Kiltrea

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Horde Logo.png Kiltrea Grünbaum
Kiltrea
Name des Charakters: Kiltrea Grünbaum
IG-Name: Kiltrea
Titel: Hauptmann AD / Meister(Master) des Blutritterordens
Alter: ~120 (+/- 30)
Familienstand: ledig
Handwerkliche Berufe: Juwelenschleifen, Verzauberer
Rasse: Icon Blutelf Frau.jpg Blutelf
Klasse: Icon Paladin.jpg Blutritter
Charakter-Spezialisierung: Schutz
Gesinnung: neutral
Gilde: Schattenengel
Wohnort: Orgrimmar


Inhaltsverzeichnis

Aussehen des Charakters

Kiltrea wirkt etwas untypisch für eine Blutelfe. Ihr Körper ist muskulöser als es sonst bei ihrer Art üblich ist. Kiltreas Haar ist rötlichblond und üblicherweise ungekämmt. Ihre die Augen weisen eine blaugrüne Färbung auf. Die Ohren sind von mehreren einfachen verbogen wirkenden goldenen Ringen durchstochen.
Ihr Gesicht ist für eine Elfe ungewöhnlich scharfkantig. Das Kinn verläuft sehr spitz zu und ihre Wangenknochen sind markant zu sehen. Ihre Nase ist vielleicht auch ein wenig zu breit.
Sie kaut häufig seltsame Kräuter (Betelnuss) die ihre Zähne eine rötliche Tönung verpassen.
Meist trägt sie ihre Plattenrüstung die von Kampfspuren behaftet und häufig mit Staub als auch vertrocknetem Blut beschmutzt ist. Trotzdem scheint die nicht besonders einheiltiche Ausrüstung soweit gepflegt das ihre Funktionstüchtigkeit nicht beeinträchtigt wird.
Auf Kiltreas sichbaren Haut zeichnen sich immer wieder relativ frische als auch ältere Narben ,die scheinbar von verschiedenen Auseinandersetzungen stammen, ab. Insgesamt wirkt sie meistens im Vergleich zu anderen Blutelfen ziemlich schlampig, was ihr kaum etwas auzumachen scheint.

Anders verhält es sich allerdings wenn man sie zu offiziellen Anlässen antrifft. Sie scheint sich bewusst über ihre Pflicht als Repräsentant des Ordens und trägt die entsprechende Uniform. Die dunkle Rüstung ist gut gepflegt und poliert. Man könnte den Eindruck gewinnen das sie auch selten genutzt wird. Einzig der Wappenrock wirkt mitgenommen in solchen Fällen ein wenig deplaziert und mitgenommen.

Sieht man genau hin kann man zwischen ihrer Rüstung immer wieder filigran gearbeite Schmuckstücke aufblitzen sehen.

Auftreten des Charakters

Sie gilt, wenigstens unter ihren Vorgesetzten, als eher schweigsam und eigenbrötlerisch.
Besonders gute Manieren dürften nicht nicht ihre Stärke sein. Höfische Umgangsformen sind ihr ein Graus, jedenfalls könnte man das daraus schließen wenn sie redet. Wohl auch ein Grund mehr um Offizieren gegenüber schweigsam zu sein.
Falls sie redet könnte man bemerken das ihre Stimmlage für eine Frau recht tief liegt (tiefe Alt Stimme) und sie vermutlich eine gute Sängerin abgeben würde. Das Orcisch spricht sie mit kaum hörbaren Akzent wobei sie in ihrer Muttersprache häufig einen orcischen Akzent hinein bringt, ein Indiz dafür das sie kaum ihre Muttersprache verwendet.
Neben ihren Kaukräutern spricht sie auch dem Alkohol zu, der sie redselig werden lässt.

Familie

Bei der Familie Grünbaum handelt es sich um eine gewöhnliche Handwerkerfamlie. Kein Hauch von Adel zieht sich durch ihre Geschichte.
Kiltreas Vater, Liam Grünbaum, war ein unehelicher Sohn einer Bediensteten in einem der Adelshäuser. Er selbst arbeitet sich zu einem hoch geschätzten Juwelier und Schleifer bei den Adelshäusern hoch. Seine Arbeiten waren sehr begehrt und brachten der Familie ein kleines Vermögen ein.
Allerdings munkelt man das Liam Grünbaum nicht nur aufgrund seines handwerklichen Geschicks bei den edlen Damen so beliebt war. Den Blick und das Talent Juwelen den richtigen Schliff und die passende Fassung zu verleihen scheint die Tochter jedenfalls von ihrem Vater geerbt zu haben.
Kiltreas Mutter, Fidelma, war vermutlich Tochter einer Bauernfamilie. Sicher ist das sich keine Erwähnungen über sie in offiziellen Aufzeichungen auffinden die ihre Herkunft betreffen.
Weitere Nachkommen aus dieser Ehe sind keine bekannt.
Vater sowie Mutter starben bei einem Angriff der Geissel auf Silbermond.

Das Leben des Charakters

In relativ jungen Jahren wurde, trotz ihres wenig attraktiven Äusseren, ihre Verlobung mit einem jungen attraktiven Juwelier bekanntgegeben. Alles schien bestens geplant, das junge Paar schien aus Liebe zu heiraten, das Glück war scheinbar perfekt. Doch vor der Zeremonie verschwand Kiltrea. Erzählungen von Passanten zufolge war sie wutentbrannt davon gestapft und hatte dabei ihr Hochtzeitskleid zerrissen.
Bald danach fand man sie bei der Garde, als Rekrut, wieder.
Als ihre Eltern durch den Angriff der Geissel starben war Kiltrea in Mission fernab der Heimat unterwegs. Als sie von den Geschehnissen hörte machte sie sich so schnell wie möglich mit ihren Kameraden in ihre Heimat auf. Bedauerlicherweise viel zu spät um zu helfen.
Kurz nach der Gründung des Blutritterordens bat sie um eine Aufnahme, da sie der Überzeugung war so den Übrigen besser zu nutzen. Diesem Gesuch wurde nachgegeben.
Ab Anschluss ihres Volkes an die Horde war sie kaum mehr in Silbermond aufzufinden. Sie war unter den Ersten der Blutelfen die in Orgimmar auftauchten.
Aufgrund verschiedenster Verdienste im Blutritterorden wurde ihr, trotz ihrer unkonventionellen Art, der Rang des Meisters verliehen.

Gerüchte oder: Was man so zu hören bekommt wenn man danach fragt.

  • Es heißt das Kiltreas Vater, Liam Grünbaum, ein uneheliches Kind eines hochgestellten Adeligen war. Den Gerüchten zufolge ermöglichte dieser Adelige seinem Sohn eine grundsolide Handwekliche Ausbildung und sorgte dafür das er mit seinen Arbeiten im ganzen Adel bekannt wurde.
  • Man sagt das Fidelma Grünbaum wegen der Eheschließung mit Liam von ihrer Familie ausgestoßen wurde.
  • Besonders wilde Gerüchte behaupten das das Blut von Trollen in der Linie von Fidelma zu finden gewesen sei und es deshalb keine Aufzeichungen über sie gäbe.
  • Angeblich lässt sich Kiltrea Grünbaum neben ihren Pflichten als Blutritter für Aufträge des Schutzes anheuern.


Zitate

"Das Leben wird einem geschenkt, das Weiterleben muss man sich erkämpfen."
"Kampf, Blut, Schmerz, es gibt kaum etwas das einem mehr das Gefühl gibt zu leben."
"Wenn ich morgen im sterben liege möchte ich nicht bereuen das ich mich heute nicht gut unterhalten habe."

Aktuelles

Kiltreas momentaner Aufenthalsort ist ungeklärt. Sie verschwand nachdem sie in Nordend ihren Vater suchte.

(Die Geschichte Suche in der Kälte, gibt genauer Auskunft darüber.)

Freunde/Bekannte

Uznak Thunderfist; Kokonoe Rin; Vaishali Hollowheart; Quatre L'Ariel Silverblade; Tesragal Silberflamme, Jarnoi,...

Auszug aus Kiltreas Vergangenheit

Kiltrea war glücklich. Sie hatte sich noch nie zuvor so gut gefühlt. Ihre Verlobungsfeier mit Ronen war herrlich gewesen. Sie hatte nie gedacht das er, der Schwarm vieler Frauen, sich für sie, ein hässliches Entlein, entscheiden würde. Kiltrea strich über das edle Kleid, das ihr ihre Mutter zu dem Anlass geschenkt hatte. Es war mit goldenen Perlen verziert und aus teurem Stoff hergestellt.

Nun aber wollte sie zu Ronen, er war mit seinem Cousin Akiba vor den letzten Gästen gegangen. Vater hatte das mit einem bösen Blick gewürdigt, aber kein Wort gesagt. Und darum war sie froh, sie hasste es wenn ihr Vater wieder an ihrem Verlobten etwas auszusetzen hatte. Sie verstand ihren Verlobten jedenfalls. Akiba war sein engster Freund und als Waldläufer schon lange nicht mehr da gewesen. Die beiden Männer hatten sich bestimmt viel zu erzählen.

Sie näherte sich einem Raum in dem sie Ronen vermutete. Er unterhielt sich scheinbar mit jemanden. " …ist mir unklar. Weshalb hast du dich nun eigentlich für Kiltrea entschieden?", hörte sie Akiba fragen. Sie blieb unvermittelt stehen, das war eine Frage die sie sich auch schon oft gestellt hatte. Nun war die Gelegenheit zu hören was Ronen dazu zu sagen hatte, ihr Herz tat einen kleinen Sprung. Kiltrea hörte ihn lachen. "Wegen ihrer Schönheit ist es nun wohl nicht. Sie ist nun wahrlich ein hässliches Schwein von einer Frau.",sagte eine Stimme, die wie die ihres Verlobten klang. Kiltrea verkrampfte innerlich. Was hatte er gerade gesagt? Sie konnte nicht umhin stocksteif stehen zu bleiben und weiter den Stimmen zu lauschen, die langsam näher kamen. "Du hast sicher auch ihre Muskeln gesehen, diese Frau würde eher ins Militär passen als ins Ehebett." "Und warum willst du sie dann heiraten?", hörte sie Akiba fragen. Ihr Verlobter seufzte. "Da gibt es mehrere Gründe. Zum einem hat der Alte Grünbaum langsam Verdacht geschöpft das die gefälschten Edelsteine von mir sind. Den Gatten seiner Tochter wird er allerdings in Ruhe lassen.", Ronen lachte erneut leise. " Außerdem hat er einen interessanten Schliff entwickelt, den ich bisher nicht reproduzieren konnte. Mit Sicherheit lässt er den Mann seiner Tochter an dem Wissen teilhaben.", er setzte kurz aus. "Überdies weißt du ja wie schlecht meine eigenen Geschäfte laufen. Nicht zuletzt weil die meisten den Schmuck von Liam Grünbaum vorziehen, wenn sie die Wahl haben. So werde ich wenigstens diese Konkurrenz los." Sie hörte ein leises brummen, das wohl von Akiba stammte. "Sehr weise, und was ist mit deiner Ansprache beim Fest? Das du findest das es Zeit ist dein Leben in Liebe mit einer wunderbaren Frau zu teilen?" "Liebe? Du weißt so gut wie ich das das nur schöne Worte waren. Ich werde tun was meine ehelichen Pflichten mir abverlangen. Und für den Spaß habe ich immer noch genug Frauen zur Hand die mir ergeben sind. Außerdem, wer weiß, vielleicht kommt die kleine Kiltrea ja bei einem Unfall ums Leben. Ich habe ihr versprochen einen Jagdausflug zu machen. Du weißt ja, ich habe dir erzählt wie begeistert sie von allem was mit dem Kampf zu tun hat ist."

Die beiden Männer bogen um die Ecke. Akiba zog scharf die Luft ein. Kiltrea war bleich geworden. Sie stand nun Ronen genau gegenüber. Dessen selbstgefälligem Lächeln war Überraschung gewichen. Schnell hatte er sich aber erholt, breitete die Arme aus um sie zu umarmen und ging auf sie zu. Als ob nichts gewesen wäre! " Da bist du ja Kiltrea. Ich habe mir schon Gedanken gemacht wo du bleibst. War das Fest nicht bezaubernd? Und du warst wie eine Rose unter ..." Viel weiter kam er nicht, denn da hatte Kiltrea ihn auch schon kräftig in den Unterleib getreten. " Du Lügner!", schie sie schrill. "Ich habe dir geglaubt … und du hast mich nur benutzt!" Tränen der Wut und Enttäuschung begannen ihr über die Wangen zu laufen. Sie schlug auf Ronens Rücken ein, der sich vor Schmerz zusammengekrümmt hatte. Kiltrea hätte auch noch weiter auf ihn eingeschlagen, wenn Akiba nicht gewesen wäre, der mit sichtlicher Anstrengung von seinem Cousin wegzog. "Du kannst doch nicht einfach so auf deinen Verlobten einschlagen! Du hast vielleicht einfach nur etwas falsch verstanden!", versuchte er sie zu beruhigen. Kiltrea rammte ihren Ellenbogen gegen Akibas Bauch, so das er selbst kurz in die Knie ging, ehe sie sich von Ronen trennte.

"Ich habe eure Worte sehr gut verstanden. Jedes einzelne!", sie schöpfte Atem, "Aber das alles kannst du vergessen Ronen! Ich werde nicht deine Frau werden." Sie drehte sich ab und lief schluchzend davon. Hinter sich lies sie Akiba, der ihr ein wenig nachdenklich nachsah und Ronen aufrichtete.


Ihr Vater hatte nicht besonders überrascht gewirkt als sie ihm erzählte was sie mitangehört hatte. Ihre Mutter versuchte sie so gut wie möglich zu trösten. "Die Hochzeit werden wir absagen, keine Frage.", sagte ihr Vater. "Auch wenn sich die Tratschweiber wieder einmal das Maul zerreißen werden." Kiltrea blickte ihren Vater traurig an. Da stand er, gelassen, mit seinem gepflegten blonden Bart an dem sie als kleines Kind immer so viel herumgezogen hatte.

"Vielleicht würde dir eine Umgebungsveränderung gut tun.", sein Blick richtet sich fragend auf Kiltrea. Ihre verwischte Schminke war schon lange abgewaschen und das zerraufte Haar hatte ihre Mutter sorgfältig ordentlich gebürstet, nur die tiefen Ringe unter den geröteten Augen waren noch Zeugen ihres Kummers. "Ich habe von Sundariel gehört das sie für die Garde noch einige Rekruten suchen. Die Männer und Frauen dort müssen schon einiges her machen, und ich bin sicher das du diesen Ansprüchen genügen würdest." Er bedachte seine Tochter mit einem warmen Lächeln. "Wir kennen ja deine wilden Seiten. Vielleicht wird die Ausbildung dort sie in die richtigen Bahnen lenken." Kiltrea lächelte ihren Vater an, dessen Gesichtsausdruck wieder ernst wurde. "Trotzem müssen wir uns entschuldigen und ich werde dein Eintreten ins Militär als Konsequenz aus deinem rüdem Benehmen deklarieren müssen." Er schüttelte nachdenklich den Kopf. "Auch wenn er nur blaue Flecken davongetragen hat, sein Stolz wird wesentlich schlimmer zugerichtet sein. Ich hoffe das wird ihn ruhig stellen." Kiltrea verzog das Gesicht. Schließlich war er es gewesen der sie alle hatte Betrügen wollen. Sich zu entschuldigen war ihr gar nicht recht. Sollte er nur lange an den blauen Flecken leiden! Aber Vater galt es nicht zu widersprechen.


Sundariel Flammenschreiter musterte Kiltrea skeptisch. "Ich glaube nicht das wir irgendein Problem haben werden dich bei der Garde unterzubringen." Er lächelte ihren Vater an. "Sie ist recht kräftig und nicht zimperlich, soviel wissen wir ja von Jhelen."

Kiltrea huschte ein Lächeln über die Lippen. Jhelen Flammenschreiter, Sohn des Offiziers der Garde, war ein guter Kumpel. Niemand mit dem man über Gefühle, Stickereien oder andere Lächerlichkeiten unterhalten musste, wie mit den Mädchen mit denen sie sonst zu tun gehabt hatte. Sie seufzte leise, nun die Zeiten mit denen sie sich mit ihm Treffen und die Zeit tot schlagen konnte waren wohl endgültig vorbei. Das wurde ihr nun zum ersten Male klar. Kurz huschten ihr Szenen durch den Kopf als Sundariel ihrer Familie bei einem Besuch stolz seinen neu geborenen Stammhalter gezeigt hatte. Er war um einges jünger als sie, und anfangs war er ihr bei den regelmäßigen Treffen der Familie auch gehörig auf die Nerven gegangen. Aber das Altern hatte einiges verbessert, außerdem hatte sich ihre Meinung über ihn geändert als sie die blutigen Striemen gesehen hatten die das Kindermädchen ihm als Strafe für eine Lapalie zugefügt hatte. Kiltrea war das damals furchtbar vorgekommen. Ihre Eltern hatten sie zwar gelegentlich geschlagen, aber nie mit den Riemen oder solchen Konsequenzen. Danach hatte sie sich mit ihm etwas genauer beschäftigt und sie hatten letztendlich sich besser angefreundet.

Die Stimme ihres Vaters riss sie aus ihren Gedanken. "... und ich bin sicher sie wird ihr Bestes tun. Nicht wahr Kiltrea?" Sie nickte eifrig.|}