Brakgrim
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| Name: | Brakgrim Schmetterhand |
| IG-Name: | Brakgrim |
| Titel: | Hochforscher des Expeditionskorps |
| Alter: | Das geht niemanden etwas an |
| Geburtsort: | Loch Modan |
| Familienstand: | ledig |
| Körpergröße: | 144 cm |
| Rasse: | |
| Klasse: | |
| Charakter Spezialisierung: | Disziplin |
| Handwerkliche Berufe | Schneider, Verzauberer |
| Gilde: | Braks Expeditionskorps |
| Wohnort: | Ironforge |
Brakgrim Schmetterhand ist ein grummliger aber gutherziger Zwergenpriester, der immer wieder neuen Geheimnissen und Mysterien aus der Vergangenheit von Azeroth auf der Spur ist.
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Brakgrim ist ein stämmiger wohlbeleibter Zwerg mit teilweise ergrautem Haar, und anderen frühen Anzeichen seines fortgeschrittenen Alters. Unter seinen buschigen Augenbrauen blicken zwei von Falten umrahmte Kohleschwarze Augen hervor. Über seinem prächtigen gepflegten Rauschebart lugt eine Knollige Zwergennase hervor, an der er sich in unbeobachteten Momenten zu kratzen pflegt. Seine Stimme ist kräftig und tief und er hat keine Schwierigkeiten dabei sich in welcher Lage er sich auch befindet sich mit seiner brummigen Bronzestimme bemerkbar zu machen. Die kräftigen und von harter Arbeit gezeichneten Hände ruhen an seinem Gürtel oder in der Nähe seines Streitkolbens der deutliche Gebrauchsspuren zeigt. Seine Kleidung macht häufig einen mitgenommen Eindruck, der Saum der Robe ist oft von Schlamm besudelt, die Schuhe von Staub und Dreck bedeckt. An vielen Stellen seiner Kleidung befinden sich kleine und auch größere geflickte Stellen, welche einigen frischen noch nicht reparierten Löchern und Rissen Gesellschaft leisten. Den einzigen Schmuck den Brakgrim sich erlaubt zu tragen ist eine fein gearbeitete Gürtelschnalle,auf der ein kleiner Hammer aus Mithril geprägt ist und mit Titanischen Glyphen verziert ist.
Auftreten
Brakgrim ist ein wortkarger zurückgezogener Zwerg, der es nicht liebt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Man wird größtenteils Gegrummel über dies und jenes von ihm vernehmen und sollte er wirklich einmal in Redelaune sein, Vorträge über seine aktuellen archäologischen Entdeckungen. Brakgrim ist ein traditioneller Zwerg, der sich nur schwer an Veränderungen gewöhnen möchte und seine Ruhe, Arbeit und gutes Essen schätzt.
Biographie
Eigentlich hatte bereits alles bei Brakgrims Geburt darauf hingedeutet, dass er einmal ein Gelehrter werden sollte. Beide seiner Elternteile, sein Vater Krombald Staubhand und seine Mutter Bealinda Schmetterschlag waren bereits einige Zeit vor der Gründung der bekannten Forscherliga durch König Magni Bronzebart nach Ende des zweiten Krieges als Archäologen tätig. Obwohl ihre Arbeit und der ihrer wenigen Kollegen zu diesem frühen Zeitpunkt noch kaum Beachtung fand und sie mit vielen Problemen angefangen von der Unterfinanzierung ihrer Expeditionen bis zu dem Kampf um Anerkennung bei den anderen Zwergen kämpften, blieben sie wie es Natur bei den Zwergen ist mit Herz und Seele ihrem Handwerk treu. Ihr Flammeneifer bei der Auffindung, Untersuchung, Katalogisierung neuer Aufregender Artefakte hätte eigentlich auch Brakgrim anstecken müssen, denn seine Eltern ließen nichts unversucht ihn in dieser Hinsicht auf nur jegliche erdenkliche Art und Weise zu fördern.
Sie nahmen ihn auf mehrtägige Forschungsreisen in bekannte Ausgrabungsstätten mit, ließen ihn die selbe Arbeit verrichten wie sie selbst, bauten eigens für ihn eine kleine Bibliothek für seine Schriftrollen und Geschichtsbücher sowie eine Vitrine für seine Artefakte und erzählten ihm Gutenachtgeschichten und Legenden über vergangene Imperien, Könige und bedeutsame Ereignisse. Außenstehende schüttelten nur oft den Kopf über die vergeblichen Anstrengungen der beiden, den bereits in jungen Jahren wurde den meisten klar, daß der sture unbelehrbare Dickkopf Brakgrim nicht in die Fußstapfen seiner Eltern treten würde. Von besorgten Zwergen darauf angesprochen ob man dem kleinen Brakgrim nicht bald ein „richtiges“ Handwerk lehren sollte um ihm die Zukunft zu sichern anstatt sich der vergeblichen Hoffnung hinzugeben, dass er sich für die „Staubwühlerei“ seiner Eltern interessierte und so endete wie sie, entgegneten Krombald und Bealinda nur immer wieder lächelnd bevor sie die Störenfriede unter schwerem Musketenfeuer verjagten.“ Unser kleiner Brakgrim ist eben ein Spätzünder. Er hat die Archäologie im Blut, er wird uns noch einmal stolz machen und unserer Arbeit die Anerkennung erkämpfen die ihr zusteht. Und nun wartet bitte hier bis wir unsere Musketen aus dem Schrank geholt haben. Danke schön“.
Leider fielen ihre Bemühungen vorerst noch auf keinen fruchtbaren Boden, vor allem später als Brakgrim heranwuchs begann er die lange Lauferei zu den Ausgrabungsstätten zu hassen, insbesondere die häufigen Übergriffe durch Wildtiere was für seine spätere deutliche Abneigung und Phobien gegenüber dieser Art Tiere führte. Er erwärmte sich auch nicht besonders für die Arbeit seiner Eltern und tat nur das notwendigste um sie Zufriedenzustellen. Viel lieber zog er abends mit seiner Angel an einen See oder verbrachte seine Zeit in der sicheren Umgebung von Ironforge mit Freunden in einer Taverne.
Seine Eltern erkannten wohl, das Brakgrim noch nicht die Begeisterung entwickelt hatte um eines Tages in ihre Fußstapfen zu treten doch weder besorgte sie dieser Zustand oder waren enttäuscht mit ihm. Sie blieben Verständnisvoll, den wie sie immer betonten war Brakgrim eben ein Spätzünder. Da ihnen aber die ständigen Klagen von Brakgrims Lehrern und ihrer Verwandten in den Ohren lagen, der Junge möge doch bald eine richtige Lehre beginnen, und die Ausgaben für Schießpulver und Kugeln langsam an ihrem Budget zerrten entschlossen sie sich Brakgim ein Handwerk lernen zu lassen bis dieser seiner wahren Bestimmung folgen würde. Mit dieser Situation konfrontiert spielte der junge Brakgrim noch mit dem Gedanken Fischer zu werden, verwarf diesen Plan aber schnell wieder da es in Dun Morogh schwierig war eine Stelle zu finden in der ein See nicht von Eis bedeckt war und gleichzeitig eine Taverne mit einem gemütlichem prasselndem Feuer in unmittelbarer Reichweite stand.
Nach einigen Gesprächen mit Handwerksmeistern fand er schließlich einen alten missgelaunten ständig sich beklagenden bereits halbblinden Zwerg, der bereit war Brakgrim das Schneiderhandwerk zu lehren. Ab diesem Zeitpunkt zog er wie es Brauch war von Zuhause aus und wohnte fortan bei seinem Meister und lernte von ihm die geheimen Kniffe des Schneiderhandwerks. Die Ausbildung zog sich jedoch weitaus länger hin als normal, da Brakgrim und sein Meister Hargold Flinknadel sich die meiste Zeit über Belanglosigkeiten stritten und sich hinterher in der Taverne um sich wieder zu Versöhnen ein Bier schmecken ließen, und sich über tiefphilosophische und politische Themen unterhielten. Und da beide bei jeder Gelegenheit stritten wurden ihre abendlichen Besuche in ihrer Stammtaverne zu einem wiederkehrenden Ritual.
Dann kam jedoch der Zeitpunkt an dem der alte Hargold sich eine schlimme Grippe einfing und bettlägerig wurde so dass er sich nicht mehr um sein Geschäft kümmern konnte. Brakgrim, dem inzwischen ein stattlicher Bart gewachsen war tat sein bestes um den alten Mann zu pflegen und gleichzeitig das Geschäft am Laufen zu halten. Allen Bemühungen der Heiler und ihm selbst zum Trotz verstarb der müde Zwerg nach einem langen leben von 687 Jahren und vermachte auf dem Sterbebett seinem Schüler seinen Laden und alle Stoffe, Schnittmuster und sonstiges Schneiderzubehör. Den jungen Brakgrim nahm der Tod des alten Harold sehr mit und er beschloß dessen kleinen Laden in seinem Andenken weiterzuführen.
Er schrieb seinen Eltern von seinem Entschluss und bekam kurz darauf einen staubbedeckten verständnisvollen Brief als Antwort, in dem sie ihm mitteilten das sie ihn voll und ganz unterstützten und ob er ihnen nicht 4 Pulver und Kugelbeutel nähen könnten denn die alten wären nicht mehr groß genug um die nötige Mengen an Munition aufzunehmen, die für Bären und Verwandtenübergriffe abzuwehren nötig war. Mit diesem ersten Auftrag begann Brakgrims eher unbeachtete Karriere als Schneider im Mysterien-Viertel von Ironforge. Es gelang ihm sich in der diesem Geschäft zu etablieren und sogar einen kleinen Namen bei seinen wenigen Stammkunden zu machen.....bis zu diesem Schicksalsträchtigen Tag an dem der Zweite große Krieg gegen die Horde begann und König Magni alle wehrfähigen zu den Waffen rief um den Sturm der Horde auf Khaz Modan abzuwenden. Brakgrim hörte wie alle Zwerge ebenfalls den Ruf ihres Königs und er legte Nadel und Faden beiseite um Dun Morogh als Gebirgsjäger und Sanitäter zu verteidigen.
Der Großteil des Zwergenreiches wurde in kürzester Zeit durch den Angriff überrannt. Nur die Bergfestung Ironforge erwies sich als uneinnehmbar selbst für die damalige grausame und mächtige Horde. Barkgrim, seine Freunde und auch seine Eltern kämpften Tag auf Tag gegen die Belagerer vor den Toren und auf den Wällen der Zwergenstadt. Noch heute schleichen sich manchmal Bilder und Erinnerungen dieser schrecklichen und blutigen Tage in Brakgrims Gedächniss und er versinkt in eine tiefe Melancholie, seine Mine verfinstert sich und tiefe Falten graben sich in sein Gesicht. Viele Freunde mit denen er manche Krüge geleert hatte oder draußen am Icecrownsee geangelt hatte waren gefallen, seine Eltern hatten es überstanden wenn auch sie verwundet worden waren und mitansehen mussten wie ihre Ausgrabungsstätten sowie ihr Lebenswerk in Rauch aufgingen.
Mit dem Ende des Krieges versuchte Brakgrim wieder als Schneider tätig zu werden doch es gelang ihm nicht. Was er auch tat er bekam die schrecklichen Bilder des täglichen Kampfes nicht aus seinem Kopf. Die wahnsinnigen blutrünstigen Augen der Orks hinter denen nur Wahnsinn und Mordlust schlummerte, die schrecklichen Kriegstrommeln die ihn nachts wachgehalten hatten, und die dämonischen Rituale der orkischen Hexenmeister vor den Toren Ironforges und die unaussprechlichen Geschehnisse die auf diese Rituale folgten, konnten nicht vergessen werden. Seine Nadel begann jedes Mal zu zittern sobald er sie aufnahm und er stach sich in die Finger. So in der Ausübung seines Berufes behindert verbrachte er mehr Zeit in der Taverne bei Gleichgesinnten um die Erinnerungen in Alkohol zu ertränken.
Erst einige Jahre später schaffte es der nun heruntergekommene Zwerg wieder auf die beine zu kommen, als ihn in seiner Stammtaverne ein Priester aufsuchte un ihm die Nachricht vom Tod seiner Eltern überbrachte. Wie es schien hatten seine noch recht rüstigen Eltern einen neuen Stollen gegraben, der sie schlußendlich zu Gesteinsschichten führen sollten hinter denen sie Fossilien vermuteten. Als sie gerade dabei waren den Stollen abzusichern brach einer der Balken und der ganze Stollen wurde verschüttet. Es dauerte einige Zeit bis sich Brakgrim von diesem Schock erholte, doch schliesslich half dies ihn sich aus seiner Lethargie zu reißen und im Tempel von Ironforge um Hilfe zu bitten. Schon fast etwas zu alt für die Ausbildung zu einem Gelehrten und Priester war man bereits versucht seinem Wunsch nicht zu entsprechen, doch schliesslich resignierte man vor Brakgrims Eigensinn.
Heute führt Brakgrim stolz das Lebenswerk seiner Eltern fort und versucht in die Großen Fußstapfen von Brann Bronzebart zu treten.
Donnerpfote, der Dun Morogh Zwerghase
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Zitate
"Bei allen heulenden und jaulenden Kernhunden...!"
"Bei Khaz'Goroths Hammer..."
"Es scheint mal wieder Zeit für eine Essenspause zu sein, wartet einmal einen moment ich bin gleich wieder da."