Dryfuss
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| Name des Charakters: | Dryfuss J. Silverbolt |
| IG-Name: | Dryfuss |
| Geburtsort: | Stratholme |
| Familienstand: | Verheiratet |
| Handwerkliche Berufe: | Ingenieurskunst, Bergbau |
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| Charakter-Spezialisierung: | Täuschung |
| Gesinnung: | Chaotisch gut |
| Gilde: | Der Gnomenbund |
| Wohnort: | Eisenschmiede |
Inhaltsverzeichnis |
Dry's Äusseres
Oftmals etwas verschmutzt durch Kampf, Trunk oder Motoröl wirkt Dry's Kleidung sehr zweckmäßig. Am Gürtel trägt er Schraubenschlüssel, Adamant-Bolzen und Dynamitstangen und zwei furchteinflößende Dolche. Die Gürtelschnalle ist eine penibel sauber polierte Insignie der Allianz aus dem 2. Krieg. Sein Bart ist groß und voll, aber gepflegt, seine Frisur gut zur Seite gekämmt. Die Augen werden meist von einer leise surrenden Brille verdeckt.
Auftreten
Bei Gesprächen schweift Dry gerne ab um über seine Zeit als Direktor im "Zirkus Lordaeron" oder als Navigator im Zweiten Krieg zu palavern. Er gibt sich selbstbewusst, resolut, doch neigt er dazu schlechte Witze zu erzählen und ungeschickt Gnominnen anzureden.
Die Geschichte von Dryfuss
Stratholmer Zeit
Dryfuss (damals Dryfuss Jansen) wurde in Stratholme geboren, und ist Sohn des berühmten Gnomen-Ingenieurs Fleckteck Jansen und der ehemaligen Zirkusmitarbeiterin Jegila Jansen. Der Clan der Jansens ist einer der größten Gnomenclans in Lordaeron. Viele berühmte Abenteurer können mindestens einen Jansen aufzählen, der sie bei ihren Reisen begleitet hat. Man sagt, es soll sogar in anderen Welten Jansens vom Jansenclan geben, doch dieses Gerücht konnte nie bestätigt werden.
Dryfuss interessierte sich schnell für die Arbeiten des Vaters und stellte sich selbst Spielzeuge her. Vater Fleckteck war an der Entwicklung des Gnomischen Flugapparats maßgeblich beteiligt und entwickelte den besten Aufklärer der Alliierten Streitkräfte. Bei einem Testflug in der Nähe des Aerie Peek stürzte jedoch Flecktecks Flugapparat aus ungeklärten Gründen ab und Lordaeron war um einen brillianten Ingenieur ärmer.
Zirkus Lordaeron
Nach dem Tod von Vater Fleckteck verliesen Jegila Jansen und der junge Dryfuss Stratholme, da Dry noch zu jung war um die Ingenieurs-Werkstatt zu betreiben. Sie reisten nach Lordaeron-Stadt und traten dem Zirkus bei, dem Jegila einst angehörte.
Zirkusdirektor des Zirkus-Lordaeron war Horgald Threwyn, ein älterer Mensch aus Southshore, immer gut aufgelegt und wohl der netteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Dann war da noch der Mensch Krüger, welcher das Publikum mit einfachen Zaubertricks beeindruckte. Der Zwerg Knorg Ulgnager kümmerte sich um die Tiere des Zoos (2 Stranglethorn Tiger, 2 Stranglethorn Raptoren, 4 Khazmodan Widder und 1 Murloc) und war stehts grimmig gelaunt. Die Elfin Lirilyane aus Quel'Thalas war der Publikumsmagnet (besonders bei dem Männlichen Publikum), da sie fabelhaft tanzen konnte und elfische Tänze perfekt beherrschte. Dann war da noch Calya Silverbolt, eine junge Gnomin, welche sich um das Feuerwerk uns sonstige "Spezialeffekte" während der Show kümmerte. Dryfuss verliebte sich sofort in die kesse, hübsche Pyrotechnikerin.
Während Mutter Jegila sich um die Verpflegung der Zirkusmannschaft kümmerte, übte Dryfuss sich im Messerwerfen und lernte von Calya einiges über Pyrotechnik. Calya und Dry verliebten sich unsterblich ineinander, heirateten im kleine Kreise - diese Jahre sollten die schönsten in Dry`s Leben sein. Der Zirkus hatte sogar einen Auftritt bei König Terenas persönlich, der ziemlich gut verlief, doch der junge Königssohn Arthas hatte die Show mit seinem Gequengel verdorben - Ihm hat es anscheinend nicht gefallen...
Der Zweite Krieg
Als die Orkischen Horden über das Meer eine erneute Invasion starteten meldeten sich Calya, Krüger und Dry freiwillig und unterstützten die Armee der Allianz. Krüger schloss sich den Kriegsmagiern unter Khadgar an, während Dryfuss und Calya auf einem der neuen Gnomen-Uboote arbeiteten. Dryfuss war ein ausgezeichneter Navigator und Calya versenkte feindliche Schiffe zielsicher. Die zwei Gnome waren bei der Schlacht um Crestfall beteiligt, bei der sie drei Orkische Zerstörer versenken konnten. Später war das Uboot an der Verteidigung von Kul-Tiras beteiligt, doch damals wurde es beinahe zerstört: Eine Kanonenkugel traf das kleine Uboot und beschädigte es schwer, das Schiff sank und schlug auf den Meeresboden auf. Leider klemmte etwas an der Mechanik, was das Wiederauftauchen verhinderte. Calya und Dryfuss dachten, nun wäre es aus und liebten sich nochmal wie am ersten Tage. Durch das "heftige Lieben" löste sich zufällig das Teil, welches das Auftauchen verhinderte und das Boot begann wieder zu steigen...
Die beiden Gnome bemerkten das Auftauchen zunächst nicht und als sie sich wieder an der Wasseroberfläche befanden, löste sich Calya von Drys Umarmung und deutete durch das Schiffsbullauge auf einige staunende Orks, welche von ihrer Fähre aus die verliebten Gnome mit hängendem Unterkiefer anstarrten. Calya überlegte nicht lange und hechtete splitternackt zum Torpedo-Abfeuerknopf und die Orkfähre, welche nur wenige Meter vor dem Gnomenboot war, explodierte in einem riesigen Feuerball. Dryfuss und Calya sahen einander an und nach einigen Momenten begannen beide herzhaft zu lachen...
Nach ihrer "Aktion" in den Meeren um Kul'Tiras war auch der Krieg auf das Land in Khaz'Modan und Blackrock-Spire verlegt worden. Die Gnome kehrten zurück nach Lordaeron und arbeiteten weiter im Zirkus. Krüger, der menschlicher Zauberer kehrte etwas später zurück. Er berichtete von einer Begegnung mit der Magie im Blackrock, welche sein Leben sehr beeinflusst hätte, seit diesem Zeitpunkt war Krüger höchst wunderlich....
Zirkusdirektor Threwyn war während Drys und Calyas Abwesenheit gestorben und am Totenbett ernannte Threwyn Dryfuss zum Nachfolger. Dryfuss wurde neuer Zirkusdirektor und führte den Zirkus zu neuem Ruhm und machte ihn zum größten Zirkus Lordaerons. Beinahe jedes Kind kannte den CircusLordaeron.
Dryfuss und Calya wohnten zusammen in einem größeren Haus in Lordaeron-Stadt.
Der Ausbruch der Geißel in Lordaeron
Drys Leben sollte sich an dem Tag, zwanzig Jahre nach seiner Hochzeit ändern, als der Nekromant Kel'Thuzad mit seinen Untoten Schergen die Stadt Andorhal angriff, denn der Zirkus war gerade in dieser Stadt und mitten in einer Aufführung. Die Elfin Lirilyane hatte gerade einer ihrer Tanzeinlagen und drehte einige Piruetten als sie plötzlich auf den Boden fiel und reglos liegen blieb. Viele dachten, dies gehöre zur Show und klatschten, doch dann wurde den meisten der Pfeil deutlich, welcher im Kopf der Elfin steckte. Ein weiterer Pfeil schoss auf Direktor Jansen zu, welcher durch einen geschickten Sprung auswich. Skellet-Bogenschützen sind in den Zirkus eingedrungen!
Das Publikum geriet in Panik und alle versuchten aus dem Zirkus zu entkommen, doch im Eingang wartete bereits die Skelletarmee. Weitere Pfeile trafen das Publikum, ein Pfeil traf Dry's Mutter Jegila in den Kopf, ein anderer befreite die Stranglethornraptoren aus ihren Käfigen. Die Raptoren wüteten unter dem Publikum und den Skelleten gleichermaßen, bis sie von den Untoten zur Strecke gebracht wurden.
Als Dry sich gerade gegen die Untoten in den Kampf stürzen wollte, brach eine der Zelt-Stützen in sich zusammen und begrub Dryfuss`s Linkes Bein unter sich. Währenddessen schoss Calya mit ihrer Zwergenflinte einige der Skellete nieder, jedoch war die Munition rasch zu ende. Danach schoss Sie ihre verbleibenden Feuerwerkskörper in die Richtung der Skellete. Leider war das nicht sehr effektiv und das Zirkuszelt ging in Flammen auf. Calya drehte sich um und bemerkte den verletzten Dryfuss. Sie konnte ihn mithilfe eines Gnomgerätes befreien und schleppte ihn durch den Hinterausgang ans Freie.
Calya legte Dry auf die Wiese, beugte sich über ihn und fragte nur: "Alles okay, Dry?" Dryfuss nickte leicht und versuchte zu lächeln, dann stand Calya wieder auf und sagte: "Ich muss zurück und die anderen Überlebenden retten! Ich bin gleich zurück!" Sie rannte zurück in Richtung des brennenden Zeltes und Dry flüsterte vor sich hin: "Ich liebe dich, Calya!" Als ob Calya das gehört hätte, drehte sie sich kurz um und lächelte Dry noch einmal zu, dann verschwand sie in der Zirkusruine. Dryfuss musste zusehen, wie das brennende Zelt einige Minuten später vollständig zusammenbrach. Er sah die Skellete im Lichte der Flammen aus dem Zelt herausrennen. Die Skellete marschierten weiter in Richtung Andorhal.
Dry wartete auf Calya.
Doch sie kam nicht.
Als der nächste Tag hereinbrach starrte Dry noch immer auf die Zirkusruine, die Flammen sind mittlerweile erloschen, doch das Ausmaß der Katastrophe wurde sichtbar: Unzählige Leichen, auch viele Kinder waren darunter. Dry fühlte sich so schwach. Er hatte nichts unternommen, musste gerettet werden und konnte sein Bein nicht mehr bewegen.
Einige Tage später kamen die Truppen der Allianz. Sie besiegten Khel'Thuzad und seine Armee in Andorhal. Ein kleiner Spähtrupp fand den Überlebenden Gnom in der Wiese 50 Meter vom Zirkuszelt entfernt. Dry war völlig am Ende - Er hungerte, doch er schrie den Spährtrupp an: "Lebt Sie noch??" Der Spähtrupp reagierte nicht darauf und legte Dryfuss auf eine Trage und er wurde in ein Lazarett gebracht.
Im Lazarett waren andere Überlebende untergebracht, Calya war jedoch nicht da. Dry hörte eine laute Stimme, die von draussen kommt wütend schreien: "Oh, ihr Narren! Ihr dürft sie nicht alle in ein Zelt stecken! Sie könnten infiziert sein!" Ein Elfenarzt kam herein, legte seine Hand über einen der Überlebenden und schüttelte den Kopf. Er sagte seinem Assistenten: "Dieser hier hat sie auch! Bringt Ihn zu den Anderen!" Der Überlebende wurde aus dem Lazarett herausgebracht. Der Arzt ging zum nächsten Überlebenden, einer jungen Frau und legte ebenfalls die Hand über sie und sagte: "Diese Frau scheint gesund."
Später erfuhr Dry, dass der Arzt die Überlebenden kontrollierte ob sie die sogenannte "Geißel"-Seuche haben, welche alle Wesen in Untote verwandelte. Die Infizierten wurden unter Quarantäne gestellt und verbrannt. Leider wurden innerhalb des Lazaretts mehrere von Infizierten angesteckt, Dry hatte jedoch Glück. Als er wieder gehen konnte, schlich er sich aus dem Krankenlager und ging zurück zur Zirkusruine. Er wollte Calya finden.
Als er jedoch am Zirkus ankam, stellte er fest, dass die Leichen bereites auf einem riesigen Scheiterhaufen alle verbrannt wurden. Er machte sich bestürzt wieder auf den Rückweg. Als er im Lazarett ankam waren dort einige Magier aus Dalaran angekommen.
Die Leute, welche endgültig als "nicht infiziert" galten wurden von den Magiern in ihre Heimat teleportiert. Dryfuss wollte nur noch weg aus Lordaeron. Er konnte nicht ertragen, was aus seinem Land geworden ist. Dry sagte zu einem der Magier: "Ironforge, bringt mich nach Ironforge" Der Magier öffnete ein Portal in die Zwergenstadt. Dry zögerte kurz doch dann trat er ein...
Dryfuss in Ironforge
Dry hatte alles verloren. Ihm blieb nichts anderes übrig als sich der Diebesgilde im Dunklen Viertel von Ironforge anzuschließen. Er begann ein neues Leben, doch er sehnte sich nach Calya und stritt ab, dass sie bei dem Vorfall ums Leben kam. Calya war die stärkste und mutigste Gnomin, die Dry kannte. Sie konnte nicht tot sein. Dryfuss nahm Calyas Nachnamen an und nennt sich seit damals Dryfuss Jansen Silverbolt.
In der Diebesgilde wurde er zum Meuchelmörder ausgebildet. Er sollte einen Adligen aus Stormwind ermorden, welche sich momentan im Zwergendorf Kharanos aufhält, doch als er den ersten Auftrag verpatzte (Der Adlige war eine junge Dame und Dry wollte keine jungen Mädchen umbringen) wurde er aus der Diebesgilde verbannt und Dry musste sich eine neue Beschäftigung suchen.
Er hörte von der Trogg-Plage bei Anvilmar im Coldridgetal und der Katastrophe in Gnomeregan, also machte er sich auf, sein Geld als Abenteurer zu verdienen, stets in der Hoffnung eines Tages wieder von Calya Silverbolt umarmt zu werden....
Geschehnisse die das Leben des Charakters beeinträchtigt haben
- Erfahrungen auf See als Navigator im Zweiten Krieg
- Die Katastrophe im Zirkus
- Verlust von Calya
- Begegnung mit dem Gnomenbund
Zitate
"Mein Name ist Dryfuss J. Silverbolt, ehemaliger Direktor des Circus Lordaeron und Veteran im Zweiten Krieg...Und wer seid Ihr?"
"Ach ja?" *nimmt einen Zug aus seiner Pfeife*
"Mit einem Dutzend Kupfermünzen konnte man sich damals noch gute Bonbons kaufen!"
Aktuell
Dryfuss hält sich zur Zeit irgendwo in Nordend auf.

