Jarnoi
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| Name des Charakters: | Jarnoi |
| IG-Name: | Jarnoi |
| Titel: | Grenzgänger |
| Alter: | um die 30 |
| Familienstand: | verwitwet |
| Körpergröße: | 182 cm |
| Handwerkliche Berufe: | Bergbau, Ingenieur |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Überleben |
| Gesinnung: | chaotisch gut |
| Gilde: | [Das Auge der Horde] |
| Wohnort: | Booty Bay |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Eine körperlich durchaus beeindruckende Erscheinung. Groß gewachsen und sehnig, wenn auch nicht die muskulöseste ihrer Art, die mittlerweile mehr bräunliche als grüne Haut wettergegerbt. Ihr Gesicht verrät einstige Schönheit, zu der die Jahre nicht gnädig gewesen sind. Vor allem die Falten um ihre Augen herum lassen sie oftmals müde wirken. Die komplette linke Körperhälfte ist von verschlungenen schwarzen Tätowierungen überzogen, die an das Schattenspiel erinnern, das Blätter und Äste an sonnigen Tagen auf den Boden zeichnen.
Vergangenheit
Es ist so eine Sache mit der Vergangenheit. Um wirklich zu sagen, was einem geschehen ist und wann, braucht es andere Leute, die die Feste des Jahreskreises mit einem teilen, mit denen man Erinnerungen verknüpfen kann und die einen zum Zweibeiner machen. Wenn die einem allerdings fehlen, hinterlässt das Spuren...
Jarnoi erinnert sich noch, dass die Frau, die sie Großmutter nannte, mit ihr aus der kleinen Siedlung ihres Stammes in die Wildnis floh, bevor der Tod über sie kam. Was genau geschehen war, hat ihr die Alte nie verraten, dazu ist selten Zeit, wenn man sich mit dem Wind durch die Wildnis treiben lässt Irgendwann, daran erinnert Jarnoi sich, starb die Alte auf ihrem Lager in der Höhle, die sie damals vor dem Wetter schützen sollte. Auf ihrem Lager...welch unwürdiger Tod. Zeit ging ins Land, und Jarnoi floh vor den Zweibeinern, so gut es ging. Die Wildnis verstand sie, aber die seltsamen Laute, die für die Zweibeiner wohl Sprache waren, waren nur mehr eine ferne Erinnerung.
Später, um die Zeit des Aufstiegs des Kriegshäuptlings, fand sie einer, der in den Wäldern ging, und lockte sie behutsam an wie das scheue Tier, das sie war, und lehrte sie das, was man Kindern lehrt, und sie lernte schnell. Es war eine Überwindung, sich wieder in die Siedlungen zu wagen, die voll der seltsamen Zweibeiner waren, die sie immer gemieden hatte, aber man gewöhnt sich an sie, wie man sich an alles gewöhnt, und ein warmes Lager und gutes Essen haben schon manches wilde Biest zahm werden lassen.
Es ist so eine Sache mit der Vergangenheit. Manche Dinge würde man nur zu gerne vergessen. Als die Sehnsucht zum ersten Mal zu Jarnoi kam, tanzte ihr Herz, denn er war stark und verständig in den Wegen der Wildnis, und er zeigte ihr, dass die Meere ebenso wild sein konnten wie die Steppe. Dann aber zog er gegen die Dämonen, voller Zorn und Entschlossenheit, wie sie nur in den Orcs wohnt, während sie sein Kind unter dem Herzen trug, und kehrte nicht zurück.
Monde vergingen, und sie fand einen Unterschlupf in der Welt jenseits des Tores, wo sie sich mühte, die Wege der Ahnen und ihres Volkes zu lernen, und ihren Nachwuchs dem Stamm übergab, damit er in einer Welt aufwachsen konnte, in der er wusste, wer er war.
Das Auge
Ish'Tal Bloodfist, den verdammten Troll, hatte sie schon vor Jahren kennengelernt und es vorgezogen, ihm aus dem Weg zu gehen. Er hatte ein Talent dafür, mit seiner Art ihr Blut zum Kochen zu bringen und sie wusste, dass es nicht klug wäre, ihm den Kopf abzureißen, wenn man nicht sicher war, damit auch durchzukommen. Dann aber gingen mehr und mehr jener Zweibeiner, die sie kennen- und schätzengelernt hatte, unter dem Banner des Trolls und verrieten nicht viel darüber, welchen Wegen sie folgten, und so begann sie, den Spuren zu folgen, so gut es ging, aber erst, als das Auge ins Licht der Öffentlichkeit blickte, beschloss sie, das Haupt zu beugen und sich dem Troll unterzuordnen. Es ging um etwas Größeres als dessen Eitelkeit.
Zitate
"Musste selber wissen, eh?"
"Du solltest einen Geistersprecher fragen, ich versteh nicht viel davon, aaaaber..."
Engste Freunde