Kaldira Sunstrider
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| Name des Charakters: | Kaldira Sunstrider |
| IG-Name: | Kaldira |
| Alter: | 192 Jahre |
| Geburtsort: | Insel der Sonnenwanderer |
| Familienstand: | ledig |
| Körpergröße: | 1,80 cm |
| Handwerkliche Berufe: | Elixiermeister, Juwelenschleifer |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Heilig |
| Gesinnung: | neutral |
| Gilde: | Das Auge der Horde |
| Wohnort: | Altes Familienanwesen auf der Insel der Sonnenwanderer, derzeit Festung des Auges der Horde in den Bergen des Brachlandes |
Inhaltsverzeichnis |
Erscheinungsbild
Für die Standarte einer Sin’dorei ist Kaldira relativ klein, und kaum jemand mag vermuten das sich hinter der zierlichen Frau eine erfahrene Blutritterin verbirgt, wenn man sie in weniger auffälligen Kleidern sieht als ihrer kunstvoll geschmiedeten Rüstung.
Sie hat ein fein geschnittenes Gesicht, das von einzelnen Strähnen ihres langen goldenen Haares umrahmt wird. Von den langen Reisen in der Sonne Azeroths und Outlands hat ihre Haut einen leichten Bronzeton angenommen, und meist ungesehen trägt sie das Wappen der Sin’dorei als Tätovierung auf dem rechten Oberarm.
In Kaldiras stets aufrechten und stolzen Gang spiegelt sich ein Teil ihrer adeligen Herkunft wieder, die sie selbst in ihrer derzeitigen Rolle als Söldner nicht vollständig aufgegeben hat.
Der stechende Blick mit dem sie in der Regel ihre Umgebung mustert verleiht ihr eine Art eisige Schönheit, die sie ebenso unnahbar wirken lässt wie sie es vorzieht gesehen zu werden.
Persönlichkeit
Kaldira ist eine verschlossene, aber auch sehr impulsive Person, die keine respektlosen Aussagen ihrer Familie gegenüber duldet, ausgenommen jener die den verräterischen Prinzen zum Gegenstand hatten.
Sie besitzt einen ausgeprägten, anerzogenen Stolz der, gepaart mit ihrem nicht gerade liebenswerten Zynismus, so manchen zur Weißglut treiben konnte, der den Fehler beging sich auf Diskussionen mit ihr einzulassen.
Sollte der seltene Fall eintreten das man es schaffte ihr Vertrauen oder zumindest ihre Freundschaft zu erlangen, war sie allerdings eine durchaus liebenswerte, hilfsbereite Person, die eine regelrecht selbstzerstörerische Aufopferungsbereitschaft zeigte. Ansonsten ist sie jedoch jemand der sich aus vielen Dingen lieber heraushält und sich ihre eigenen Gedanken dazu macht, solange sie nicht das Bedürfnis verspürt ihre Meinung kundtun zu müssen.
Geschichte
Das Erbe
Für Kaldira Sunstrider, die behütet als erste von zwei Töchtern eines Nachkommen aus der Herrscherdynastie, Telarion Sunstrider, und der stolzen Waldläuferin Ja'ela Dawnwind auf der Insel der Sonnenwanderer aufwuchs, schien es keine Sorgen zu geben. Wie es für ein Kind ihres Standes üblich war genoss sie ihr Leben in vollen Zügen, und hatte kaum das Bedürfnis und das Interesse etwas anderes kennen zu lernen. Die Tage des ewigen Frühlings von Quel'thalas verbrachte sie damit die zahlreichen alten Schriften zu studieren die ihre Familie über Jahrtausende sicher verwahrt hatte und in denen das Wissen ihrer Kultur und Vergangenheit niedergeschrieben war. Nicht selten jedoch fand man das zierliche Mädchen auf den weiten Wiesen der Insel, wo sie sich mit ihren Cousins und den Jungen der anderen Adelsfamilien in spielerischem Schwertfechten und anderen Rangeleien maß. Dabei schien sie ein natürliches Talent für den Umgang mit der Klinge zu entdecken, und schon bald war der nur wenig ältere Arc'theal Shadowwalker der einzige der es noch mit ihr aufnehmen wollte. So hatte sie ihren ersten Rivalen gefunden.
Turbulente Zeiten
Als jedoch die wilden Waldtrolle der Amani erneut in den äusseren Ländereien von Quel'thalas einfielen, und es den elfischen Verteidigern immer schwerer viel sich gegen sie zur Wehr zu setzten, zog auch Kaldira's Vater gemeinsam mit den zur Hilfe kommenden Kriegern ihrer menschlichen Verbündeten in die Schlacht gegen den gerissenen Kriegsherrn Zul'jin. Eine Schlacht aus der er nicht zurückkehrte, und die seinen Kindern zum ersten Mal in ihrem Leben klar machte, das es Kriege nicht nur in Büchern gab. Vieles änderte sich in den Jahren die folgten. Kael'thas, der für Kaldira mehr wie ein Bruder als ein entfernter Cousin gewesen war, zog mit einigen anderen magiebegabten Jungen und Mädchen gen Dalaran, um dort gemeinsam mit den Menschen die Kunst der Magie zu studieren, wärend sie mit den anderen zurückblieb. Als älteste Tochter sah die junge Sin'dorei, die in diesen Jahren eine Phase der Persönlichkeitsfindung durchlief die Menschen gemeinhin als 'Pubertät' bezeichneten, sich selbst als verpflichtet ihre Mutter und Schwester an ihres Vaters statt zu beschützen. Nur wenige Jahre später ging sie den Bund mit ihrem Kindheitsfreund Arc'theal ein. Nicht lange danach schenkte sie ihm einen Sohn, und nur wenige Jahre später eine Tochter, die ebenso hitzköpfig sein sollte wie sie selbst.
Der Einfall der Geissel
Nur wenige Jahre später sollte jedoch der wieder eingekehrte Frieden enden, als Arthas Menethil, verdorben durch die Runenklinge Frostmourne, in Quel'thalas einfiel und binnen weniger Tage das vernichtete, das Jahrtausende überdauert hatte. Kaum ein Elf überlebte die Katastrophe als die stolze Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. Kaldira und ihre Schwester, die sich mit den Kindern tief in den Wäldern aufgehalten hatten, kehrten erst Tage später zurück und fanden ihr Heim zerstöhrt und ihre Familie und Freunde ermordet. Aus Wut und Enttäuschung darüber das sie ihre Mutter nicht hatte schützen können wie sie es versprochen hatte, schloss Kaldira sich dem neu geformten Orden der Blutritter an und schwor sich eines Tages Rache zu nehmen.
Schwindende Weiten
Nach Beendigung ihrer Ausbildung folgte sie Kael'thas nach Outland und machte sich dort auf die Suche nach ihm. Schon bei ihrer Ankunft in Shattrath jedoch wurde ihr bewusst das der Weg dem er zu folgen schien nicht der war den er seinem Volk versprochen hatte. Sollte er auch der Gier nach Magie verfallen sein?
Verrat und was folgte
All ihren Hoffnungen zum trotz erwiesen sich Kaldira's Befürchtungen schliesslich als wahr, als Kael'thas Bestreben die Macht des wiederentdeckten Sonnenbrunnens zu nutzen um den Heerführer der Brennenden Legion, Kil'jaeden, nach Azeroth zu rufen. Tief verletzt über diesen Verrat schloss sie sich kurzzeitig der Initiative der Zerschmetterten Sonne an, doch sie spührte deren Feindschaft ihr und ihrer Familie gegenüber, auch wenn sie nur hinter vorgehaltener Hand geäussert wurde.
Ein Teil von ihr hofft noch immer Quel'thalas zu altem Glanz zu verhelfen, doch den Grossteil ihrer Gedanken beherrscht der Wunsch nach Rache, Rache an Arthas für den Mord an ihrer Familie, und Rache an der Brennenden Legion, die in ihren Augen die alleinige Schuld an Kael'thas' Verrat trägt.
Bereit Jedem ihr Schwert zur verfügung zu stellen, der ihr einen Schritt ihrem Ziel näher zu gelangen versprach, folgte sie eine Zeit dem enigmatischen Anführer des Auges der Horde, Ish’Tal Bloodfist, in die Schlacht.
Der Runenfluch
Der Wandel der Zeit mit der Rückkehr der Geissel war eine der wenigen Zeiten in ihrem Leben, in denen ihre Überzeugung ins Wanken geriet und auf eine harte Probe gestellt werden sollte.
Alles begann mit der scheinbar harmlosen Mission in die alte Stadt Stratholme, auf die sie zusammen mit dem ebenfalls dem Auge der Horde angehörenden Blutritter Tesragal Silberflamme, den Blutrittermaster Quatre Silverblade begleitete, mit der Absicht der Informationsbeschaffung. Schnell stellte sich jedoch heraus, das dies nicht die einzige Absicht des Blutritters war, und ihr Misstrauen nicht nur der Suche seines Verlorenen Familienerbstückes, der Silberklinge, wegen, sondern viel mehr noch dem tatsächlichen Fund des Schwertes, sollte sich auf weit schlimmere Weise als sie befürchtet hatte bewahrheiten.
Ohne ihren Willen wurde sie tiefer in den Fall Silverblades verwickelt, als es ihr lieb hätte sein können. Im Zuge der folgenden Ereignisse entführte er ihre Tochter Arélia und zwang sie somit nicht nur den Orden der Blutritter, sondern auch das Auge der Horde zu verlassen, im Gegenzug für ihr Leben. Unfähig ihre neu gewonnenen Kameraden des Auges um Hilfe zu ersuchen, auf die Gefahr hin dadurch Silverblades Tod in Kauf nehmen zu müssen, den sie bereits als Freund ansah, eskalierte die Situation schliesslich soweit das sie der unausweichlichen Komfrontation Silverblades mit Tesragal Silberflamme lediglich beiwohnen konnte. Zwar gelang es ihr so, das Leben ihrer Tochter zu retten, wie auch mit der Hilfe der plötzlich auftauchenden geheimnisvollen Elfe Vaishali Hollowheart durch einen Trick auch das Leben Tesragals zu retten, den Verrat würde der Blutritter ihr jedoch nicht so leicht vergeben.
Nun wieder ihre eigenen Wege gehend, folgte Kaldira Silverblade schliesslich bis zur Archerus, wo sie schliesslich das Wissen erhielt nach dem sie gesucht hatte, allerdings zu spät um den Lauf der Ereignisse noch beeinflussen zu können. Und der Preis den sie dafür in Kauf genommen hatte, war hoch gewesen ...
In die Nordlande
coming soon ...
Familie und Beziehungen
- Arc'theal Shadowwalker - Todesritter, Gefährte und Vater von Darcia und Arélia
- Darcia Shadowwalker - Sohn, Priester der Schatten
- Arélia Shadowwalker - Tochter, Schülerin der Schatten und ausgebildete Assassine, jetzt Informantin des Auges der Horde
- Shirà Sunstrider - Jüngere Schwester, Waldläuferin auf Reisen
- Quatre L'Ariel Silverblade - Ehemaliger Blutrittermeister, jetzt Todesritter
- Tesragal Silberflamme - Blutritter im Dienst des Auges der Horde
- Ish'Tal Bloodfist - Grossmeister des Auges der Horde und Feldherr der Scherbengänger
- Lear - Kommandeur der Söldner des Auges der Horde, Kampfgefährte der Scherbengänger
- Cinnait Cerraimar - Blutritterin (tot)
- Vaishali Hollowheart - mysteriöse Bekanntschaft
Zitate
"Hast du deine Zunge verschluckt?"
"Beim Licht! ... Ah nein warte, das klingt irgendwie abgedroschen."
"Das Feuer der Sonne ist auch nur ein Höllenfeuer."
