Kappadozius
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| Charaktername: | Kappadozius von Unterstadt |
| IG-Name: | Kappadozius |
| Titel: | »Hochwürden« oder selten »Doktor« |
| Alter: | Seit dem untoten Zustand irrelevant. |
| Geburtsort: | In einer zerfledderten Urkunde wird das alte Lordaeron erwähnt… |
| Familienstand: | Ledig. Bekannte und Verwandte hat die Seuche allesamt dahingerafft. |
| Körpergröße: | Weniger als sechs Fuß |
| Profession: | Alchimie und Juwelenschleifen |
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| Spezialisierung: | Auralesen und Seelenheilkunde |
| Gilde: | Domus Sanguisugarum |
| Wohnort: | Das Kriegsviertel in Unterstadt |
Kappadozius ist ein Priester vom Kult des Vergessenen Schatten mit einem ausgeprägten Verständnis vom Wesen der Seele.
Inhaltsverzeichnis |
Erscheinungsbild
Vor seiner Reinkarnation als einer der Verlassenen war Kappadozius ein einfacher Feldscherer aus dem Menschengeschlecht. Ansehnlich hätte ihn manch ein heiratsfähiges Weib genannt, trotz seiner auffällig fehlenden Haarpracht. Von sich selbst sprach er daher selbstbewusst: »Ein schönese Gesicht braucht Platz!«
Bei bester Gesundheit und etwas in die Jahre gekommen, wurde er zu Beginn des dritten Krieges ein Opfer von Kel’Thuzads teuflischer Seuche, die seinen Körper verwüstete und ihn in einen wandelnden Leichnam verwandelte.
Das Fleisch schälte sich an vielen Stellen von seinen Knochen und das letzte Haar fiel ihm aus. Seine Hände verkümmerten mehr oder weniger zu Klauen. Ein unheimliches goldenes Leuchten blickt einem aus den Augenhöhlen eines bleichen Totenschädels dieser Tage entgegen und nur die dünne pergamentartige Haut, die sich straff über Teile seines Gesicht zieht, lässt erahnen, in welchem Gemütszustand sich Kappadozius gerade befinden mag. Immerhin hat Kappadozius noch einen Unterkiefer, ganz im Gegensatz zu einigen seiner Leidensgenossen unter den Verlassenen…
Auftreten des Charakters
Für eine untote Leiche wirkt Kappadozius ungemein lebendig, vielleicht gar manchmal erheiternd frivol in Gesellschaft guter Bekannter. Dieser Eindruck täuscht allerdings nur über die große Traurigkeit, die in seiner Seele herrscht hinweg. Er vermisst das große Spektrum an Gefühlen, welche er einst in seinem vergangenen Leben als Sterblicher besessen hatte und über die Jahre hinweg allmählich zu einer flüchtigen Erinnerung geworden sind.
Auf ein gepflegtes Äußeres legte Kappadozius schon immer großen Wert, trotz der Tatsache, dass er in seinen sterblichen Tagen kaum das Gold für teure Roben aufbringen konnte. Eine eitle Charaktereigenschaft die seinen Tod überdauert hat. Als respektiertes Mitglied der Horde und ranghoher Würdenträger im Kult des Vergessenen Schatten verfügt Kappadozius nun über ein kleines Vermögen und so verwundert es kaum, dass er die edelsten Roben offen zu Schau trägt.
Den eigensinnigen Priester trifft man häufig in Begleitung seines sehr seltsamen »Haustiers« an. Das ungewöhnliche Wesen soll angeblich aus einer anderen Paralleldimension stammen und Kappadozius nennt es liebevoll sein »rosa Zerglingschwein« und dies mit Stolz. Er errette den armen Zergling vor dem Ertrinken in den Abwasserkanälen von Unterstadt oder vielleicht auch vor einem zum Scheitern verurteilten Versuch, den gesamten Inhalt in Form der grünen Brühe auf einmal zu saufen. Tatsächlich scheint dieses fremdartige Ding einen geradezu unersättlichen Appetit an den Tag zu legen. Kappadozius behauptete einmal ernsthaft, dass »sein kleiner Liebling« einen Tyrannoteufelssaurier innerhalb weniger Stunden komplett gefressen hätte. Eine Geschichte, die um so mehr glaubhaft erscheint, wenn man es einmal beim Fressen beobachtet hat…
Das (Un)leben des Charakters
Ein paar Geheimnisse müssen erst noch gelüftet werden…
Weihe und Aufstieg im Kult des Vergessenen Schatten
Es gibt zwar keine detaillierten Aufzeichnungen dazu, jedoch hat Kappadozius sich dem Kult des Vergessenen Schatten schon früh angeschlossen, nachdem er als wandelnder Toter frisch dem Mausoleum in Todesend entstiegen ist. Die Hohepriesterin Aelthalyste kann durchaus zu Recht in Kappadozius einen loyalen Vasallen sehen, schließlich hat sie ihn persönlich durch die Weihe zum Priester geleitet.
Bekanntenkreis
Zitate
»Blut und blutige Asche!«
»Der Drache ist stets kleiner, als sein Schatten in Deinem Herzen!«
»Möget Ihr auf Euren Weg stets Schatten finden, die Führung der Dunklen Engel und das Geleit der Ahnen!«
OOC-Informationen
Ja, ich finde Vampire: the Masquerade ziemlich inspirierend! ;-)
