Denôrat
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| Name des Charakters: | Sir Denorat Mantor |
| IG-Name: | Denorat |
| Titel: | Lord Mortva |
| Alter: | 30 |
| Geburtsort: | Wald von Elwynn |
| Familienstand: | Ledig |
| Körpergröße: | 187 cm |
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| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Dämonologie |
| Gesinnung: | Chaotisch böse |
| Gilde: | Haus Mortva |
| Wohnort: | Sturmwind |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Gesicht: Ihr erblickt das Gesicht eines jungen Mannes, welcher ihr durch seine feine Gesichtszüge etwa auf 20 schätzen könntet. Auf dem Antlitz des jungen Adligen sind weder Falten, noch Narben zu finden was darauf schliessen könnte, dass er noch sehr jung oder sich aber durch teure Kosmetik seine Schönheit erkauft. Die grün glühenden Augen sitzen wie ein Schandfleck und Schönheitsmakel auf dem weichkantigen Gesicht des Hexenmeisters, welche eine unangenehme Präsenz ausstrahlen, die ihn wohl von den meisten Menschen unterscheidet. Seine Lippen umspielen meist ein Lächeln, je nach dem, welche Person er gerade erblickt, desto freundlicher oder herablassender werden seine Mundwinkel verzogen. Das Verziehen seiner Mundwinkel beim verändern oder aufrechterhalten des Lächlen, lassen euch das Gefühl aufkommen, dass seine Lippen durch fremde Fäden, wie bei einem Puppenspieler, hochgezogen werden. Auf dem linken Auge Nesreca's befindet sich ein silbernes Adligenmonokol welches durch einen feinen, goldenen Rand verziert ist. Das Schmuckstück schimmert im Schein der Sonne in einem unverkennbaren Glanz auf, was auf eine Verzauberung zurückzuführen sein könnte.
Körper: Auffällig sind seine glatten, grausilbernen Haare, welche er in eine königliche, beinahe hochelfische Frisur zusammengebunden und über seine Schulterblätter hängen lässt. Seine Statur ist eher schmächtig als muskulös und zeigen offensichtlich, dass der Adlige in seinem gesammten Leben wohl niemals schwere, körperliche Arbeit zu verrichten hatte oder jemals auch nur in der Nähe der Front war. Beim vorbeigehen riecht ihr, wie ein süsslicher Duft in eure Nase steigt, welcher sich angenehm auf eure olfaktorische Wahrnehmung auswirken sollte. Der einzigartige Geschmack des Parfüms dürfte selbst unter dem Adel in Sturmwind eine höchste Seltenheit sein und die Düfte verraten eine teure, exotische Ware welche unmöglich aus Sturmwind kommen kann.
Kleidung: Ein teurer, schwarzer Anzug und ein dazugehöriger Mantel, welcher mit schwarz gefärbten Juwelenbesetzt ist, ist die wohl gängigste Kleidung des Adligen, welcher den Reichtum den er Besitz, mit Freuden den Bürgern von Sturmwind präsentiert. In letzter Zeit trägt er oft eine dunkelgrüne Robe welche mit auffälligen, drachenschädelänlichen Schulterpanzern versehen ist und offensichtlich keinem Produkt aus Azeroth entspricht.
Auftreten des Charakters
Der junge Adlige ist Charmant, Witzig und überraus freundlich, wenn er dem richtigen Gesprächspartner gegenübersitzt aus der er sich entweder einen Vorteil zu erhoffen glaubt, oder welcher mit Schmeicheleien zu besänftigen sei. Dem Rest der Bewohner Sturmwinds, welchen er begegnet, schenkt er meist nur ein herablassendes Lächeln welches vor Arroganz und Siegessicherheit strahlt. Auch wenn er keinerlei Achtung vor dem gemeinem Pöbel hat, so ist dies nichts im Vergleich zu seinem Hass und seiner Verachtung anderer Völker. Insbesondere das Volk der Kal'Dorei, welches den Einfall der brennenden Legion verhinderte, begegnet Nesreca mit sichtlicher Abneigung. Er ziert nicht die geringste Mühe, diesen Völkern Respekt auch nur anzuheucheln und bringt seine Verachtung offen zum Ausdruck.
Vom Bauer zum Kreuzritter
Aus armen Verhältnissen und jeden Tag darum kämpfend, sein tägliches Brot auf dem Feld zu erarbeiten, entschloss sich der damalige Bauer, den Hof zu verlassen und sein Glück in der Stadt zu versuchen. Der Wunsch verstärkte sich insbesondere, als sein Vater schwer erkrankte und er gemeinsam mit seiner Schwester Ardee, welche er über alles liebte, nicht mehr genug Ernte einbringen konnte, nahm der Bauer sein gesammtes Ersparniss in die Hand und machte sich voller Tatendrang auf den Weg in die Hauptstadt Sturmwind.
Dort angekommen suchte er einen Schmied auf, von dem er sich Arbeit und eine Lehre erhoffte. Unglücklicherweise wurde der damals noch naive Denorat, im Zwergendestrikt von einem Todesritter, eine Nachtelfe und einer Gossenfrau überfallen und seines Habes beraubt. Bestürzt darüber, dass er sich nun wohl keine Schmiedausbildung mehr leisten konnte, ging der Bauer gleich am nächsten Tag zur Wache um sein Anliegen vorzutragen und sich anschliessend bei der Stadtwache von Sturmwind zu bewerben.
Die Verbrecher, welche im sein Erspartes raubten, wurden nie gefasst und die Bewerbung, von der er sich so viel versprach, wurde ohne jegliche Begründung seitens des Hauptmannes abgelehnt. Verbittert und verzweifelt versuchte Denorat in seinem Glauben an Kraft zu gewinnen. Er bete Stunde für Stunde und hoffte auf ein Zeichen des Lichts, welches ihn aus seiner dunklen Lage helfen soll. Und tatsächlich, ein scharlachroter Abgesandter namens "Bruder Crowley" bemerkte den eifrigen Gläubiger und hörte sich sein Anliegen an. Von ihm erhielt Denorat den Rat, in das scharlachrote Kloster zu ziehen und sich dem dortigen Kreuzzug anzuschliessen.
Innerhalb drei Monate wurde der junge Bauer zu einem Krieger ausgebildet, musste schwitzen und Gebete verrichten, um seinen Eifer und seine Loyalität zum Licht zu beweisen. Nach und nach formten die Priester des Kreuzzuges den einstigen naiven und gutmütigen Bauern in einen fanatischen Kreuzzügler mit dem Wunsch beseelt, alle Ungläubigen zu vernichten. Mit dem Auftrag, in Sturmwind soviele Anhänger wie möglich für den Kreuzzug zu rekrutieren, kehrte der Krieger in seine Heimat zurück.
Auf scharlachrotem Pfad
Zurück in seiner Heimat, machte sich das Werkzeug der scharlachroten Priesterschaft sofort an die Arbeit Menschen für den Kreuzzug zu rekrutieren, Hetzreden gegen Ungläubige und Todesritter zu halten und den Dienst in der Inquisition von Sturmwind anzutreten.
Seine Bemühungen erziehlten beim einfachen Volk nur mässigen Erfolg, zwar konnte er eine junge Frau namens "Zurijana Schattenbruch" von den Idealen des Kreuzzuges begeistern, doch seine erhofften Erwartungen wurden schwer Enttäuscht.
Da er mit seinem bisherigen Weg keinen Erfolg erntete, begann sein Hass gegen die Ungläubigen immer weiter zu wachsen. Die Macht, welche die Kirche von Sturmwind ihm als Inquisitor übertrug, wurde von dem Kreuzritter schändlich missbraucht und er nahm jede Gelegenheit die sich ihm bot, um jene zu foltern und zu strafen welche nicht seinem Ideal entsprachen.
Als sich der Inquisitor an einer Adligen vergriff, wurden seine Spiele aufgedeckt und von nun an war er ein gejagter der Stadtwache. In dieser Zeit musste Denorat schwere Rückschläge seiner Arbeit erdulden, sein Kommandant warf ihn aus dem Kreuzzug und in ständiger Verfolgung, verfiel der ehemalige Inquisitor in Paranoia.
Gefrustet fühlte sich der Inquisitor von Licht verraten und im Stich gelassen und in einem Akt der Verzweiflung, schloss er sich den Hexenmeistern in Sturmwind an, welche den leicht zu beinflussbaren Inquisitor in einen der ihrigen ausbildete. Mit der Zeit fand Denorat gefallen an der Macht, die ihm die Dämonenmagie verlieh und in seinem Wahn begann er immer mehr Energiequellen anzuzapfen was seine einstigen brauen Augen felgrün färbte.
Hexenkult und die schwarze Lilie
Und Denorat veränderte sich. Einst war er ein gut aussehender, kräftiger Mann mit kurzen blonden Haaren.
Doch nun hinterliess die Felmagie ihre Zeichen an ihm: Die Haut Denorats färbte sich pechschwarz, begann zu altern und schellte von seinem Körper und glich nunmehr der eines Verbrannten, als eines Menschens. Sein Haar wurde dagegen schlohweiss, seine Zähne zu langen, furchtbaren Reisszähnen, mit denen er seine Gegner die Adern zereissen könnte. Sein Haar dagegen schlohweiss und aus seinem Haupt wuchsen zwei kräftige, braune Hörner heraus.
Sein Gebaren glich zusehends dem eines Teufelsblutelfen, das Fleisch ass er nur noch roh und die einstigen Muskeln begannen sich abzubauen.
Durch die Nutzung der Illusionsmagie schuf er sich eine zweite Haut, welche jedoch nur eine Maske war. Seine Haut wurde wieder glatt und weich, die Hörner waren für Normalsterbliche nicht länger sichtbar und er bearbeitete seine Konturen so sorgfälltig wie nur möglich, um sich ein "perfektes" Äusseres zu erschaffen.
Mit neu gewonnener Kraft folgte eine grausame Handlung die Nächste. Seine Familie hatte er wärend seiner Ausbildung unlängst vergessen und er das Geld, welches er ihnen anfangs noch schickte, brauchte er nun um sich neue Energiequellen zu besorgen um seinen unsättlichen Hunger nach Dämonenmagie zu stillen.
Gemeinsam mit einer Gruppe von Idealisten, welche sich einen Umsturz und Machtergreiffung in Sturmwind erhoffte, begann er eine Rebellionsbewegung aufzubauen und terrorisierte die Bewohner der Stadt.
Tod und Wiedergeburt
Völlig in seinem Krieg vernarrt, verfiel der Hexenmeister dem Grössenwahn und sah sich selbst nunmehr als ein Gott, dem es bestimmt war, über das Leben der Menschen bestimmen zu können. Arroganz und Hochmut waren die Zeichen der Dämonenmagie, welche ihn an eine Unverwundbarkeit glauben liessen.
Unvorsichtig wie er war, liess er sich auf einen Kampf mit einem Dämonen und einer Hexenmeisterin ein, welcher ihm das Leben kostete. Mit weit aufgerissenen Augenlider, als könne er das Geschehen selbst kaum fassen, verstarb der Hexenmeister in den Katakombten des geschlachtenen Lamms.
Seine loyalsten und fanatischsten Anhänger brachten seinen Leichnahm auf die Insel "Quel'Danas". Da sie glaubten, sein Grab könnte geschändet werden, errichteten sie ein bescheidenes Grabmahl hinter der Terrasse der Magister.
Doch der tote Hexenmeister blieb nicht lange unentdeckt. Noch immer gab es unter dem Volk der Blutelfen jene, welche sich der brennenden Legion unterworfen hatten und den Krieg überlebten. Mit der Annahme, er könne der Legion in Sturmwind dienlich sei, belebten die Teufelselfen den Hexenmeister und sandten ihn zurück in seine Heimat.
Denorat sah die Gelegenheit, seinen Namen aus dem Gedächniss der Menschen zu löschen und eine neue Identität anzunehmen. Er ermordete den Lord des Hauses Mortva und nannte sich von nun an selbst Nesreca. Mit einem neuen Äusseren und den königlichen Dokumenten Theramores, welche er durch mehrere Mittelswege sich erkaufen konnte, verwandelte sich der ehemalige Hexenmeister in einen charmanten und herablassenden Adligen, welcher bereits wieder neue Pläne für seine Zukunft schmiedete....
Zitate
Engste Freunde
Sarantia Silentwalker
