Lélldorin

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Name des Charakters: Lélldorin
IG-Name: Lélldorin
Rasse: Sin´Dorei
Klasse: Priester
Charakter-Spezialisierung: Schattenpriester
Berufe: Alchemie, Kräuterkunde
Gilde/Orden:
Status innerhalb des Ordens:
Alter: (In Menschenjahren: 15)
Geburtsort: Silbermond
Familienstand:
Wohnort:


Inhaltsverzeichnis

Erscheinungsbild

Lélldorin ist sehr junger, zierlicher Blutelf von kleiner Statur. Sein hellblondes, fast weißes Haar, das ihm etwa bis zur Taille reicht, fällt ihm zu einem Zopf gebunden über die schmalen Schultern. Eine breite Strähne fällt ihm in das blasse kindliche Gesicht, die er mit einer beiläufigen Handbewegung hinter sein Ohr zurückstreicht. Diese Geste enthüllt euch ein mit Silberfäden besticktes Halsband an dem ein goldener Ring angebracht ist, und ihr gewahrt, dass sich Armbänder von gleicher Machart um seine Handgelenke schließen. Die Ringe scheinen dafür gemacht zu sein, sie ineinander gleiten lassen zu können.

Auf seinem rechten Handrücken erkennt ihr eine frisch verschorfte Wunde, die zu symetrisch ist, als dass sie von einem Unfall oder Kampf stammen könnte. Der Schnitt zeichnet die Konturen eines Schmetterlinges nach. Die Wundränder weisen eine seltsame blau Färbung auf, als würde etwas daran haften.

Persönlichkeit

  • In Bearbeitung

Einblicke

Herr und Sklave

Lelldorin beobachtete fasziniert den blau schillernden Schmetterling, der sich auf dem Rand des Blumenkübels niedergelassen hatte. Hin und wieder bewegte das kleine Tier unentschlossen die Flügel und ein feiner glitzernder Staubschleier erhob sich bei jeder seiner Bewegungen in die klare Morgenluft. »Gefällt er dir?«, fragte sein Herr und hob den Blick von der Leinwand, der er bis jetzt seine ganze Aufmerksamkeit gewidmet hatte. Der junge Blutelf riss sich vom Anblick des Schmetterlings los und wand sich um. »Er ist so zart und zerbrechlich wie Glas.«, antwortete er leise. Sein Herr lächelte und griff nach einem der zahllosen Pinsel, die neben ihm auf einem runden Holztisch lagen. »Komm her.«, befahl er und Lelldorin erhob sich folgsam und ging zu ihm herüber. Sanft ergriff er die Hand des Jungen und malte mit ein paar schnellen Strichen mit blauer Farbe die Konturen eines Schmetterlings auf dessen blasses Haut. »Wie schön...«, hauchte Lelldorin und betrachtete versunken seinen Handrücken. Sein Herr lächelte. »Ich wusste, es würde dir gefallen. Und jetzt sorgen wir dafür, dass du es nicht verlierst. Es ist schließlich ein Geschenk von mir.« Mit diesen Worten griff er nach dem schmalen Schmuckdolch, den er am Gürtel trug und umfasste die Finger seines Gegenübers fester. Lelldorin zuckte zusammen, als die Klinge sich in seine Haut grub und die Farblinien nachzog. Rotes Blut mischte sich in das dunkle Blau. Trotzdem fand kein Schmerzenslaut den Weg über seine schmalen Lippen um die ein seeliges Lächeln spielte.

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Lelldorin senkte den Blick, denn er wagte es nicht länger aufzusehen. Hatte er seinen Herrn erzürnt, dadurch, dass er den gestrigen Abend so lange auf den Straßen Silbermonds in Begleitung eines Fremden verbracht hatte? Doch aus der Stimme des jungen Adligen klang kein Zorn. Sanft fuhr er dem kleinen Blutelfen durchs Haar und lenkte Lelldorins Aufmerksamkeit zurück in sein Gesicht. »Dieser Mann muss dir etwas besonderes gezeigt haben. Ich sehe diesen Glanz in deinen Augen. Diesen ganz bestimmten Ausdruck, den nur die schönsten Dinge in deinen Blick zu zaubern vermögen.« Dieser lächelte als sich die Erinnerungen an den vergangenen Abend zurück in sein Bewusstsein schlichen. »Er konnte Bilder schaffen. Bilder aus Feuer. Ich kann die Drachen noch immer vor mir sehen, wie sie über seine Hände tanzen.«, erzählte er leise.

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Der glühendheiße Feuerball zerplatzte in einen Regen aus unzähligen leuchtenden Funken, die zu Asche zerfielen, ehe sie den Marmorboden erreichten. Lelldorin war in die Knie gebrochen, und drückte das zitternde Fellbündel, dass er in den Armen hielt, fest an sich. Das Feuer hatte seinen Rücken großflächig verbrannt, Haut und Kleider verschmolzen, während die Schmerzen ihn an den Rand einer erlösenden Ohnmacht trieben. Doch er kämpfte weiter gegen die Schwärze an, die nach seinem Bewusstsein griff und es mit sich fortzureißen versuchte. Denn er spürte den panischen Herzschlag des kleinen Hasen an seiner Brust, den er durch sein Eingreifen, vor dem sicheren Feuertod gerettet hatte. Die geräuschlos brennenden Flammenzungen die um die Hände seines Herren tanzten und an dessen Armen hinauf leckten verloschen. »Habe ich dir nicht deutlich genug gesagt, dass ich im Haus keine Tiere wünsche?«, tadelte dieser sanft. Der Zorn in den Zügen des jungen Adligen wich einem Lächeln und er ließ sich neben dem Jungen in die Hocke sinken. Lelldorins Stimme war kaum mehr als ein flehendes Flüstern als er antwortete. Er zitterte, genau wie das kleine Tier, über dem er zusammengesunken war. »Bitte Herr... Der Hase ist durch die Gartentür ins Haus gelaufen. Er weiß doch nicht, dass er nicht hier sein darf. Bitte tut ihm nicht weh.« Mit einer unerwartet sanften Geste, lenkte sein Herr den schmerzverschleierten Blick des kleinen Elfen in sein Gesicht. »Es tut weh, nicht wahr? Magische Flammen lodern heißer als normales Feuer. Verbrennt man sich daran, ist es um so schmerzhafter.« Lelldorin nickte kaum merklich und Tränen tropften auf die Hand seines Herrn, die sanft an seiner Wange lag. Behutsam streckte der Adlige den Arm nach dem Hasen aus, den der Junge immer noch fest umklammert hielt. Doch Lelldorin schrak heftig zurück und entzog das kleine Tier dem Zugriff seines Herrn. »Bitte nicht...«  Mit einem Seufzen erhob sich dieser aus seiner hockenden Haltung und ließ sich wieder in dem Sessel nieder, aus dem er aufgesprungen war, als der Hase aus dem Garten ins Haus gelaufen war. »Also gut. Bring ihn nach draußen, dann kannst du ihn laufen lassen.« Zitternd taumelte Lelldorin auf die Füße und trug das kleine Tier in seinen Armen unter den Blicken seines Herrn in den Garten hinaus. Mit einem Lächeln setzte er den Hasen ins Gras. »Lauf schnell weg kleiner Freund.«, flüsterte er ihm zu, bevor er zusammenbrach.

»Werden Narben zurückbleiben?« Lelldorins Herr lehnte im Türrahmen. Sein Blick streifte mit einem Ausdruck echter Sorge das blasse Gesicht des bewusstlosen Jungen und traf die Augen des Blutritters, der auf der Bettkante saß. Dieser schüttelte den Kopf. »Du solltest wirklich mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten haben. Hat der Kleine jemals eine Narbe zurückbehalten, von dem was du ihm angetan hast, wenn ich mich um seine Verletzungen gekümmert habe?« Er erhob sich, strich noch einmal über die Decke, die er über den kleinen Sin´Dorei gebreitet hatte und trat auf den Flur hinaus. »Mir war gar nicht bewusst, dass du Tiere so verabscheust Aramis.« Der junge Adlige zog leise die Tür hinter ihnen zu und lächelte. »Das tue ich nicht. Ich verbiete sie nur hier im Haus, weil Lelldorin sie liebt.«

Zitate

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