Arwan

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Allianz Logo blau.jpg Arwan Löwenfaust Arassohn:
Arwan Arassohn Löwenfaust
Name des Charakters: Arwan Löwenfaust Arassohn
IG-Name: Arwan
Titel: Hoher Paladin des Lichts
Alter: 61
Geburtsort: Ein Dorf im Wald von Elwynn
Familienstand: ledig
Körpergröße: 1,89m
Handwerkliche Berufe: Bergbau, Schmieden
Rasse: Icon Mensch Mann.jpg Mensch
Klasse: Icon Paladin.jpg Paladin
Charakter Spezialisierung: Heilig
Gilde: Ritter der silbernen Hand
Wohnort: Königreich Sturmwind


Inhaltsverzeichnis

Aussehen des Charakters

Arwan war ein hochgewachsener Mann, seine Arme waren vom täglichen Training mit seinem Hammer und dem Kampf gegen die Anhänger der Finsternis gestählt. Trotzdem wirkte er eher schlank als muskulös. Sein dunkelblondes Haar trug er schulterlang. Sein Gesicht zeichnete sich durch den kurz geschnittenen Bart und die dunkel blitzenden Augen aus.

Auftreten des Charakters

Arwan war recht schweigsam, sein Haupt schien fast immer von dunklen Gedanken umwölkt zu sein. Viele hätten ihn zudem als "bärbeißig" beschrieben. Jedoch konnte er durchaus Spaß verstehen und machte auch gerne selber welchen, wenn er mit Kameraden bei einem Bier zusammensaß. Dennoch war er eher als "Der unbarmherzige Löwenfaust" bekannt, der mit Feinden des Lichts nicht zimperlich umsprang und in heißem Zorn so manchen Ort des Kampfes in eine Wüstenei verwandelte. Viele Hexer, Schwarzmagier und Dämonenanbeter erzitterten bereits, wenn sein Name nur genannt wurde.

Familie

Arwans Familie wurde, mit Ausnahme seiner jüngeren Schwester, Albea Sonnenstrahl Arastochter, im ersten Orkkrieg bei der Zerstörung ihres Heimatdorfes ermordet.

Das Leben des Charakters

Arwan Löwenfaust wurde als der fünfte Sohn eines einfachen Bauernehepaares in Azeroth geboren. Als solcher arbeitete er schon seit frühester Kindheit auf dem Hof seiner Eltern. Doch dann kamen die Orks. Er selbst rettete seine Schwester Albea in den naheliegenden Wald, während der Vater und seine älteren Brüder vergeblich versuchten die blutrünstigen Bestien aufzuhalten. Vom Waldrand konnte Arwan beobachten, wie sein Vater von der Klinge eines Orks geköpft wurde und seine älteren Brüder von Äxten, Keulen und Spießen geradezu zerstückelt wurden. Seine Mutter wurde bei lebendigem Leibe an das Stalltor genagelt.

An diesem Tag spross der Hass in Arwans Herz, Hass gegen die Orks und alles, was mit ihnen in diese Welt gekommen war. So schwor er alles zu tun, um diese Feinde der Menschheit zu vernichten und gleichzeitig jedem Menschen in Not zu helfen, wenn er nur konnte.

Seine Schwester und er fanden in einem Flüchtlingslager bei Sturmwind Unterschlupf. Doch auch von dort mussten sie fliehen, als die orkische Horde Schloß Sturmwind angriffen. Arwan gehörte zu den Wenigen, die sich unter Sir Anduin Lothars Führung nach Lordaeron retten konnten.

Dort wurden er und seine Schwester getrennt, denn ein Magier entdeckte in Albea magische Fähigkeiten, die ihr eine Ausbildung zur Zauberin ermöglichen sollten. Sie sollten sich niemals wieder begegnen. Arwan hingegen fand Aufnahme bei den Kämpen, die sich um Lord Lothar versammelt hatten, denn er war stark und es zeigte sich, dass er wie für den Kampf geschaffen war. So genoss er eine Ausbildung, die der eines Ritters nicht unähnlich war und bereitete sich auf den Tag vor, da die Menschen zum Gegenschlag ausholen würden, um Azeroth von der grünen Brut der Orks zu befreien. So war er von Anfang an dabei, als die Heere der Allianz erneut gegen die Orkhorde auszogen, um ihnen im Kampf das einstige Königreich der Menschen wieder zu entreissen. Viele Schlachten focht Arwan unter der Führerschaft Lord Lothars und der Krieg zeichnete früh sein junges Gesicht. Doch sein Geist war ungebrochen und sein Wunsch die Menschheit durch seinen persönlichen Einsatz zu schützen höher als je zuvor. Von der Hand Lothars selbst zum Ritter Azeroths geschlagen stürzte er sich tollkühn in jede Schlacht, rettete manchem Kameraden das Leben ohne sich dabei um sein Eigenes zu scheren und wurde ein Vorbild an Mut und Ehre. So kam es, dass er als einer der vielen ausgewählt wurde ein Paladin zu werden und die Liturgien des Lichts und der Ordnung zu erlernen. Er wurde ein Mitglied des Ordens der silbernen Hand und diente Uther Lightbringer.

Nach dem Krieg gehörte er zu den Bewachern der Orklager, auch wenn er diese Aufgabe nur unwillig übernahm. Doch die Orks entkamen. Arwan war voller Zorn auf sich selbst, warf sich vor versagt, die Gefahr vor den Orks erneut über die Welt gebracht zu haben. Als der Kult der Verdammten die Seuche des Untodes in den Landstrichen und Städten Lordaerons verbreitete, gehörte Arwan zu einer Streitmacht des Ordens dem befohlen wurde, die Stadt Stratholme zu "säubern". Er weigerte sich jedoch wie seine Mitstreiter dem Befehl Folge zu leisten und der Orden wurde aufgelöst. Daraufhin kehrte Arwan, der innerlich niemals den Regeln des Ordens abschwor und auch weiterhin den heiligen Regeln der Paladine folgte, zurück nach Azeroth, nach Stormwind und schloß sich den Kämpfern an, die von nun an die letzte große Bastion der Allianz wider der Dunkelheit auf diesem Kontinent war.

Er kämpfte fortan an vielen Orten der Welt gegen finstere Hexerei, Dämonenbrut, Untotenscharen und allem, was der Finsternis Mittel sein sollte, die Menschheit auszulöschen um diese Welt den Heeren der Vernichtung anheim fallen zu lassen.

Letztlich sollte es dieser Kampf sein, der zu seinem Tode führte. In der Stadt Sturmwind stellte er eine Hexe, erlöste ihre Seele vom ewigem Leid und ließ sie in das Licht eingehen. Doch die korrupten Behörden der Stadt verurteilten ihn, nahmen ihm gewaltsam seine Kräfte und verbannten ihn aus dem Königreich Sturmwind. Verbittert und zornig ergab er sich seinem Schicksal, um einen Aufstand der ebenso zornigen Paladinbrüder zu verhindern. Er zog gen Lordaeron, wo die Pestländer lagen und widemte sich einmal mehr ganz dem Kampf gegen die Untoten, die das Land heimsuchten. Als er eine Versorgungskarawane der beinahe einsiedlerisch dort lebenden Verteidiger der Menschheit begleitete, wurden sie von einer unermeßlichen Zahl Untoter überfallen. In Selbstaufopferung deckte er den Abzug der Karawane, als er in einem letzten Gebet all seinen Willen zusammennahm und vom Licht erhört in einer strahlenden Sonne verging. Die untoten Horden verbrannten und erloschen wie Kerzen in einem Feuersturm.

Lange Zeit ging man von seinem Tod aus, erlitten im Kampf gegen die Geißel. Doch dann...

Ein normaler Tag. Der Himmel war etwas bedeckt, aber man konnte die Sonnenstrahlen zwischen Wolkenfetzen hervorleuchten sehen und man durfte erwarten, daß im Laufe des Tages die Wolkendecke ganz aufreißen würde. Die Menschen in Southshore gingen ihrer Arbeit nach, unter dem Schutz der hiesigen Wachsoldaten. Und diese hatten in letzter Zeit wenig zu tun gehabt, denn die Übergriffe der Verlassenen aus dem nahen Tarrens Mill auf Southhore und das entferntere Hillsbrad waren selten geworden. Doch hatte man sich Mißtrauen angewöhnt, gerade wenn es ruhig zu sein schien.

Den Reiter, der aus Richtung Norden geradewegs auf das Städtchen zugeritten kam wurde schon in weiter Ferne von den Posten auf dem großen Wachturm ausgemacht. Man ließ ihn näher kommen, doch unter einem weiten Reisemantel aus weißem Leder mit über den Kopf gezogener Kapuze war weder sein Gesicht zu erkennen und noch welchem Volk er zugehörig war. Man entschloß sich Marshall Redpath zu informieren, während die fremde Gestalt langsam weiter in Richtung der Menschensiedlung ritt. Vier Wachen warteten am Weg nach Southshore hinein auf Marshall Redpath, und um im Zweifelsfall den Fremden aufzuhalten, falls dieser feindliche Absichten hegen sollte. Während dieser näher gekommen war hatte man deutlich unter dem Reisemantel schwere Stahlrüstung ausmachen können und das Roß, auf dem er ritt, war ein riesiges Pferd für die Schlacht. Wenige Meter vor dem ihn erwartenden Marshall und den hinter ihm stehenden Wachen hielt der Reiter sein Pferd an.

"Dem Licht zum Gruße, Kriegsmann. Ich bin Redpath, Marshall und Beschützer Southshores. Wer seid ihr und was ist euer Begehr in unserer Stadt? Wenn ihr nichts dunkles im Schilde führt so zeigt uns doch euer Gesicht, wenn es euch genehm wäre.", begrüßte ihn Redpath nicht unfreundlich, aber doch entschlossen auftretend genug um jemanden mit finsteren Absichten einzuschüchtern. Die Gestalt auf dem Pferd hob langsam den Kopf, wie jemand, der noch nicht mitbekommen hatte, dass sein Pferd Halt gemacht hatte und er das Ziel seines Ritts erreicht hatte. Der Mantel verrutschte und vergoldete Rüstungsteile wurden sichtbar, die bisher verborgen gewesen waren. Die Wachen sahen diese erstaunt und murmelten untereinander, während Redpath die Antwort erwartete. "Southshore?", erklang aus der Dunkelheit unter der Kapuze gleichsam fragend wie feststellend. "Also hat es wahr gesprochen...ja ich bin zurück." "Verzeiht? Wie meint ihr? Wer ist es von dem ihr sprecht?", fragte Redpath. Nun hob sich der Kopf der Gestalt und das Gesicht sprach aus den Schatten. "Entschuldigt meine Unhöflichkeit, edler Marshall, ich war einen Moment in Gedanken." Ein Lächeln konnte aus dem Dunkel erahnt werden. "Ich hege keine finsteren Absichten und ich habe mein Leben dem Licht verschrieben....oder ...vielleicht hat das Licht sich auch mir und meinem Leben verschrieben." "Und ihr seid..?" "Verzeiht abermals...", antwortete der Reiter erneut und warf mit der rechten Hand, die in einem golden verzierten Plattenhandschuh schob die Kapuze vom Kopf in den Nacken. "Ich bin Arwan Arassohn, manchem bekannt als Löwenfaust. Ich war...nein...ich BIN Paladin der silbernen Hand. Und ich bin hier, weil ich auf der Reise bin eine Pflicht zu erfüllen, die ich dem Licht schulde und in der ich mein Versagen und meine Schuld zu sühnen habe." Arwan sah Redpath mit seinen graugrünen Augen an, die erfüllt schienen mit Seeligkeit, Hoffnung und tiefer Glückseligkeit, als hätte er einen Blick auf das Licht selbst werfen dürfen. Das einst dunkelbraune Haar hatte viele graue und weiße Strähnen bekommen und sein Gesicht war hagerer als man ihn früher gekannt hatte, doch schien er gleichzeitig stärker und weiser, als man den aufbrausenden Paladin je gesehen hatte. "Aber..aber..es hießet ihr wäret in den verpesteten Ländereien Ostlordaerons gefallen!", rief Redpath erstaunt aus. Lauteres Gemurmel hatte sich erhoben und eine größere Menge Menschen hatte sich gesammelt um den Fremden und nun als Paladin offenbarten zu sehen.

"Ja gefallen bin ich...doch das Licht, das ich wieder fand in dem Augenblick als ich mein Leben opferte für die, deren leben ich zu schützen schwor gab mir noch eine Chance. Mein endgültiger Tod sei noch nicht gekommen, so sagte man mir, und ich müsse besser machen, was ich bisher verfehlt hatte, und sühnen, um mir den letzten Weg zu verdienen. Er sagte mir, daß ich noch Pflichten zu erfüllen hätte. Und diese werde erfüllen!" "Wer ist Er? Von wem sprecht Ihr?" "Das zu enthüllen ist mir nicht gestattet, und zuviel habe ich geredet, doch er wacht noch immer über uns und sein Segen liegt im Licht, das uns schützt. Erlaubt ihr mir in eurer Stadt zu ruhen für diesen Tag? Meine Reise ist noch weit und meine Arbeit lang und schwierig." "Natürlich seid ihr uns willkommen." Arwan nickte dankbar und ritt langsam, begleitet von Redpath, den Wachen und einer Menschenmenge in der Hoffnung mehr zu erfahren, in die Stadt.

So kehrte er zurück um zu sühnen und seine Aufgabe zu vollenden, wie es ihm befohlen ward.

Geschehnisse die das Leben des Charakters beeinträchtigt haben

- Der Tod seiner Familie und die Invasion der Orkenhorde. - Die Begegnung mit den größten Menschenkriegern aller Zeiten: Sir Uther Lightbringer und Lord Lothar Anduin. - Der Tod Sir Uthers und die Zerschlagung der Ordensstrukturen der silbernen Hand

Zitate

Früher:

"Brenne Ketzer!"

"Frauen? Zwerge? Welches Kroppzeug kommt noch alles?! Die taugen nicht zum Paladin!"

"FÜR UTHER! FÜR DAS LICHT!"

Neuerdings:

"Ja, ich habe mich geirrt...und ich bitte jeden Tag das Licht um Vergebung und danke dafür, daß ich mich seiner Gnade für würdig zeigen darf."

"Das Licht ist Vergebung...glaube mir, mein Junge, ich habe sie erfahren."

"Wir müssen uns rüsten die wahre Gefahr für unsere Länder an ihrer Wurzel zu packen. Wappnet Euch. Die Zeit kommt bald."

Engste Freunde

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