Istharien
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| Name des Charakters: | Istharien Venasthras (ehemalige Carnelianlance) |
| IG-Name: | Istharien |
| Titel: | Paladin |
| Geburtsort: | Quel'Danas, Sitz der Carnelianlance |
| Familienstand: | ledig |
| Körpergröße: | 1,69 m |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Wohnort: | neuer Sitz der Venasthras im Immersangwald |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Weiches, karneolfarbenes Haar umrahmt ein makelloses Gesicht, dessen vollendete Züge wirken, als wären sie verfeinert und dann noch einmal verfeinert worden. Die alabasterfarbene Haut untermauert das Bild als Mitglieds des Hochadels, jedoch scheint es diesem blassen Gesicht an der prägnanten Sorglosigkeit und Dekadenz zu mangeln. Eine Narbe, welche ihre rechte Braue unterbricht verleiht ihr die nötige Tünche von ungebrochener Entschlossenheit.
Auftreten des Charakters
Mitglieder des Adels kennen das Geschlecht der Carnelianlance seit Jahrhunderten als die Schatzverwalter des Hauses Sunstrider. Sie waren bei jedem festlichen Anlass vertreten und genossen nebst grossem Einfluss einen Sitz im Hohen Rat. Istharien Carnelianlance hat nach dem Weggang ihres älteren Bruders Vhelessan das gewaltige Erbe ihres verstorbenen Vaters angetreten. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, welcher sich durch grossartige Taten im Krieg einen ruhmreichen Namen gemacht hat, war sie im Adel doch eher für ihre Ausschweifungen an Bällen und ihrer Flatterhaftigkeit in Sachen Männern bekannt geworden. Vor Jahren allerdings zog sie sich aus unerfindlichen Gründen mit einem Mal aus der Öffentlichkeit zurück und trat eine militärische Laufbahn an. Kaum jemand hat bis heute nachvollziehen können, was sie zu diesem Schritt bewogen hatte. Vor etwa vier Jahren wurde der Name Carnelianlance mit einer üblen Intrige in Verbindung gebracht, deren Folge die Auflösung des gesamten Vermögens und aller Titel war. Die Suche nach ihrem Bruder und die Pilgerreise ins 'Verheissene Land' haben den weltillusionierten Charakter der Hochadligen nachhaltig verändert. Anstelle des Hochmuts und der Sorglosigkeit sind Pflichtbewusstsein und eine tiefe Ernsthaftigkeit getreten. Zwar wurde das Haus Carnelianlance nach der Rückkehr der nunmehr wiedervereinten Geschwister wieder als solches anerkannt, jedoch kam es nie zu einer öffentlichen Rehabilitation, die die genauen Hergänge des vorausgegangenen Niedergangs hätte bereinigen können. Man sah und hörte die nachfolgende Zeit nicht viel vom Adelshaus Cernelianlance. Zurückgezogen auf ihrem Sitz auf Quel'Danas wurden umfassende Umbauten und Restaurationen in Gang gesetzt. Man sah weder Istharien noch Vhelassan zunächst an öffentlichen Anlässen, nur ab und an und mit viel Glück wollten Bewohner von Tranquilien die Erbin der Carnelianlance mit einer Gruppe Gärtner in den zerstörten Teilen des Immersangwaldes gesehen haben.
Familie
Um die Carnelianlance ranken sich seit Jahren die verschiedensten Gerüchte. Seit dem plötzlichen Tod der Hausherrin Elandren Venasthras, welche nur wenige Jahre nach der Heirat mit dem Hausherrn tödlich verunglückte, wird oftmals gemunkelt, dass das Adelsgeschlecht unter keinem sonnenberührten Stern stehe. Vor allem war der Name mit einem mal in aller Munde, als das Anwesen als eines der einzigen die Invasion der Geissel ohne irgend eine Blessur überstand. Böse Zungen behaupten, dass der damals noch lebende Lord Celdrann Carnelianlance ein geheimes Abkommen mit der Geissel zuvor getroffen habe, damit sein Sitz und Land verschont bleibe. Aus bis heute ungeklärten Gründen fand er kurze Zeit nach der Zerstörung Quel'Thalas' den Tod. Der Name Carnelianlance ist gerade im ländlichen Adel und gemeinen Volk in nicht allzu guter Munde, haben doch viele unter dem imensen Einfluss des Adelshauses beträchtlich gelitten. Zwar ist der angeblich Schuldige bereits seit Jahren verblichen, doch blickt man nach wie vor mit grossem Argwohn und Misstrauen der nachfolgenden, zurückgezogen lebenden Erbin Istharien entgegen.
Werdegang
Isthariens und Vhelassans Mutter findet durch einem Unfall den Tod. Kurz darauf verlässt Vhelassan Quel'Thalas, um in Lordaeron zu dienen. Die genauen Umstände, die ihn dazu bewogen haben seine Familie, vor allem seine erst sechs Jahre alte Schwester zu verlassen bleiben zunächst ungeklärt. Durch Briefe versuchen die Geschwister über die Jahre hinweg den Kontakt aufrecht zu erhalten.
Istharien wendet sich von ihrem dekadenten Leben als Hochadlige ab und tritt eine militärische Ausbildung an. Die Motive dafür sind weitgehend ungeklärt.
Einen guten Monat nach der Invasion der Geissel stirbt Celdran Carnelianlance, Isthariens Vater und Oberhaupt der Carnelianlance. Istharien findet sich unvorbereitet vor der Verantwortung über ein gewaltiges Erbe wieder, um dessen Verwaltung sie sich nun zu kümmern beginnt. Ihr Bruder hat Kael'thas unterdessen nach Draenor begleitet und der Briefkontakt zwischen den Geschwistern bricht ab. Istharien beginnt fliessend, wie die meisten des Militärs die Weiterbildung zum Blutritter.
Aufgrund ihres Vaters Vergangenheit als ausgemachter Ränkeschmied und skrupelloser Tyrann wird Istharien schliesslich das Opfer einer brilliant inszenierten Intrige, die von mehreren Adelshäusern in Gang gesetzt wurde. Sie wird verurteilt und verliert ihr gesamtes Erbe, all ihre Titel und entkommt nur knapp der Lynchjustiz durch einen aufgepeitschten Mob. Im Handgemenge wird sie von einer Klinge im Gesicht getroffen, die ihr die Narbe einbringt, welche fortan ihre rechte Braue unterbricht.
Istharien lässt sich auf die Liste der Pilger setzen und reist ins 'Verheissene Land' um Vhelassan zu finden. Auf der langen Reise zum Nethersturm durchschreitet sie viele verschiedene Stadien und Begegnungen, die ihren Charakter nachhaltig zu formen beginnen. Ihr Wunsch, in Quel'Thalas etwas wirklich zum Guten zu bewegen wächst heran.
Nach dem Sturm auf die Festung der Stürme zusammen mit den Sehern gelingt es ihr, Vhelassan zu befreien, welcher dort eingesperrt wurde und mit ihm zu entkommen, bevor die Festung im ewig wirbelnden Nether versinkt. Erstmals vereint nach mehr als zwanzig Jahren treten die Geschwister die Heimreise an.
Durch Vhelassans Auftreten und die grosse politische Unruhe, die nach dem Verrat des Sonnenkönigs in Quel'Thalas herrscht gelingt es, das Haus Carnelianlance wieder herzustellen. Auf Quel'Danas allerdings haben die Dämmerklingen den Sitz der Carnelianlance, taktisch optimal nahe des nunmehr belagerten Sonnenbrunnens besetzt. Zusammen mit einer Gruppe des Ordens der Zerschmetterten Sonne stürmen Istharien und Vhelassan ihr altes zu Hause und richten es als Lazarett für die Verletzten ein.
Nach der Rückeroberung des Sonnenbrunnens beginnen die Geschwister mit umfassenden Umbauten und es kehrt erstmals eine Zeit des Friedens und vieler tiefer Gespräche ein. Istharien beginnt sich in dieser Zeit um die Belange der Getriebenen zu kümmern, welche des öfteren im Park umherschleichen. Zudem leitet sie Recherchen ein, um den zerstörten Teil des Immersangwaldes wieder bepflanzbar zu machen. Weder Istharien noch Vhelassan hegen das Bedürfnis den noch immer leer stehenden Familiensitz im Hohen Rat zu besetzen.
Vhelassan verlässt bei Nacht und Nebel Quel'Thalas, um in Northrend zu dienen, entgegen aller Bemühungen seiner Schwester, jeden Marschbefehl zu vereiteln. Mit Vhelassans Weggang wagen die Adelshäuser, welche bereits Jahre zuvor versuchten, sich das gewaltige Erbe einzuverleiben erneut, sich der nunmehr allein zurückgebliebenen Erbin zu entledigen. Als mehrere Attentate auf ihr Leben schief gehen, beschliesst Istharien ihren eigenen Tod zu inszenieren, damit sie ihrem Bruder in unbehinderter Bewegungsfreiheit nachreisen und ihn zurückholen kann. Nicht allerdings ohne davor umfassende Schritte eingeleitet zu haben, all jene zu beobachten, die in der nachfolgenden Zeit darum buhlen, das Erbe an sich zu reissen. Sie betraut Raszil, ihren Cousin mit der verantwortungsvollen Aufgabe ein Auge auf alles zu haben.
Gemeinsam mit Onaria, einer Blutritterin, reist sie unter dem Banner ihres einstigen Ordens nach Northrend. Dort beginnt sie mit der Suche nach Vhelassan, nachdem Onaria und sie getrennte Wege einschlagen. Nach wochenlanger erfolgloser Suche wird sie durch den Kreuzfahrer Telwath Sunchaser auf den Argentumkreuzzug und dessen Wirken aufmerksam. Das volle Ausmass des Krieges im Norden wird ihr bewusst.
Unterdessen hat sich Raszil ebenfalls nach Northrend begeben, nachdem bestimmte Adelshäuser herausgefunden haben, dass Istharien ihren Tod nur inszeniert hatte. Er übergibt ihr alle erforderlichen Unterlagen und begibt sich zur Eiskronenzitadelle, um Arthas entgegen treten zu können.
Mit Hilfe von Kreuzfahrer Nardasil Lichtflamme, setzt sie die Suche nach ihrem Bruder fort, um ihm schliesslich in den Ruinen von Wintergarde gegenüberzutreten, wo sie nach Überlebenden des Kreuzzugs gesucht hatten. Vhelassan, nunmehr ein Todesritter, hatte schon vor Monaten den Tod gefunden und nach einer heftigen Auseinandersetzung fordert er seine Schwester auf, sich auf seine Seite zu stellen, damit sie für immer zusammen sein können. Istharien und Nardasil entkommen knapp mit einem letzten Überlebenden.
Istharien sucht fieberhaft nach Möglichkeiten ihren Bruder zu Verstand zu bringen. Nach einem langen Kampf verliert der Todesritter schliesslich und kommt zu Sinnen. Nachdem er von Tirion die Absolution erhalten hat verbringen alle einige Tage der Erholung. Den Geschwistern ist bereits klar, dass der Wunsch auf ein gemeinsames Leben als Familie durch die grauenhafte Wende der Geschehnisse in Northrend unerfüllbar geworden ist. Gemeinsam mit Raszil und Nardasil treten sie die Heimreise an.
Am Thalassischen Pass verabschieden sich die Geschwister schliesslich voneinander. Istharien, noch immer offiziell als für tot erklärt erbittet Refugium bei Uthanis, ihrem ehemaligen Mentor bei den Blutrittern. Von dort aus beginnt sie ungesehen und unentdeckt damit, ihre Rachepläne in die Tat umzusetzen, um ein Adelshaus nach dem anderen zu Fall zu bringen, welches versuchte sich an ihrem Erbe zu bereichern. Geschickt gelingt es ihr dabei, selbst erst nach der Vollendung dieser Aufgabe offiziell nach Quel'Thalas heimzukehren und mit Hilfe von Raszil den Fall ihres eigenen Hauses in die lange Liste der Anklagen gegen die Adelshäuser einzureihen.
Das Haus Carnelianlance wird umfassend rehabilitiert. Istharien löst den Namen kurz darauf offiziell selbst auf und gründet das verblichene Haus ihrer Mutter, der Venasthras neu. Der Familiensitz auf Quel'Danas wird niedergerissen und sie beginnt mit dem Bau eines neuen zu Hauses nahe dem zerstörten Immersangwald. Voller Tatendrang aber auch tiefer, stiller Trauer über den Verlust ihres Bruders stürzt sie sich in die Arbeit, Quel'Thalas beim Wiederaufbau zu unterstützen. Vorübergehend wohnt sie bei ihrem Cousin Raszil auf dem Sitz der Ar'nareths.
Nach einer ausführlichen Unterredung mit der Führung des Blutritterordens und einem längeren Prüfungsverfahren wird Istharien als offizielles Mitglied neu anerkannt. Aufgrund der Umstände kommt man allerdings überein, sie auf unbestimmte Zeit von ihren Pflichten als Blutritter zu entbinden, damit sie mit Hilfe ihres gewaltigen Erbes bestimmte Projekte beinahe unbeschränkt finanzieren und somit dem Land einen grossen Dienst leisten kann.
Familie, Freunde und Bekannte
Vhelassan Venasthras
Nardasil Lichtflamme
Uthanis Amramath
Zitate
"Kennen wir uns? Achso, Ihr kanntet meinen Vater..."
"Manchmal ist der einzige Weg, einem Fluch zu entkommen der, sich selbst neu zu erfinden."
