Cha'kwaina

Aus ZdC Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Horde Logo.png Cha'kwaina Ragetotem
Name des Charakterbildes
Name des Charakters: Cha'kwaina Ragetotem
IG-Name: Chakwaina
Alter: 73
Geburtsort: Das Brachland
Familienstand: Ledig
Handwerkliche Berufe: Bergbau, Schwertschmiedekunst
Rasse: Icon Tauren Frau.jpg Tauren
Klasse: Icon Todesritter.jpg Todesritter
Charakter Spezialisierung: Blut
Gesinnung: Neutral
Wohnort: Feste Acherus
Spieler des Chars: 'Wozzel'

Cha'kwaina, Taurin vom kämpferischen Stamm der Ragetotem folgt seit Erlebnissen mit den Geißelkräften in den Hügeln von Razorfen dem Pfad eines Todesritters. Sie dient heute den Rittern der Ebon Blade von Acherus.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen

Chakwaina.png
  • Fell mit unnatürlicher, blasser Färbung
  • Das rechte Horn abgebrochen, das verbliebene linke von ziemlich stattlicher Länge
  • Für Taurinnen ungewöhnlich: Dunkelblauer Lippenstift
  • Blaue Bemalungen unter beiden Augen und an der linken Seite des Halses
  • Glasige, hellblaue Augen
  • Praktisch ausschließlich in schweren Rüstungen anzutreffen

(Bild von Wozzel)



Auftreten

  • Zynisch
  • Kaum sichtbarer Ausdruck von Stimmungen, Gefühlen, etc.
  • Überraschung: Die Todesritterin ist eher unfreundlich
  • Alles in allem ein kräftiges Auftreten

Lebenslauf

"Ausschwärmen! Alles durchsuchen!" - Der Captain der Einheit von Soldaten der Argentumdämmerung brüllte laut herum, machte eilige Handbewegungen, allen Teilen des kleinen Geißelpostens entgegen, den sie gerade seiner untoten Streitkräfte entledigt hatten.

Vier von ihnen nahmen das Innere eines Zeltes auseinander. Es passte zu keinem der nahen untoten Opfer, sein Bewohner musste es noch vor ihrem Angriff verlassen haben. "Ich hab' da was!", der Verlassene der gerade dabei war eine Truhe zu knacken horchte auf. Seiner Rüstung war anzusehen, dass er der ranghöchste der Vierergruppe war. "Hier, unter den Büchern." Der Mensch übergab einen Stapel von Schriftrollen an den Verlassenen. "...was ist das? Fängt die Geißel jetzt an Bildchen zu malen?" Sein verrenkter Kiefer versuchte so etwas wie ein Zähnefletschen. "Bah. Weitersuchen!" Die Schriften flatterten zu Boden, ehe sie die größte Gestalt in dem Vierergespann von Argentumsoldaten aufhob und näher betrachtete. "Taura'he... Das ist unsere Sprache... Ein anderer Dialekt als meiner... Auch nicht die schönste Strichführung... Dennoch." Der Hüne setzte sich hin auf eine Kiste und studierte die Piktogramme. "Das hat ein Tauren geschrieben!" Plötzlich hatten die 'Bildchen' doch wieder die Aufmerksamkeit des Verlassenen: "Wie? Was steht da?"

Taurajo - Angriff der Stacheleber

Stacheleber stecken Taurensiedlungen in Brand
"Die Schweinemenschen kamen öfter. Wir hörten von zerstörten Dörfern überall um uns herum. Als Kriegerhelden Taurajos - so bezeichneten die selbstherrlichen Tauren ihre Wachen - war es unsere Aufgabe sie vom Camp abzuhalten.

Zu dieser Zeit, als sich die Angriffe häuften, bemerkten wir, dass sie fast immer von Süden her kamen. Weitere Spähmissionen deuteten auf den großen Schweinerachen, die Hügel von Razorfen, als ihr Nest hin. Voll vom ehrenbesessenen Übermut, den die Shu'halo immer schon hatten, trafen wir hastige Vorbereitungen für einen Gegenangriff auf die Hügel."

Der Tauren war sich nicht völlig sicher, den Inhalt des ersten Stoßes bemalter Seiten richtig wiedergegeben zu haben. Immer wieder schienen diese.. bissigen Kommentare eingefügt worden zu sein. Schwer genug das mit Piktogrammen zu schaffen, so war es mindestens ebenso schwer das ganze zu lesen. "Aha. Schön und gut.", gab der Verlassene zurück. "Hat die Geißel hier einen Tauren geschlachtet und seine Memoiren gestohlen, oder was wird das?" "Vielleicht gehört auch ein Tauren zu ihnen!", meinte der Mensch. "Unfug, Soldat. Geißelsoldaten schreiben nicht ihr Leben nieder. So rührselig sind sie nicht, sich um ihre Vergangenheit zu kümmern." Der Tauren gab ein schwermütiges Brummen von sich, ehe er den nächsten Stoß mit den taurischen Schriften aufhob. "Ein Tauren in der Geißel? Nein... Das kann nicht sein..."

"...es geht hier noch weiter."



Gegenschlag in den Hügeln

Cha'kwaina und weitere Tauren betreten den großen Schweinerachen
"Die Weinende (Es musste sich hierbei wohl um die Autorin handeln) und ein Trupp anderer Shu'halo kämpfte sich so zum Schweinerachen hindurch. Es waren Ragetotems, Skychaser, einige Bloodhoof... Eine junger kurzhörniger Krieger von einem Stamm der sich Warhoof nannte.

Als wir in die Tiefen der Hügel vordrangen, mussten wir feststellen, dass die Stacheleber nicht allein waren. Erst hörten wir nur unwirkliche, grauenhafte Laute, die an der Moral unserer Männer nagten, irgendwann sahen wir sie dann auch.

Eber, Untote, Untote Eber und ein Lich gegen die Tauren

Es waren zusätzliche Eber unter ihnen, die Haut vertrocknet und aufgerissen, die Augen leer und tot. Dazu Skelette. Geister. Die Geißel. Wir waren nie weit von Taurajo fort und hatten so nur über die Grünen, die damals noch nicht lang auf Kalimdor waren, von den rücksichtslosen lebenden Toten gehört. Die Erzählungen der Grünen hatten uns jedoch bei weitem nicht auf diesen Kampf vorbereitet. Die unerwartete Verstärkung die die Geißel darstellte machte unseren tollkühnen Einsatz vollends zu einem einzigen Gang ins Totenreich. Mit dem Warhoof, einem Schamanen der Skychaser und zwei bulligen Bloodhoof sicherte die Weinende die vorderern Eingänge zu dem Höhlenkomplex in dem wir uns befanden. Der größere Teil der Expedition sollte im hinteren Teil, der über einige Gänge zum rettenden Ausgang führte, unsere Rücken frei halten.

Irgendwann schließlich gelangten wir zu dem was die Basis der Geißel gewesen sein musste. Überaus töricht von uns. Es entbrannte ein hoffnungsloser Kampf, bis mein vom taurischen Geist des 'Kampfesmutes' geblendeter Geist die richtigen Worte formte und herausschrie: "Rückzug!". Der Warhoof, einer der Bloodhoof und ich hatten überlebt, der andere vom Stamm des Häuptlings, sowie der Schamane, waren gefallen. Wir schleppten uns mühsam Richtung Ausgang, hielten dabei irgendwie die Untoten davon ab uns zu zerfleischen, nur vom Wissen getrieben in die rettenden Arme unserer Verstärkung zu gelangen.

Doch wir mussten feststellen, dass die ehrenhaften Shu'halo sich ehrenhaft aus dem Staub gemacht hatten. Ich verfluchte sie, ihre Namen, ihre Ahnen, ihre Kinder und Kindeskinder, ehe mich die Skelettkrieger und untoten Eber zurück in die Realität holten. Wir kämpften weiter, der Bloodhoof starb, unsere Hoffnung bereits vor ihm. Da erschütterte schließlich eine kratzige Stimme die Höhlen. Die Toten ließen ab von uns, uns fehlte Eifer und Kraft ihnen nachzufolgen. Sie machten Platz für eine knöcherne Robengestalt, die auf uns zu flog. Er schien amüsiert über uns, auch über die Kameradschaft des verschwundenen Teils unseres Kommandos. Wir schienen lange genug durchgehalten zu haben, dass er sich die Zeit nahm uns genau zu inspizieren, ehe er uns zu Dienern seiner Armee machen wollte.

Ich gab ihm die übliche Antwort eines Tauren darauf: Unter Spucken und Fluchen und Schreien versicherte ich ihm, kein Tauren würde jemals diesen Biestern dienen. Mit teuflischer Schnelligkeit, kurzen Handbewegungen und jeder Menge umherfliegender Schatten überzeugte er mich vom Gegenteil. Der Bastard hatte den Warhoofjungen, den letzten Tauren von dem ich, seit ich kurz zuvor das wahre Gesicht meines so mutigen Volkes sehen musste, noch irgendetwas gehalten hatte, zu einem der Seinen gemacht.

"Wie hätte sie da rauskommen sollen, das niederzuschreiben!?" Der Mensch wirkte wie ein Kind, dem man eine gruselige Gutenacht-Geschichte vorlas. Der Tauren blätterte weiter durch die Schriftrollen. Die Seiten waren zunehmender unschöner und in einem härteren Stil bemalt, offensichtlich ging die Wut mit der Autorin durch.


Eine mächtige Waffe

Im Osten liegt die nötige Waffe verborgen

Ich stürmte wie im Rausch auf den Lich zu, schlug auf ihn ein. Eine unnatürliche Kälte ließ meine Hände schmerzen, doch schlug ich weiter. Der Lich selbst schien indes nur noch amüsierter von meinem Bestreben. Irgendwann jedoch schien es ihm genug gewesen zu sein und er wollte ein Ende machen.

Zum ersten Mal hatte ich jedoch Glück: Eine Gruppe Abenteurer kam des Weges, Ruhm und Schätze in den Tiefen der Hügel zu suchen - Keine Seltenheit. Ich hörte Untote und Eber hinter mir aufschreien, als der Lich gerade seine Zauber vorbereiten wollte, da standen sie dann auch schon da. Ein kämpferischer Orc, eine Trollpriesterin, ein Magus der Verlassenen, und der ganze Rest, wie man sich das ganze eben vorstellt. Der Orc stürzte sich sofort auf den Lich, was mir Zeit gab mich nicht weiter um die wagemutigen - Oder todeshungrigen - Abenteurer zu kümmern und zu verschwinden...

In sicherer Entfernung durchsuchte ich mein Gepäck. Ich hatte eine Karte bei einem Skelettmagier in den Hügeln gefunden, die mir nun genau richtig schien. Die Geißel hatte irgendwo auf dem fremden Kontinent im Osten ein Schwert, eine mächtige Waffe versteckt. Ich schwor mir es zu beschaffen und damit Rache für alles was in den Hügeln geschehen ist zu üben. Noch am selben Tag trat ich die lange Reise an..."


Ritterin der Toten

Eine Taurin und ihre Klinge im Dienste der fliegenden Festung der Untoten

"Nach langer Reise kommt die Weinende in den Pestlanden, wie sie genannt werden, an und macht sich auf zu den Stätten der Untoten. Sollte ich scheitern die magische Klinge einzusetzen um es der Geißel heimzuzahlen, mag dieser Aufschrieb anderen dienen nicht die selben Fehler zu machen und sich auf andere zu verlassen. Mögen diejenigen dann sofort die nötigen Mittel ergreifen das Schicksal in ihre eigenen, fähigeren Hände zu nehmen."

"Und weiter?" Der Mensch wollte wohl nicht, dass der Tauren Pausen einlegte. "Nichts. Das ist alles." Er legte die Schriftrollen beiseite und dachte über ihre Bewandnis nach.

Todesritterin Cha'kwaina hatte diese Schriftrollen in ihrem Gepäck, als sie fiel und Teil der Armeen Arthas' wurde. Sie hatte sie vergessen, warf sie zusammen mit dem Rest ihres Gepäcks und ihres alten Lebens als Tauren-Kriegerheldin in eine Ecke ihres Zelts in einem Lager nahe der Feste Acherus und dachte künftig nie mehr daran. Zwar war sie gefallen, dennoch hatte sie in gewisser Weise Erfolg gehabt, denn die Geißel übergab ihr schließlich das Schwert nach dem sie sich einst gesehnt hatte - Ein magisches Runenschwert der Geißel, der Bringer von Leid und Trauer.

Schließlich, einige Tage bevor die Argentumsoldaten ihr Camp angriffen, hatte sie sich auf den einige Tage langen Ritt weit ins einstige Lordaeron hinein, in Richtung der Kathedrale des Hoffnungsvollen Lichts gemacht. Den Feinden des Lichkönigs sollte ein Ende gemacht werden. Sie war ihr Diener, sie kannte keine Gnade, keine Furcht.


Der Argentumkreuzzug

Und doch, es kam alles anders. Cha'kwaina folgte den Ihren von der Ebon Blade weg vom Lichkönig, dient ihr seither und knüpft wieder erste grobe Bande mit den Streitkräften der Horde... Wie es dazu kam, hat nichts mit ihr speziell zu tun und sollte von jedem der sich mit den Geschehnissen um die Todesritter von Acherus beschäftigt selbst herausgefunden werden...



(Die Kritzeleien im Lebenslauf stammen allesamt von Wozzel)

Zitate

"Oh ja, ich bin Taurin. Liebe die Natur, und all das. Gradezu verrückt danach. So gehört das ja."
"Böse? Heh. Natürlich. Wenn Ihr wollt."