Arellyn Lemial
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| Name des Charakters: | Arellyn Lemial |
| Titel: | Streunerin |
| Alter: | 23 |
| Geburtsort: | Seenhain |
| Familienstand: | ledig |
| Körpergröße: | 1,60m |
| Handwerkliche Berufe: | Alchimie, Kräuterkunde |
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| Klasse: | |
| Charakter-Spezialisierung: | Schwertkampf |
| Gesinnung: | Chaotisch gut |
| Gilde: | Die Rubinwacht |
| Wohnort: | Sturmwind |
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen des Charakters
Arellyn ist eine kleine, eher schmal gebaute Person. Die rabenschwarzen Haare trägt sie offen und ungebändigt, auch lässt sie ihnen durchaus Pflege zukommen. Insgesamt scheint sie recht durchschnittlich für eine Menschenfrau, obwohl man ihr Gesicht als hübsch bezeichnen würde: Feingeschwungene Brauen, lange dunkle Wimpern, ausdrucksvolle, oft schelmisch dreinblickende Augen und ein roter Mund der nur allzuoft schmunzelt, mehr noch lacht. Seit einiger Zeit ist ihre Haut braungebrannt, der Unterschied wäre zu bemerken wenn sie beispielsweise ihre Armschienen ablegt und darunter hellere Hautpartien zum Vorschein kommen. Einige Schwielen an den Händen und recht durchtrainierte Oberarme lassen darauf schließen, dass sie bei der Arbeit gut anpacken kann und ihr körperliche Arbeit nicht fremd ist. Man würde sie nicht als herausragende Schönheit bezeichnen, doch etwas an ihrer Art mag interessant auf Euch wirken.
Auftreten
Sie bemüht sich um ein eher unauffälliges Auftreten (allein schon durch ihre geringe Körpergröße) auch wenn ihr loses Mundwerk dies oft nicht zulässt. Arellyn ist frech, redet gerne, viel und auch laut. Ihr Lachen erklingt oft, sehr oft, und zudem auch meist spöttisch. Sie als frech zu bezeichnen ist fast schon geschönt, oft gehen ihre Bemerkungen eher ins Unverschämte und gar Dreiste. Es ist ihr eine Freude, über Andere zu scherzen und überspannte dabei schon so manches Mal den Geduldsbogen des Gegenüber. Dieses Verhalten legt sie aber bei weitem nicht bei Jedem an den Tag, sie vermag es auch höflich zu sein und zieht es vor ihren Gesprächspartner zunächst langsam einzuschätzen, ehe sie freche Bemerkungen vom Stapel lässt. Ganz offensichtlich hat sie aber ein Problem mit Respektspersonen und Obrigkeiten, sie ordnet sich diesen nur schwer oder gar nicht unter, was sie auch schon so manches Mal in Schwierigkeiten gebracht hat.
Familie
Arellyn wurde als uneheliches Kind einer Fischersfrau und einer Stadtwache von Sturmwind in Seenhain geboren. Um die Schande über ihre Familie abzuwenden, brachte ihre Mutter sie kurz nach der heimlichen Geburt in das Waisenhaus von Sturmwind und wies die dortige Waisenmatrone an, Arellyn ihre Herkunft erst mit ihrer Volljährigkeit zu offenbaren. So wuchs Arellyn mehr schlecht als recht als Waise in Sturmwind auf, trieb sich oft durch die Strassen und machte Unsinn, stibitzte Süßigkeiten und Plätzchen vom Konditor und führte eine eher wildes Jugendleben. Nachdem Arellyn die Wahrheit über ihre Herkunft erfuhr, besuchte sie ihre Mutter in Seenhain, die mittlerweile eine alte Frau geworden war. Ihr Vater wurde vor ein paar Jahren während eines Scharmützels mit den Orks bei der Burg Steinwacht getötet.
Das Leben
Arellyn verweilte einst einige Zeit auf der Höllenfeuerhalbinsel und führte dort kleine Aufträge und Botengänge aus, Hauptsache die Bezahlung stimmte und sie kam am Ende lebend davon... Allerdings störte sie sich oft an der rüpelhaften Behandlung durch die Soldaten in der Ehrenfeste. Und so zog sie rasch in die anderen Gebiete der Scherbenwelt weiter, wo sie einige Abenteuer erlebte und schier überwältigt war von der Artenvielfalt der heimischen Fauna und Flora. Arellyn hielt sich gerade in Nagrand auf, als Berichte von Angriffen auf Sturmwind die Runde machten und der verfluchte Name des Verräterprinzen Arthas in diesem Zusammenhang fiel. Nachdem die Angriffe abgewehrt wurden und Sturmwind wieder sicher war, kehrte Arellyn dorthin zurück und bestiegt, von Neugierde und Abenteuerlust getrieben, eines der vielen Schiffe die gen Nordend aufbrachen. Allerdings kehrte sie schon nach wenigen Tagen wieder nach Sturmwind zurück, da es ihr dort oben laut eigenen Angaben "zu kalt und zu stürmisch" war. Derzeit lungert sie mehr oder minder in Sturmwind und der Umgebung der Stadt herum und verdient sich ihr tägliches Brot mit den paar Fischen die sie täglich am Hafen von Sturmwind fängt. Sie wirkt dabei aber nicht besonders glücklich, fehlen ihr doch die Abenteuer und vorallem die Freunde aus früheren Tagen.
Unglückliche Umstände sowie zuviel teures Essen, Getränke, Glücksspiel und eine verlorene Spielwette haben Arellyn seit kurzem in finanzielle Schwierigkeiten gestürzt. Aus diesem Grund war sie froh zu erfahren, dass am Hofe des Königs von Sturmwind von der Adelsfamilie Kronenbrunn eine Zofe und für die junge Tochter, Ardee Kronenbrunn, des Hauses gesucht wurde. Kurzerhand nahm Arellyn nach einem kurzen Gespräch mit dem Hausherren den Posten an, war sie doch einerseits froh wieder etwas zu tun zu haben bei dem man auch noch gut Geld verdienen konnte und andererseits hatte es sie schon immer interessiert wie es hinter den Mauern des Palastes aussehen würde.
Vergangenheit
Arellyns Geschichte beginnt vor etwa zwei Jahren, als sie einen kleinen Ausflug in das Dorf Goldhain im Elwynnwald unternahm. Nach kurzer Zeit wurde sie dort von einer zunächst normal wirkenden Nachtelfe etwas abseits gelockt und überfallen, ja sie wurde blitzartig schnell in den Hals gebissen und danach verletzt einfach stehen gelassen. Diese wundersame Begegnung prägte Arellyns zukünftige Einstellung Nachtelfen gegenüber, sie hielt diese fortan für komplett wahnsinnig. Eben diese Elfe musste sich ja schließlich für einen blutsaugenden Dämon (einen Nathrezim) oder ähnliches halten, dass sie solche Dinge tat. Später erklärte diese Vampirelfe auf dem Dorfplatz, dass ihr Niemand etwas anhaben könnte und sie unverwundbar wäre und sowieso! Halbwegs lebend schleppte sich Arellyn vor das Gasthaus und wurde dort von einem Zwerg namens Almudin Steinhand und einem Mann namens Daerwin aufgefunden. Obwohl der Zwerg zunächst dachte, dass Arellyn aufgrund der Blässe und des torkelnden Ganges betrunken sei und sich darüber lustig machte, erkannten er und Daerwin relativ schnell das Arellyn verletzt war und Hilfe benötigte. Im Nachhinein betrachtet wusste Arellyn nicht, ob ihr damals Jemand anders aus dem Dorf überhaupt geholfen hätte als diese beiden Fremden. Gut versorgt und sicher vor weiteren Angriffen machte sich Almudin und ein befreundeter Nachtelfdruide von ihm auf, nach dieser Nachtelfenmutation zu suchen, die aber leider mitlerweile untergetaucht war und unauffindbar.
Später scherzten sie noch oft über dieses verrückte Weib und so bekam diese etwas traumatische Erinnerung für Arellyn noch etwas Gutes, da sie so ihre beiden späteren besten Freunde kennengelernt hatte.
Zitate
- "Du Idiot!*
- "Verdammt, das hat Spaß gemacht!"
- "Nichts geht über Eberrippchen in Biersoße..."
Engste Freunde
Ehemalige engste Freunde
- Almudin Steinhand
- Daerwin der Wanderer
