"