Fennor Angrithon Virastar

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Fennor Angrithon Virastar
Name des Charakters: Fennor Angrithon Virastar
IG-Name: Fennor
Titel: Arkanist
Alter: 55
Geburtsort: Hillsbrad
Körpergröße: 170 cm
Beruf: Akademiker der arkanen Lehren
Verzauberkunst, Inschriftenkunde
Rasse: Icon Mensch Mann.jpg Mensch
Klasse: Icon Magier.jpg Magier
Charakter-Spezialisierung: Arkan
Gesinnung: Neutral Gut
Wohnort: Dalaran


Inhaltsverzeichnis

Äußerlicher Eindruck des Charakters

Aussehen des Charakters

Fennor trägt stets rote Roben, welche mit goldfarbenen Symbolen verziert sind. Die Gravuren in den Symbolen sind sehr fein ausgearbeitet. In seiner Hand hält er einen edlen Stab, mit einer rubinfarbenen Kristallspitze. Auch auf diesem Stab ist eine Vielzahl von diversen Zeichen vorzufinden. Er ist ein älterer Mensch von etwa durchschnittlicher Größe und Statur.

Für Gewöhnlich sind seine mittellangen, grauen Haare durch eine rote Kapuze bedeckt. Der graue Bart ist kurz und wirkt gepflegt.

Auftreten des Charakters

Fennor ist selbst in seiner momentanen Heimatstadt Dalaran nur selten anzutreffen. Wenn man ihm begegnet, dann meist in Begleitung von anderen Personen, z.B seinem Lehrling. Seine Gehweise wirkt äußerst hektisch aber auch zielsicher. Die Augen sind meist nach vorn gerichtet. Nur flüchtige, aber sehr bewusst gesetzte, kontrollierende Blicke gehen gelegentlich zur Seite. Seinen Stab trägt er in vertikaler Ausrichtung in der Rechten Hand.

Den meisten Menschen gegenüber scheint er abweisend zu sein. Sollte man ihn für ein Gespräch gewinnen, so drängt er einen dazu, das Anliegen möglichst schnell zu formulieren. Seine Stimme ist dabei sehr neutral und gleichmäßig. Erachtet er dieses Anliegen als unwichtig, beendet er das Gespräch schnell, ohne Gelegenheit zur Überredung zu bieten.

Emotionen sind ihm nicht anzumerken. Lediglich reinster und scheinbar unabwendbarer Ernst erfüllt seine stets nach vorn gerichteten Augen.

Lebenslauf

Kindheit

Bereits sehr früh im Kindesalter wurde Fennor von seinem Vater in die Geheimnisse der Magie eingeweiht. So lernte er schnell sie zu verstehen und ihre Kräfte einzuschätzen. Auch seine Mutter beherrschte die Magie und teilte ihr Wissen mit ihrem Sohn.

Fennor war das einzige Kind der Familie. Sie lebten etwa einen Tagesmarsch südwestlich von Dalaran in einem sehr abgelegenen Haus. Obwohl die Virastars sehr reich waren, hatten sie eine eher bescheidene Behausung, denn sie legten nicht viel Wert auf Luxus. Das Haus sollte lediglich gute Arbeitsbedingungen in der Forschung über Magie bieten. Die Forschung der Virastars fand hauptsächlich in der Theorie statt. Nur gelegentlich führten sie experimentelle Studien über die Verwendung von Zaubern durch.

Fennor hatte sich nicht nur für Zauberei interessiert, auch Mathematik und Philosophie beschäftigten ihn bereits in seiner Kindheit. Er studierte Tag für Tag neue Bücher um sich in den verschiedensten Bereichen großes Wissen anzueignen. Somit verbrachte er nahezu seine gesamte Kindheit im Hause seiner Eltern, abgeschnitten von der Gesellschaft.

Ausbildung in Dalaran

Im Alter von etwa 14 beteiligte er sich an ersten Projekten zur Entwicklung von Zauberformeln. Dabei war es nicht sein Ziel, neue Zauber zu finden, sondern bereits bekannte Zauberformeln so zu modifizieren, dass die Zauber in ihrer Effektivität oder Effizienz verbessert werden. Früh beendete er die Zusammenarbeit mit seinen Eltern und beschloss im Alter von etwa 16 Jahren seine Ausbildung als Magier in Dalaran zu beginnen. Seine Eltern unterstützten diese Entscheidung und finanzierten seinen Aufenthalt. Fennor wohnte in einer engen Wohnung, die nicht viel mehr als einen Platz zum Schlafen und Essen, sowie einen Schreibtisch bot. In dieser Stadt studieren zu können hatte seinen Preis, Dalaran ist schließlich die Stadt, die das größte Wissen über Magie beherbergt.

Während er sich grundlegende Fähigkeiten in allen Bereichen der Magie aneignen konnte, beschäftigte er sich insbesondere mit der Arkanmagie. Seitdem forschte Fennor nahezu ausschließlich im Bereich der Arkanmagie und erlernte für andere Magiekategorien höchstens Basiszauber.

Lebensgefährtin und Kinder

In Dalaran lernte Fennor die Magierin Anlya kennen. Gegenseitig ergänzten sie sich in deren Wissen über die Magie. Bald kam es zu einer Partnerschaft zwischen Beiden. Diese Beziehung war auf emotionaler Ebene nur sehr gering ausgeprägt. Sie bekamen zusammen drei Kinder, zwei Jungen und ein Mädchen.

Da die Forschung viel Zeit beanspruchte, bezahlten Fennor und Anlya Dritte, die die Kinder betreuten. Auch er wollte seine Kinder bereits im frühen Alter der Magie konfrontieren, da die Begabung für Magie oft im Blut liegt. Die Beiden Söhne begannen ebenfalls eine Ausbildung als Magier und hatten seitdem keinen Kontakt mehr mit ihren Eltern. Die Tochter, die begabteste von den Kindern, bildeten Fennor und Anlya persönlich aus. Später arbeitete sie an gemeinsamen Projekten mit ihren Eltern.

Geschichte zu Talria: Mord

Aktuelle Lebenssituation

Der Grund, weshalb Fennor nur selten anzutreffen ist, ist seine Arbeit. Eine beachtliche Zeit seines Lebens verbrachte er ausschließlich mit Studien über die Magie. In seinem Arbeitszimmer beherbergt er ein großes Arsenal an Folianten und Schriftrollen. Stets analysiert Fennor neue Zauberformeln und versucht sie weiterzuentwickeln. Zauberformeln können häufig durch Überarbeitungen einen Anstieg in Effektivität und Effizienz gewinnen. Eine der komplexeren Aufgaben ist es, völlig neue Zauber zu entwickeln, was viel Zeit und somit Geduld erfordert.

Neben der Erstellung neuer Formeln nutzt Fennor seine Kenntnisse über die Magie auch für hochwertige Verzauberungen von Gegenständen. Die Verzauberungen und Studien über Magie ergänzen sich perfekt, so dass er mit seinem eigentlichen Ziel, der Forschung über Magie, zusätzlich Geld verdienen kann, um dieses wiederum in seine Arbeit zu investieren.

Das Niederschreiben von Ergebnissen übernahm in der Regel sein Lehrling, auch für die Absolvierung der Geschäfte mit Verzauberungen und Verzauberformeln beauftragte Fennor andere Menschen, sowie auch für Besorgungen von magischen Komponenten. Lediglich in seltenen Fällen, in denen er ungewöhnliche Einkäufe tätigen musste, wollte er sich selbst einen Eindruck von der Ware vor Ort verschaffen.

Wichtige Eigenschaften des Charakters

Philosophie

Fennor legt großen Wert auf gute Planung all seiner Handlungen und das Bewusstsein über die Beweggründe dieser Entscheidungen. Dabei versucht er die Situation mit größtmöglicher Objektivität zu betrachten und alle subjektiven Störfaktoren wie Emotionen zu erkennen, deren Auswirkung auf seine Denkweise zu erfassen und anschließend auszusortieren.

Er ist jedoch der Meinung, dass reine Objektivität nie erreicht werden kann. Objektivität, die in seinen Augen jedoch notwendig ist, um das Universum in seiner wahrsten Form zu begreifen. Der Mensch kann lediglich versuchen, diesem Universum immer mehr Erfahrung abzugewinnen, und damit sämtliche Existenz unter Betrachtung möglichst vieler Dinge zu beurteilen, anstatt die eigene Lebensphilosophie nur anhand weniger Eindrücke festzumachen.

Fennors Aufgabe sieht er deshalb als denkendes Wesen in diesem Universum darin, die stetige Aneignung von Wissen für jegliches Leben so weit wie möglich zu gewährleisten. Jede Entscheidung, die er zu treffen hat, versucht er anhand dessen zu beurteilen.

Selbstverständlich liegt es nicht in der Macht eines Menschen, die Auswirkungen einer jeden Aktion so zu beurteilen, dass man die Auswirkungen auf größere Zeiträume nachvollziehen kann. In Fennors Philosophie ist alles eine Frage von Wahrscheinlichkeiten. Man kann die Auswirkungen nicht vollständig bestimmen, auf einem geringeren Zeitraum jedoch jedenfalls zu einem sehr hohen Grad. Aus diesen Auswirkungen lässt sich in ferner Zukunft wenigstens erahnen, was es bewirken könnte.

Die Ausgangsposition zum Treffen der Entscheidung besteht bereits im Entscheiden, inwiefern die Entscheidung bedeutsam ist, um überhaupt Zeit in diese Frage zu investieren. Selbstverständlich kostet das Treffen von Entscheidungen Zeit und zwar verbessert die investierte Zeit in den meisten Fällen die Richtigkeit der Entscheidung, jedoch kann die aufgebrachte Zeit bei einer Entscheidung von geringer Bedeutung ein größerer Verlust sein als der Verlust durch eine weniger korrekte Entscheidung. Dies könnte sich theoretisch unendlich verzweigen, letztendlich liegt es jedoch nur bei einer menschlichen Intuition, wo er sich zu Beginn in der Entscheidungsfrage einordnet. Eine intuitive, nicht kontrollierbare und nicht vollständig analysierbare Entscheidung treffen zu müssen ist für Fennor durch die Subjektivität, die dabei zwangsweise vorausgeht, das größte Ärgernis.

Seine Interessen für Magie, Mathematik und Philosophie liegen Fennors Ansicht nach nah zusammen. Bei Mathematik sowie bei der Philosophie untersucht man die Realität in ihrer grundlegensten Form. Die Magie bietet dazu einen Gegensatz, da sie in einigen Fällen nur sehr schwer auf rationalem Wege zu erklären ist. Logische Zusammenhänge in solch komplexen Funktionsweisen zu erkennen bieten eine große Herausforderung.

Beherrschung der Arkanmagie

Während Fennor wie nahezu jeder andere Magier Azeroths ebenso Frost- und Feuermagie wirken kann, konzentrierte er sich insbesondere auf die Arkanmagie. Er betrachtet sie als die Basis jeglicher Magie, aus deren Kräften alle anderen Zauberformen gebildet werden können. Während beispielsweise Feuerzauber sehr spezifizierte Formen von Magie sind, bestehen Arkanzauber aus reiner Energie.

Seine Forschungsarbeiten beschränken sich daher ausschließlich auf die Arkanmagie. Sie bietet die größte Vielfalt an Zaubern und die besten Voraussetzungen zur Erforschung der Magie.D ie meisten Magier nutzen die Magie primär als Waffe in Schlachten, während Fennor Wert auf die Erforschung der Magie legt und daher auf die gewaltige Zerstörungskraft eines lodernden Feuerballs nicht angewiesen ist. Außerdem verzaubert er gelegentlich Gegenstände, die in der Regel die Anwendung von Arkanmagie erfordern.

Die Akademie der arkanen Lehren

Vergangenheit

Im alten Dalaran gehörte Fennor zu einer Forschungsinstitution, dessen Arbeit sich ausschließlich auf die reine Arkanmagie bezog. Trotz dieser Einschränkung auf Arkanmagie bot sie noch mehrere Möglichkeiten zur Aufteilung in verschiedene Forschungsbereiche. So gehörte Fennor zu dem Bereich, der sich Insbesondere mit Energieeffizienz und -erneuerung beschäftigte.

Nachdem die Geißel in Dalaran eintraf, wurde die Forschungseinrichtung zerstört. Fennor floh zusammen mit einigen anderen Magiern aus Dalaran und gründete mit ihnen im Dalaran von Nordrend eine neue Forschungsinstition. Die Arbeiten erfolgten schnell wieder auf selbem Niveau wie vorher, doch der Verlust einiger Forschungsarbeiten blieb stark bemerkbar.

Arbeiten an bekannten Zaubern

Der bisher größte Erfolg, den Fennor und seine Kollegen im Bereich der Energieeffizienz und -erneuerung erzielen konnten, war die Entstehung des nur wenige Jahre alten Arkanschlagzaubers. Forschungsergebnisse werden viel gehandelt, so war der Arkanschlag nicht direkt die Erfindung dieser Institution, da sie Forschungsarbeiten über einen noch unbrauchbaren Arkanschlag gekauft hatten, trugen durch die Modifizierung der Formel jedoch wesentlich zur Entstehung eines brauchbaren Zaubers bei. Durch die spezielle Struktur des Leylinien-Feldes, das bei dem Wirken dieses Zaubers entsteht, war es den Forschern möglich, die Formeln so zu modifizieren, dass Energie, die bei jedem anderen Zauber entrinnt und unbenutzt bleibt, sich in dem Leylinien-Feld auffangen lässt. Ein erhöhter Verbrauch von Mana ermöglichte es dann, die gewonnene Energie auf den nächsten Arkanschlagzauber mit zu übertragen, wodurch der Zauber erheblich verstärkt wurde. Das Leylinien-Feld dient also wie eine Art Batterie, die nach ca. drei Zaubern aufgeladen ist. Mittlerweile konnte die Kapazität erhöht werden, sodass ca. vier Zauber notwendig sind, um sie voll auf zu laden.

Momentan arbeitet das Team an einer modifizierten Form der arkanen Geschosse. Diese soll es ermöglichen, dass das Kraftfeld, das zur Kanalisierung des Zaubers notwendig ist, durch zaubergeschwindigkeitsbeeinflussende Magie nicht länger stärker Energie verbraucht, sodass wie zuvor bei erhöhter Zaubergeschwindigkeit die Geschosssalven in höherer Frequenz abgefeuert werden können, der Zauber jedoch genauso lange aufrecht erhalten werden kann wie mit normaler Zaubergeschwindigkeit. Noch ist dies leider nicht möglich, ohne erheblich mehr Mana in den Zauber zu investieren und Einbußen in der Schadenswirkung hinnehmen zu müssen, weswegen die neue Formel des Zaubers noch weiterer Überarbeitungen bedarf.

Messungszauber für Studienzwecke

Zu den Zaubern der Magie gehören nicht nur Zauber die dazu dienen, direkt Feinde zu vernichten oder Freunde zu beschützen. Auch für Studienzwecke werden ausgeklügelte Zaubersysteme entwickelt. Auch in diesem Bereich hat Fennor bereits Forschungen angestellt. Ein Zauber, beziehungsweise mehrere Zauber die dazu dienen, die Intensität einer magischen Schildbarriere oder Ähnlichem zu messen, sind ein Beispiel für Zauber, die nur für Forschungszwecke angewendet werden.

Dieses Messungsverfahren funktioniert mit einem Zauber, der eine arkane Kugel beschwört. Je nachdem, wie man den Zauber wirkt, kann man die Größe der Kugel variieren. Die Größe der Kugel kann sehr genau bestimmt werden. In eine solche beschworene Kugel wird durch einen anderen, ebenfalls speziell präzisen Zauber, Energie von der magischen Barriere, deren Energie gemessen werden soll, durch die Kugel und wieder zurück geleitet. Es wird nicht die gesamte Barriere angezapft, sondern nur ein Teil von bestimmtem Vollumen. Sind die Energien zu groß, so kommt es in der Kugel zu einer Überladung, sodass sie explodiert. Je größer die beschworene Kugel ist, desto mehr Energie kann durch sie hindurchgeleitet werden, ohne dass sie explodiert. Hat man eine Kugel beschworen und die Energie der Barriere reicht nicht aus, um die Kugel zu zerstören, so wirkt man erneut eine kleinere Kugel. Sollte diese Kugel explodieren, wirkt man eine dritte Kugel, die kleiner ist als die erste, aber größer als die zweite. Dies kann man beliebig oft durchführen, bis man sich einer bestimmten Kugelgröße angenährt hat, eine Kugelgröße, die sehr nahe an der Grenze zwischen dem Explodieren und vollständigen Kompensieren der Energien steht. Anhand einer mathematischen Formel lässt sich nun berechnen, wie groß die Energie sein muss, die benötigt wird, um eine arkane Kugel mit genau dieser Größe gerade so zu zerstören. Auch wenn der "Arkane Kugel"-Zauber verhältnismäßig sehr präzise ist, kann es dennoch zu sehr geringen Abweichungen kommen. Auf ein präzises Messergebnis kann man mit diesem Verfahren jedoch trotzdem kommen, indem man das Experiment solange durchführt, bis man genau die "Grenzwertkugel" gefunden hat, die bei beispielsweise 100 Versuchen 50 mal explodiert und 50 mal Bestehen bleibt. Je mehr Versuche man macht, desto genauer wird das Ergebnis, wie bei allen anderen Experimenten auch.

Zitate

"Fasst Euch kurz"

"Beeindruckend, jedoch bedeutungslos"

"Ich habe mich Dingen von weitaus höherer Priorität anzunehmen"

"Vielen ist es möglich Magie anzuzapfen, sie zu beherrschen liegt jedoch nur in der Macht der Magier"