Chyrsa
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| IG-Name: | Chyrsa |
| Titel: | Mondpriesterin |
| Geburtsort: | Feralas |
| Familienstand: | vergeben |
| Körpergröße: | ~200 cm |
| Handwerkliche Berufe: | Schneiderei, Verzauberungskunst |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Heilung |
| Gesinnung: | Neutral gut |
| Gilde: | - |
| Wohnort: | Darnassus |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen & Auftreten
Obgleich sie jung wirkt, strahlt ihr Gesicht Selbstsicherheit, Stärke und Autorität aus. Sowohl Körperbau, als auch Größe sind durchschnittlich; sie ist schlank und ganz offensichtlich keine Kriegerin, jedoch lassen die feinen Muskeln an ihren Oberarmen auch nicht den Eindruck aufkommen sie sei schwächlich. Die Stäbe, Streitkolben oder Dolche, die sie teils bei sich trägt, scheinen mehr als nur der Dekoration zu dienen. Ihre Haut ist blass und frei von Schwielen oder Narben und scheint je nach Lichteinfall mehr ins hellblaue oder hellviolette zu tendieren. Ihr intensiv violettes Haar trägt sie mit einem bestickten, weißen Band zu einem Zopf zusammengebunden, wobei sich an Frisur oder Haarlänge nie etwas zu ändern scheint.
Obwohl man an ihr nie den Duft von Parfüm oder Kräutern finden kann, scheint sie großen Wert auf eine gepflegte Erscheinung zu legen. Insbesondere ihrer Gaderobe, vornehmlich aus Kleidern bestehend, scheint sie große Aufmerksamkeit zu widmen und so besitzt sie auch eine ansehnliche Sammlung. Dabei scheinen viele Stücke selbstgefertigt oder zumindest mit Stickereien versehen worden zu sein.
Sie wirkt freundlich und interessiert, jedoch in Anbetracht ihrer Stellung auch etwas reserviert. Gegen andere Völker scheint sie keine Abneigung zu hegen, nur beim Anblick eines Ogers verdüstert sich ihr Blick. Gegen innere Dämonen scheint sie nicht zu kämpfen, und so strahlt sie eine tiefe innere Ruhe aus. Lächeln scheint ihr leicht zu fallen und so ist dies wohl eine ihrer häufigsten Reaktionen.
An ihrem Gürtel baumeln offen eine Reihe von Andenken an silbernen Ketten herab: Während die Elunestatuette und ein Sichelmond offenkundigen Bezug zu ihrer Priesterschaft haben, erinnert ein Wappen an einen Kampfverband dem sie einst angehörte, eine weiße Feder an die Stimme der Kaldorei und ein kleiner magentafarbener Zweig an ihre Heimat.
Familie & Geschichte
Als einzige Tochter von Jenesha und Mandavion Sonnenhügel wuchs Chyrsa in einem kleinen Dorf in der unteren Wildnis von Feralas auf. Sie erlebte jahrezehntelang eine unbeschwerte Kindheit gemeinsam mit ihrer Jugendfreundin Niraleya, während der sie die Umgebung erkundete, Unterricht bekam und an zahlreichen Festen teilnahm.
Während ihr Vater ihr eher als verschlossener Mann in Erinnerung blieb, der die meisten Nächte in den Wäldern verbrachte, war die Verbindung zu ihrer Mutter ungleich tiefer. Deren fröhliche, liebevolle Art und ihre anmutige Schönheit beeindruckten die junge Elfe zutiefst, die ihre Mutter weiterhin als Idealbild sieht, dessen sie sich würdig erweisen möchte.
Über alles andere war Jenesha jedoch gläubig und verehrte die Göttin mit an Fanatismus grenzender Hingabe. Jede einzelne Nacht begab sie sich auf einen beinah zweistündigen Fußweg zum nächsten Mondtempel, unabhängig vom Wetter oder im Wald lauernden Gefahren. "Die Göttin wird über mich wachen", sagte sie stets und dieser unbedingte Glaube an Elune leitete auch Chyrsa über die Jahre hinweg. Als sie alt genug war um längere Strecken selbstständig zu laufen, nahm ihre Mutter sie erstmals mit in den Tempel. Als sie zu der Statue von Elune blickte, die inmitten des Tempels über ihr thronte, hinterließ dies einen tiefen Eindruck bei dem kleinen Mädchen und sollte den Weg für ihre spätere Priesterschaft ebnen.
Als der dritte Krieg hereinbrach, sollte er auch Feralas und Chyrsas Heimatdorf erfassen. In den frühen Nachtstunden wurde die Stadt auf der anderen Hügelseite von Ogern überfallen und die Bewohner des Dorfes mussten hilflos mitanhören, wie ihre Brüder und Schwestern nur wenige Meter entfernt niedergemetzelt wurden. Eine panikerfüllte Flucht in alle Himmelsrichtungen begann, in deren Verlauf viele in die falsche Richtung liefen und den Tod fanden. Auch ihre Freundin Niraleya sah Chyrsa nach dieser Nacht nie wieder.
Die Familie kam schliesslich in einem Flüchtlingslager im Norden unter und erlebte dort das Ende des Krieges. Nachdem der neue Baum gepflanzt worden war, konnten sie nicht länger im Lager bleiben. Chyrsa hatte längst den Entschluss gefasst Priesterin Elunes zu werden, während ihre Eltern sich auf den Weg in eine neue Heimat machen wollten. Von jener Nacht an sollte Chyrsa nie wieder etwas von ihren Eltern hören.
Obgleich es wahrscheinlich ist, dass sie auf ihrem Weg nach Süden umkamen, weigert sich ihre Tochter beharrlich dies anzuerkennen. Nach ihrer Aussage sind ihre Eltern lediglich verschollen.
Sonstiges
Während ihrer Reisen durch Azeroth entdeckte Chyrsa ihre Faszination für die Geschichte der Welt. Sie ließ sich für zwei Jahre in Eisenschmiede nieder, wo sie ein beinah täglicher Gast in der Bibliothek der Forscherliga war und sich durch die dortigen Bücher ein umfangreiches Wissen aneignete. Neben ihren Aufzeichnungen, die sowohl auf besagten Büchern, als auch ihren eigenen Beobachtungen und Schlußfolgerungen beruhen, verfügt sie auch über eine ganze Sammlung von Karten verschiedenster Regionen von Azeroth. Einen Großteil dieser fertigte sie selbst an.
Meist ist sie in Begleiter eines der folgenden Wesen:
Der Feendrache Talah wurde ihr von anderen Nachtelfen in Feralas anvertraut, nachdem sein Ei vor einem mörderischen Stamm Tauren gerettet worden war. Sein Name bedeutet in der Gemeinsprache Überleben.
Serador, oft von ihr auch nur Sera genannt, ist ein grüner Drachenwelpe den ihr Gefährte Yaravalion vor Jahren inmitten verdorbener Gründrachen fand und ihrer Obhut übergab.
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